Bild des Tages – Archiv

15.01.2021

Schnee in Israel: Der Winter ist da!

15.01.2021 (TM) – Ein Räumfahrzeug befreit die Zufahrtsstraße zum Berg Hermon in Nordisrael vom Schnee. Trotz der weißen Pracht auf über 2000 Metern Höhe stehen die Skilifte still, die Loipen sind nicht gespurt: Das einzige Wintersportgebiet des Landes ist wegen der Coronavirus-Beschränkungen geschlossen. In ganz Israel hat gestern der Winter Einzug gehalten, mit Niederschlägen und kräftigem Wind. Der ungewöhnlich trockene und warme Januar-Beginn wurde damit jäh beendet.

Foto: Basel Awidat/Flash90
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14.01.2021

In Israel blühen die ersten Mandelbäume

14.01.2021 (TM) – In Israel haben die ersten Mandelbäume zu blühen begonnen. Sie sind die einzigen Bäume in der Region, die schon im Januar ihre weißen und rosafarbenen Blüten sprießen lassen. Im Judentum gilt der Mandelbaum als ein Symbol der Erneuerung der Natur, als Bild für neues Leben. Inmitten der Blütezeit wird dann TuBischwat, das jüdische Neujahrsfest der Bäume begangen. In diesem Jahr fällt der Feiertag auf den 28. Januar. Das Foto entstand in Kfar Etzion, wo die blühenden Mandelbäume für Farbtupfer in der weitgehend kahlen Winterlandschaft sorgen.

Foto: Gershon Elinson/Flash90
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13.01.2021

Überlebenskünstler im Gazastreifen

13.01.2021 (TM) – Die Palästinenserin Tahreer Abu Shab (32) arbeitet in ihrer Tischlerei in Khan Yunis im südlichen Gazastreifen. Nach vergeblichen Versuchen, Arbeit zu finden, haben sich die gelernte Krankenschwester und ihr Ehemann Ayman al-Shami (36), ein Finanzmanager, der Holzarbeit zugewandt, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ihre Holzkunst verkaufen sie an Souvenirläden und über die sozialen Medien. Im Gazastreifen gibt es Zehntausende von gut ausgebildeten jungen Leuten, die keine Chance auf einen Arbeitsplatz haben. Die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie haben ihre Lage noch verschlimmert.

Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90
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12.01.2021

Thora-Studenten in Ashdod legen sich mit der Polizei an

12.01.2021 (TM) – Auseinandersetzungen zwischen ultraorthodoxen Thora-Studenten und der Polizei in der südisraelischen Küstenstadt Ashdod: Weil eine Bibelschule den Lockdown ignorierte, griffen die Ordnungshüter ein. Die strenggläubigen Studenten besetzen Straßen und Kreuzungen, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Elf Bibelschüler wurden festgenommen, die Polizei meldete drei verletzte Beamte. Zudem wurden auch zwei städtische Bedienstete bei den Krawallen verletzt. Nach Medienberichten vertritt die betroffene Bibelschule extreme anti-zionistische Positionen. Seit Beginn des Lockdowns haben mehrere religiöse Ausbildungsstätten ihren Betrieb einfach fortgesetzt. Kritiker warfen Regierungschef Netanjahu vor, er gehe mit Rücksicht auf seine ultraorthodoxen Koalitionspartner nur zögerlich gegen diese Gruppen vor.

11.01.2021

Antiker Grabstein würdigt die „selige Maria“

11.01.2021 (TM) – Dieser Stein mit einer griechischen Inschrift aus dem Ende der byzantinischen Zeit wurde im Nitzana-Nationalpark im Negev entdeckt. Der flache, runde Stein, cirka 25 Zentimeter im Durchmesser, diente als Grabstein. Die Inschrift wurde von Dr. Leah Di Segni von der Hebräischen Universität entziffert. Gewürdigt wird „Die selige Maria, die ein makelloses Leben führte“ und am 9. Februar starb. Der Stein stammt aus dem späten sechsten bis frühen siebten Jahrhundert. Laut Dr. Tali Erickson-Gini von der israelischen Altertumsbehörde diente Nitzana einst als Zentrum für die umliegenden Wüstendörfer und Siedlungen. Unter anderem gab es dort eine Militärfestung sowie christliche Kirchen und ein Kloster.

Foto: Emil Aladjem / Israelische Altertumsbehörde
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10.01.2021

Die ersten Israelis bekommen die zweite Impfdosis

10.01.2020 (TM) – Israels Regierungschef Bibi Netanjahu zeigt stolz seinen Impfpass. Er war der erste Israeli, der vor drei Wochen den Impfstoff von Pfizer-Biontech verabreicht bekam. Nun war er wiederum als Erster mit der zweiten Impfdosis an der Reihe, die ihm im Tal HaShomer-Hospital bei Tel Aviv injiziert wurde. Heute wird in Israel eine weitere Lieferung mit mehreren hunderttausend Impfdosen erwartet. Von den 9,2 Millionen Israelis haben bereits mehr als 1,8 Millionen eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten, der mit Abstand höchste Anteil weltweit. Bis Ende März sollen alle Israelis, die das möchten, gegen die neue Krankheit immunisiert sein.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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09.01.2021

Sonnenuntergang an der Mittelmeerküste

09.01.2021 (TM) – Wenn an der Küste von Tel Aviv die orange Sonne im Mittelmeer versinkt, zieht es die Israelis hinaus an den Strand. Auch während des strengen dritten Lockdowns herrscht dort am Abend Partystimmung. Natürlich wird Matkot gespielt, eine Art Strandtennis, das sich zum Nationalsport entwickelt hat. Für Januar ungewöhnlich hohe Temperaturen von über 20 Grad tragen zur guten Laune bei.

Foto: Yossi Aloni/Flash90
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08.01.2021

Polizisten kontrollieren Einhaltung der neuen Lockdown-Regeln

08.01.2020 (TM) – Polizeikontrolle auf der Autobahn 1 zwischen Tel Aviv und Jerusalem: Jedes Auto wird gestoppt, die Insassen werden befragt, warum sie unterwegs sind. Die Folge: Lange Staus. In Israel hat um Mitternacht ein verschärfter Lockdown begonnen. Kindergärten, Schulen und nicht lebensnotwendige Geschäfte bleiben geschlossen. Die Menschen dürfen sich nicht weiter als einen Kilometer von ihren Wohnungen entfernen, es sei denn, sie haben dafür einen triftigen Grund. Mehrere Tausend Polizisten kontrollieren die Einhaltung der Vorschriften.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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07.01.2021

In Bethlehem wird wieder Weihnachten gefeiert

07.01.2021 (TM) – Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., besucht zum Weihnachtsfest die Geburtskirche in Bethlehem. Die Mitglieder der Ostkirchen richten sich nach dem julianischen Kalender, weshalb sich andere Termine für Weihnachten und Ostern ergeben. So feiern sie Christi Geburt am 6. und 7. Januar. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Festlichkeiten in diesem Jahr stark eingeschränkt.

Foto: Wisam Hashlamoun/Flash90
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06.01.2021

Angriff mit Fleischeraxt endet für Palästinenser tödlich

06.01.2021 (TM) – Ein Großaufgebot von Armee, Polizei und Rettungsdienst an der Gush Etzion-Kreuzung, südlich von Bethlehem. Nach Angaben der israelischen Behörden war dort ein 25-jähriger Palästinenser, bewaffnet mit einer Fleischeraxt, auf Sicherheitskräfte zugerannt. Ein Soldat feuerte in die Luft und forderte ihn auf, stehen zu bleiben. Doch der Angreifer rannte weiter und wurde erschossen. In den vergangenen Wochen haben die Spannungen im sogenannten Westjordanland zugenommen: Esther Horgen, eine sechsfache jüdische Mutter, wurde von einem 40-jährigen Palästinenser beim Joggen erschlagen. Am Sonntag wurde eine Israelin durch Steinwürfe auf ihr Auto verletzt. Gleichzeitig meldete die Polizei 13 Vorfälle, bei denen Palästinenser von Israelis mit Steinen beworfen wurden. Bei Krawallen im Raum Hebron setzte die israelische Armee mehrfach Tränengas ein.

Foto: Gershon Elinson/Flash90
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05.01.2021

Dichter Nebel in Zentralisrael

05.01.2021 (TM) – Dichte graue Nebelschwaden hüllen die Hochhäuser von Tel Aviv ein. Wegen der schlechten Sichtbedingungen konnten am Montag am Ben-Gurion-Flughafen zeitweise keine Flugzeuge starten und landen. Nach Angaben der Meteorologen war feuchte Luft vom Meer ins kühlere Landesinnere geströmt. Das Wetterphänomen, dessen Auswirkungen am Sonntag zum ersten Mal in diesem Winter in Israel zu sehen waren, kann jeweils bis zum Mittag anhalten. Der Nebel wird voraussichtlich in den nächsten Tagen wieder auftreten. Mit schlechter Sicht ist nicht nur in Tel Aviv zu rechnen, sondern entlang der gesamten Mittelmeerküste und im nördlichen Negev.

Foto: Miriam Alster / Flash 90
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04.01.2021

Ein Viertel aller neuen Virus-Fälle bei Ultraorthodoxen

04.01.2021 (TM) – Hunderte Ultraorthodoxe feiern in der Lvov-Synagoge in Safed inmitten der Coronavirus-Pandemie eine neuen Thora-Rolle. Das Gesundheitsministerium gab bekannt, dass ein Viertel aller Corona-Neuinfektionen unter den Strenggläubigen entdeckt werde. Die Ultraorthodoxen machen jedoch nur wenig mehr als zehn Prozent der israelischen Bevölkerung aus. Als Ursachen nannten die Fachleute, dass die Corona-Maßnahmen bei dieser Gruppe nicht durchgesetzt würden. Aber auch die vielen alten Menschen und die oft engen Wohnverhältnisse in den ultraorthodoxen Wohngebieten spielten eine Rolle.

Foto: David Cohen/Flash90
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03.01.2021

Gewalt und Verhaftungen bei Protesten gegen Polizei wegen Tod eines Siedlerjungen

03.01.2021 (TM) – Die Proteste wegen des Todes des 16-jährigen Ahuvia Sandak aus der jüdischen Siedlung Bet Ayin sind in der Nacht zum Sonntag eskaliert. In Jerusalem wurden sieben Polizisten verletzt, ein Polizeifahrzeug wurde umgeworfen. 20 der rund 1000 Demonstranten wurden verhaftet. Der Junge war ums Leben gekommen, als das Auto, in dem er saß, von der Polizei verfolgt wurde und verunglückte. Vier weitere Insassen wurden verletzt. Die Demonstranten werfen der Polizei „Mord“ vor. Die ermittelt jedoch gegen den Fahrer des verunglückten Wagens. Der Fall schlägt hohe Wellen und beschäftigt mittlerweile auch die Regierung.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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02.01.2021

Sport am Strand von Tel Aviv

02.01.2021 (TM) – Israelis halten sich fit am Mittelmeer-Strand von Tel Aviv. Sport zu treiben ist auch während des dritten Lockdowns erlaubt, der vor wenigen Tagen begonnen hat. Offenbar werden die Einschränkungen aber nicht ganz so ernst genommen wie in den Monaten zuvor. Trotz hoher Infektionszahlen mit dem Coronavirus wächst die Kritik an den Maßnahmen. Die Polizei verteilt an Uneinsichtige fleißig Strafmandate. Schwitzen am Strand ist aber nicht verboten…

Foto: Miriam Alster / Flash 90
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01.01.2021

Israelische Bevölkerung wächst weiter

01.01.2021 (TM) – Ein kleines Mädchen spielt in Jerusalem in ihrem Kinderbett. In Israel wurden im vergangenen Jahr 176.000 Babys geboren. 73,8 % gehörten zu jüdische Familien, 23,4 % hatten arabische Eltern und 2,8 % waren Kinder anderer Gruppen. Die Geamtbevölkerung stieg 2020 laut Statistikamt um 151.000 auf fast 9,3 Millionen Menschen. In wenigen Jahren wird Israel voraussichtlich die Zehn-Millionen-Marke überspringen. Es wird erwartet, dass sich die Einwohnerzahl dann bis 2065 auf 20 Millionen Menschen verdoppelt.

Foto: Shir Torem /Flash90
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31.12.2020

Israelische Armee präsentiert ihr „Foto des Jahres“

31.12.2020 (TM) – Die israelische Armee hat ihr Foto des Jahres gewählt: Es wurde bei einer Übung der berühmten Kampf- Rettungs- und Evakuierungseinheit 669 der Luftwaffe aufgenommen. Sie gilt als eine der besten Eliteeinheiten der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF). Die Bezeichnung „669“ dieser Einheit soll an die Rettung von 669 – meist jüdischen – Kindern vor dem Holocaust erinnern, die aus der von den Nazis besetzten Tschechoslowakei in einem Zug nach Großbritannien transportiert wurden. Die Einheit besteht aus einer Mischung von 669 Soldaten, Ärzten, Sanitätern und Krankenschwestern.

Foto: Amit Agronov/Israel Air Force
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30.12.2020

Ron Huldai: der linke Anti-Netanjahu

30.12.2020 (TM) – Seit 22 Jahren ist Ron Huldai Bürgermeister von Tel Aviv. Nun hat der 76-jährige eine neue linke Partei gegründet, „Die Israelis“. Mit ihr will der frühere Kampfpilot im März gegen Regierungschef Benjamin Netanjahu antreten. Huldai ist eine Galionsfigur der Arbeiterbewegung. Er hat prominente Unterstützung: Justizminister Avi Nissenkorn verlässt die Blau-Weiß-Partei von Verteidigungsminister Benny Gantz, um sich der neuen Partei anzuschließen. Huldai vertritt deutlich linke Positionen, ist gegen die Annexion von Palästinensergebieten und hat sich als Vorkämpfer für die Rechte von Homosexuellen profiliert. Die israelische Linke ist allerdings zerstritten, fünf ähnliche Parteien kämpfen um Wählerstimmen.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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29.12.2020

Israel impft mit hohem Tempo

29.12.2020 (TM) – Ein älterer Mann erhält in Jerusalem seine Impfung gegen das Coronavirus. Seit dem Beginn der Kampagne hat bereits eine halbe Million Israelis die erste Injektion mit dem Impfstoff von Pfizer-Biontech erhalten. Drei Wochen nach der ersten Impfung ist eine zweite notwendig, um den vollen Schutz zu erreichen. Das Gesundheitsministerium hat organisiert, dass rund 100.000 Menschen pro Tag geimpft werden können, an sieben Tagen in der Woche, rund um die Uhr. Priorität haben Ältere, Menschen mit Vorerkrankungen und Beschäftigte im Gesundheitswesen. Nun sollen auch Lehrerinnen und Lehrer vorrangig geimpft werden. Ministerpräsident Netanjahu erklärte, Israel werde das erste Land sein, das die Pandemie durch Impfungen besiege.

Foto: Yonatan Sindel / Flash 90
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28.12.2020

Massive Proteste nach dem Tod eines 16-jährigen Siedlerjungen

28.12.2020 (TM) – Hunderte Israelis demonstrieren seit Tagen immer wieder vor dem Polizei-Hauptquartier in Jerusalem. Anlass ist der Tod des 16-jährigen Ahuvia Sandak. Er war bei einer Verfolgungsjagd durch die Polizei in Samaria gestorben, als sich das Fahrzeug überschlug, in dem er saß. Vier weitere junge Leute in dem Auto wurden verletzt. Die Polizei hatte den Wagen verfolgt, weil daraus angeblich Steine auf Palästinenser geworfen worden waren. Die Demonstranten werfen den Ordnungshütern vor, den flüchtenden Wagen gerammt zu haben, was die Polizei bestreitet. Politiker und Rabbiner haben nun eine unabhängige Untersuchung gefordert.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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27.12.2020

Menschenmassen auf dem Mahane-Yehuda-Markt

27.12.2020 (TM) – Kein freies Plätzchen mehr auf dem Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem. Bevor heute um 17 Uhr in Israel der dritte nationale Lockdown beginnt, haben viele Israelis ihre Lebensmittel-Vorräte aufgestockt. Hochbetrieb meldeten auch die großen Einkaufszentren im Land. Die meisten Naturparks waren am Wochenende völlig überlaufen. In Tel Aviv wurden im Freien große Parties gefeiert. Während des mindestens zweiwöchigen Lockdowns dürfen sich die Menschen höchstens einen Kilometer von ihrer Wohnung entfernen. Die Polizei wird die Einhaltung der Regeln mit 6000 Beamten überwachen. Sie sollen Menschenansammlungen und Neujahrsfeiern verhindern sowie Quarantäne-Verordnungen durchsetzen. Im ganzen Land werden dazu Hunderte von Kontrollstellen eingerichtet.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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26.12.2020

Viel Spaß mit Wind und Wellen am Mittelmeer

26.12.2020 (TM) – Israelis genießen Wind und Wellen am Mittelmeer: Bei Temperaturen von bis zu 21 Grad ist am Strand des Palmachim-Nationalparks viel los. Palmachim liegt etwa 20 Kilometer südlich von Tel Aviv, zwischen Rishon LeZion und Ashdod. Die Nationalparks sind darauf ausgerichtet, dass Menschen dort die Natur erleben können. Das wurde noch einmal reichlich genutzt – morgen Abend beginnt in Israel der neue Lockdown. Dann dürfen die Menschen sich nur noch einen Kilometer von ihrer Wohnung entfernen.

Foto: Yossi Aloni/Flash 90
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25.12.2020

Frohe Weihnachten aus Jerusalem!

25.12.2020 (TM) – In Jerusalem ist der Weihnachtsmann auf einem Kamel unterwegs. Unter dem roten Kostüm steckt Issa Kassissieh. Der arabische Christ, ein ehemaliger Basketball-Profi, ist lizensierter Weihnachtsmann. Vor den Mauern der Altstadt lässt er sich gerne fotografieren. Hohoho – Frohe Weihnachten aus Jerusalem!

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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24.12.2020

Kraniche genießen den Winter im Hula-Tal

24.12.2020 (TM) – Zwei Kraniche auf einem Feld im Hula-Tal in Nordisrael. Zehntausende dieser Zugvögel halten sich derzeit dort auf und genießen die angenehmen Lebensumstände. Sie werden von Rangern gefüttert, wobei sie pro Tag bis zu zehn Tonnen Mais verschlingen. Früher war das Hula-Tal für sie nur eine Zwischenstation auf dem Weg von Osteuropa nach Afrika. Mittlerweile verbringen immer mehr Kraniche den ganzen Winter im Heiligen Land. Sie fressen übrigens keine Fische, ihre Lieblingsspeise sind Erdnüsse. Die werden jedoch nicht verfüttert – sie sind zu teuer.

Foto: Mendy Hechtman/Flash90
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23.12.2020

Nikoläuse spielen Volleyball am Strand von Tel Aviv

23.12.2020 (TM) – Als Nikoläuse verkleidete Israelis spielen Beachvolleyball am Strand von Tel Aviv – eine lustige Aktion, gedacht vor allem für die Fotografen verschiedener Medien. Das christliche Weihnachtsfest dient in Israel häufig nur als Dekoration für Verkaufsaktionen oder als Attraktion für Touristen – aber die bleiben in diesem Jahr aus. Weihnachten ist reduziert auf bunte Lichter, Weihnachtsbäume, den Weihnachtsmann, weihnachtliche Musik und einige festliche Gottesdienste. Nur rund 2 Prozent der Einwohner Israels sind Christen, mehr als drei Viertel davon gehören zur arabischen Minderheit.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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22.12.2020

Proteste gegen die Polizei nach dem Tod eines 16-Jährigen

22.12.2020 (TM) – Polizisten rangeln mit jugendlichen Demonstranten vor dem Polizeihauptquartier in Jerusalem. Grund für die Demonstration war der Tod des 16-jährigen Ahuvya Sandak. Der Junge aus der Siedlung Bat Ayin war bei einer Verfolgungsjagd der Polizei am Montag in Samaria ums Leben gekommen. Erste Untersuchungen haben ergeben, dass Polizisten ein Fahrzeug verfolgt haben, aus dem angeblich junge Leute Steine auf palästinensische Araber geworfen hatten. Während der Verfolgungsjagd kam der Wagen von der Straße ab und überschlug sich. Der 16-Jährige war sofort tot, vier weitere Insassen wurden verletzt.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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21.12.2020

Stille Adventszeit in der Geburtskirche in Bethlehem

21.12.2020 (TM) – Drei Priester beten in der Geburtskirche in Bethlehem, ansonsten ist das Gotteshaus leer. Der Lockdown der Palästinensischen Autonomiebehörde trifft die Geburtsstadt Jesu besonders hart. Seit März kommen keine Pilger und Touristen mehr. 73 Hotels mit rund 5000 Zimmern stehen leer. Die Hälfte der 32.000 Einwohner lebt vom Tourismus, für sie ist es die schlimmste wirtschaftliche Krise ihres Lebens. Die feierlichen Weihnachtsgottesdienste werden in diesem Jahr hauptsächlich online stattfinden, mit nur wenigen Besuchern in der Kirche. Die Höhle, die Christen als Geburtsstätte Jesu ansehen, wurde bereits im 2. Jahrhundert verehrt. Dieses Jahr ist es hier so still wie selten zuvor.

Foto: Wisam Hashlamoun/Flash90
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20.12.2020

Graffiti-Kunst an der Grenze zum Libanon

20.12.2020 (TM) – Kunstvoll bemalt ist diese Betonmauer im Moschav Shtula an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon. Was so leicht und beschwingt aussieht, hat einen ernsten Hintergrund. Die hohen Mauern sollen vor Angriffen der Hisbollah-Miliz schützen. Die schiitische Miliz wird vom Iran unterstützt und gilt als Terror-Organisation. Vor drei Jahren waren Künstler aus aller Welt nach Shtula gekommen, um die Mauer mit Graffities zu verschönern. Die Bilder sind eine der Attraktionen dieser kleinen jüdischen Gemeinde in Galiläa.

Foto: Chen Leopold/Flash90
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19.12.2020

Spektakuläre Natur in Obergaliläa

19.12.2020 (TM) – Kaum waren die heftigen Regenfälle vorüber, sind die Israelis in die Nationalparks gestürmt, um bei Sonnenschein die Natur zu genießen. Spektakulär ist dieser Felsenbogen im Norden des Landes, nahe der Grenze zum Libanon. Der Bogen ist der Überrest des Daches einer eingestürzten Höhle. Die „Keshet Cave“ ist eine Attraktion für Kletterer, die den knapp 50 Meter hohen Felsen für abenteuerliche Touren nutzen. Von oben hat man eine grandiose Aussicht. Die „Keshet Cave“ in Obergaliläa gehört zum Adamit Nationalpark.

Foto: Sara Yahimovich / TPS
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18.12.2020

Hoffnungslichter auf der Corona-Station

18.12.2020 (TM) – Chanukkafeier auf der Corona-Station des Sha’are Zedek-Hospitals in Jerusalem: In Schutzkleidung verfolgt das Personal, wie das alle Lichter des Leuchters („Chanukkia“) brennen. Das winterliche Lichterfest dauert acht Tage, wobei jeden Tag ein weiteres Licht angezündet wird. Heute endet das Fest. Es erinnert an ein Wunder bei der Wiedereinweihung des ersten Tempels. Die Chanukka-Lichter sind Symbole der Hoffnung in dunklen Zeiten. Angesichts steigender Infektionszahlen befürchten die Beschäftigten der Intensivstationen, dass sie bald an ihre Kapazitätsgrenze stoßen werden. Derzeit befinden sich mehr als 400 Israelis, die an Covid-19 erkrankt sind, in kritischem Zustand.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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17.12.2020

Heftige Regenfälle: Überflutungen und Unfälle im ganzen Land

17.12.2020 (TM) – Ein Omnibus ist in Kfar Baruch in Nordisrael von der nassen Straße abgekommen und im überfluteten Seitenstreifen stecken geblieben. In ganz Israel gibt es zur Zeit heftige Niederschläge. Mehrere Straßen wurden wegen Überflutung gesperrt. Im Zentrum des Landes musste die Feuerwehr mehrere Menschen vor den Fluten in Sicherheit bringen. Der Regen hat aber auch eine positive Seite: Der Pegel des Sees Genezareth, des wichtigsten Trinkwasserspeichers Israels, ist innerhalb kurzer Zeit um drei Zentimeter gestiegen.

Foto: Anat Hermony/Flash90
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