News aus Israel im Fokus

Ehemalige Geiseln warnen vor Angriffen auf den Gazastreifen

06.04.2025 (TM) – In ganz Israel sind am Samstagabend erneut Tausende Menschen auf die Straße gegangen. Sie nahmen an den wöchentlichen Demonstrationen teil, um die Rückkehr der 59 verbliebenen Geiseln aus dem Gazastreifen zu fordern und gegen die Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu zu protestieren. In Tel Aviv wandten sich mehrere ehemalige Geiseln, die im Rahmen des jüngsten Waffenstillstandsabkommens freigelassen worden waren, an die Anwesenden. Liri Albag (Foto), Omer Wenkert und Gadi Mozes kritisierten das Wiederaufflammen der Kämpfe und äußerten die Befürchtung, dass dadurch das Leben der verbliebenen Geiseln gefährdet sei. „Wann immer die Luftwaffe zuschlägt, sind sie die ersten, die den Preis dafür zahlen müssen“, erklärte Liri Albag, „diese Woche ist Pessach – das Fest der Freiheit. Aber was für eine Art von Freiheit ist das, wenn 59 Menschen immer noch in der Hamas-Hölle sind?“