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Christen retten zerstörte Honigfarm in Samaria

JERUSALEM, 12.09.2017 (DL) – Die Prophezeiung vom „Land, in dem Milch und Honig fließt“: Yael Farbstein aus Kedumim erfüllte sich den Traum, diese Prophezeiung umzusetzen. Sie gründete vor sechs Jahren eine Bienenfarm in ihrer Heimatstadt in Samaria.

Die Imkerin aus Kedumim gewann den ersten Preis für ihren Wildblumen-Honig in North Carolina. Dessen Nektar wird aus wilden Blumen, darunter Rosmarin, Lupinen und Löwenzahn gewonnen. Im vergangenen Monat drangen arabische Vandalen in ihre „Dvash Kedumim“ Honigfabrik ein, stahlen die Ausrüstung und verursachten umfangreiche Schäden. Sie entwendeten auch alle Gläser des preisgekrönten Honigs, die Produktion einer ganzen Saison. Die Vandalen zerstörten auch die Bienenstöcke auf den Feldern. Die Bienen verendeten jämmerlich in der sengenden Sommerhitze.

In einer beispiellosen Reaktion haben mehrere hundert christliche Zionisten aus der ganzen Welt mehr als 15.000 Dollar gespendet, um Farbsteins Bienenfarm wieder aufzubauen. Das Geld wurde aufgrund von zwei E-Mail-Anfragen von Israel365 und eines Artikels von Breaking Israel News gesammelt. Die Bienenstöcke sollen ersetzt werden. Ebenso soll eine verbesserte Sicherheitsausrüstung angeschafft werden.

Eine starke Botschaft für Israel

„Die Bemühungen dieser Christen senden eine starke Botschaft: Die Bibel und ihre Botschaft zu einem Land, wo Milch und Honig fließt, ist stärker als Terrorismus und kann BDS (Boykottbewegung gegen Israel) schlagen“, betont Rabbi Tuly Weisz, Gründer von Israel365.

Die Attacke geschah kurz vor Rosh Hashana, dem jüdischen Neujahrsfest. Juden auf der ganzen Welt tauchen dabei Apfelstücke in Honig, um sich ein süßes Jahr zu wünschen. Trotz der Hilfe, die sie erhielt, wird Farbsteins besonderer Honig in diesem Jahr nicht Teil dieser Tradition sein können.

 

Foto: Flash90/Liron Almog

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