Fokus Jerusalem Preis – Wahl der Frau des Jahres

Fünf Frauen sind von unserer Redaktion für den Fokus Jerusalem-Preis nominiert worden. Mit diesem Preis zeichnen wir Menschen aus, die sich in besonderer Weise um den Staat Israel verdient gemacht haben. Menschen, die als Vorbilder gelten können. Der Preis ist mit 10.000 Schekel dotiert, umgerechnet rund 2600 Euro. Wer ihn gewinnt, das bestimmen Sie!

Nennen Sie uns die Nummer Ihrer Favoritin und schicken Sie sie an:

Fokus Jerusalem TV, Friedrichstraße 171, 10117 Berlin, Deutschland.

Oder Sie schreiben eine E-Mail mit dem Stichwort „Fokus Jerusalem-Preis“ und der Nummer ihrer Kandidatin an:

mail@fokus-jerusalem.tv

Einsendeschluss ist am Mittwoch, 12. Februar 2020.

Unsere Kandidatinnen:

Nummer 1 – Sarah Zoabi: Sarah Zoabi bekennt sich dazu, eine muslimische Zionistin zu sein. Dafür erntet sie viel Lob, aber auch Hass und Drohungen. In Israel leben rund 1,7 Millionen Araber, das sind mehr als 20 Prozent der Bevölkerung. Die meisten von ihnen sind Muslime. Ein offenes Bekenntnis zum Judenstaat ist bei ihnen selten. Sarah Zoabi bildet da eine Ausnahme. Sie bekennt sich zum Zionismus und glaubt an das Recht des jüdischen Volkes, in seinem eigenen Land zu leben. Sarah Zoabi schreckt auch vor Provokationen nicht zurück. So geht sie voll verschleiert in israelische Städte, um zu zeigen, dass sie dort nicht diskriminiert wird. Sarah Zoabi – eine stolze arabische Israelin.

Nummer 2 – Fay Goldstein: Fay Goldstein bezeichnet sich selbst als 1000 prozentige Zionistin. Sie ist Jüdin und in den USA aufgewachsen. Eine vielversprechende berufliche Karriere in New York hat sie aufgegeben, um im heiligen Land zu leben. Sie konnte damals nur schlecht hebräisch und kannte niemanden in Israel persönlich. Kaum war sie in Tel Aviv angekommen, machte sie den nächsten Schritt: Sie meldete sich freiwillig zur israelischen Armee. Da war sie bereits 28 Jahre alt und hätte nicht mehr dienen müssen, aber sie wollte unbedingt zum Militär. Fay Goldstein hat viel aufgegeben, um Teil der israelischen Gesellschaft zu werden. Das hat sie nun geschafft – und wurde ein Vorbild für andere junge Frauen.

Nummer 3 – Ruth Achlama: Sie gilt als die Stimme der hebräischen Literatur in Deutschland: Ruth Achlama. Die 74-Jährige schreibt selbst keine Bücher, sondern übersetzt sie. 1974 ist sie ihrem jüdischen Mann von Mannheim nach Israel gefolgt. Dort lernte sie hebräisch, später konvertierte sie zum Judentum. Seither hat sie über 70 Bücher aus dem Hebräischen ins Deutsche übersetzt. Darunter waren die berühmten Bestseller-Autoren Amos Oz, Tom Segev und Meir Shalev. Millionen deutsche Leser lernten durch sie die hebräische Literatur kennen und beschäftigten sich mit Israel und dem Judentum. Stets hinter den Kulissen wirkend, hat Ruth Achlama in aller Bescheidenheit viel bewirkt.

Nummer 4 – Shaked Malcha: Shaked Malcha ist Grenzpolizistin. Die 19-Jährige ist militärisch ausgebildet, gut trainiert und schwer bewaffnet. Grenzpolizisten werden an Brennpunkten des Konflikts eingesetzt. Das ist gefährlich. Ihre zwei Jahre ältere Schwester Hadas wurde bei einem Einsatz am Damaskustor in Jerusalem von einem Terroristen erstochen. Shaked Malcha reagierte mit großer Entschlossenheit auf den tragischen Vorfall. Sie trat in die Fußstapfen ihrer Schwester und meldete sich ebenfalls zur Grenzpolizei, gegen den Widerstand ihrer besorgten Eltern. Heute geht sie mit der Waffe ihrer ermordeten Schwester in ihre Einsätze. Shaked Malcha sieht die Notwendigkeit, ihre Heimat zu verteidigen, als Kriegerin für Israel.

Nummer 5 – Rania Abu Shabaan: Rania Abu Shabaan hat über Israel hinaus Schlagzeilen gemacht: Die Araberin engagiert sich ehrenamtlich für den israelischen Rettungsdienst United Hatzalah, übersetzt Vereinigte Hilfe. Die junge Mutter ist die erste Araberin mit israelischer Staatsbürgerschaft, die mit Kopftuch unterwegs ist, wenn sie Leben rettet. Bei Notfällen spielt es für die 33-jährige Muslima keine Rolle, zu welcher Volksgruppe oder welcher Religion ein Patient gehört. Die Lebensretter von United Hatzalah kommen zum Einsatz, wenn es um Sekunden geht. So konnte Rania Abu Shabaan in einem Einkaufszentrum einen jüdischen Jungen retten, der zu ersticken drohte. Ihre Botschaft: Alle Menschen haben ein Recht auf Leben und Hilfe in der Not.