Bild des Tages – Archiv

01.12.2021

Neue Studie: Tel Aviv ist jetzt die teuerste Stadt der Welt

01.12.2021 (TM) – Tel Aviv hat Paris überholt und gilt nun als die teuerste Stadt der Welt. Das geht aus einer neuen Studie der britischen Zeitschrift „Economist“ hervor. Dafür wurden die Kosten in 173 Städten weltweit erfasst. Tel Aviv hatte 2020 noch auf dem fünften Platz gelegen. Der Aufstieg der Mittelmeer-Metropole spiegelt hauptsächlich die Stärke des Schekels gegenüber dem US-Dollar sowie stark steigende Lebensmittel- und Transportpreise wider. Tel Aviv ist das wirtschaftliche Zentrum Israels und nach Jerusalem die zweitgrößte Stadt des Landes. Die teuersten Städte der Welt sind nach Tel Aviv und Paris Singapur, Zürich, Hongkong und New York. Berlin belegt den 50. Platz.

Foto: Miriam Alster / Flash 90
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30.11.2021

Jerusalem erstrahlt in vorweihnachtlichem Lichterglanz

30.11.2021 (TM) – Ein riesiger, bunt geschmückter Weihnachtsbaum vor dem YMCA-Gebäude in Jerusalem, dazu ein als Nikolaus verkleideter Mann: Auch in Israel wird die Adventszeit gefeiert. Rund zwei Prozent der Einwohner des Heiligen Landes sind Christen, der Großteil von ihnen arabischer Herkunft. Israels Ministerpräsident Bennett unterstrich in einer Rede, dass Israel der einzige Ort im Nahen Osten sei, „wo die christliche Gemeinschaft wächst und gedeiht“. Der jüdische Staat bemüht sich um die christliche Minderheit. So verschenkt beispielsweise die Jerusalemer Stadtverwaltung jedes Jahr Weihnachtsbäume an christliche Familien.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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29.11.2021

Wahl zur „Miss Universum“ in Eilat findet trotz Omikron-Beschränkungen statt

29.11.2021 (TM) – Andrea Meza, die amtierende „Miss Universum“ aus Mexiko, hat im Rahmen einer Werbetour Jerusalem besucht. Sie lenkte damit die Aufmerksamkeit auf die Wahl ihrer Nachfolgerin. Die wird am 12. Dezember im südisraelischen Badeort Eilat gekrönt. Die Veranstaltung wird stattfinden, obwohl Israel wegen der Omikron-Virusvariante ein Einreiseverbot für Ausländer erlassen hat. Tourismusminister Yoel Razvozov erklärte, den teilnehmenden 77 Schönheitsköniginnen aus aller Welt und ihrem Begleit-Tross würden Ausnahmegenehmigungen gewährt. Sie müssten sich voraussichtlich alle 48 Stunden einem PCR-Test unterziehen. „Dies ist eine Veranstaltung, die in 174 Ländern übertragen wird – ein sehr wichtiges Ereignis“, unterstrich Razvozov.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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28.11.2021

Chanukka-Lichterfest beginnt: Die Kinder sind bereit

28.11.2021 (TM) – Diese jüdischen Kinder üben im Moschaw Yashresh den richtigen Umgang mit den Chanukka-Lichtern. Das winterliche Lichterfest beginnt heute Abend. Es dauert acht Tage, wobei jeden Tag eine weitere Kerze am Leuchter angezündet wird. Ursprung des Festes ist ein Wunder bei der Einweihung des Zweiten Tempels. Damals brannte der Überlieferung nach eine Öllampe acht Tage lang, obwohl nur Öl für einen Tag vorhanden war. Der Chanukka-Leuchter muss so aufgestellt werden, dass er der Öffentlichkeit ins Auge fällt. Ziel ist, das Wunder publik zu machen. Chanukka ist ein sogenannter Halbfeiertag: Die Schulen sind geschlossen, Geschäfte bleiben aber geöffnet und die Menschen müssen zur Arbeit.

Foto: Yossi Aloni/Flash90
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27.11.2021

Bennett warnt Israelis vor der neuen Omikron-Virusvariante

27.11.2021 (TM) – Israels Regierungschef Naftali Bennett warnt vor der neu entdeckten Omikron-Variante des Coronavirus. Alle afrikanischen Staaten südlich der Sahara wurden als „rot“ deklariert. Ausländern aus diesen Staaten ist die Einreise verboten, Israelis müssen in eine 14-tägige Quarantäne. Die Regierung erwägt, das Reiseverbot auf weitere Länder auszudehnen. Wer in den vergangenen 14 Tagen in Afrika war, soll sich unbedingt testen lassen. Bennett forderte die Israelis auf, Auslandsreisen vorerst ganz zu vermeiden. Möglicherweise wurde die neue Variante bereits von vier Reiserückkehrern nach Israel eingeschleppt. Die Regierung sei auf alle Szenarien vorbereitet, unterstrich Bennett. Nach Schabbatende kommt das Coronavirus-Kabinett zu einer Krisensitzung zusammen.

Foto: Moti Milrod / Pool
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26.11.2021

Gelände des früheren Jerusalemer Flughafens bleibt eine Geisterstadt

26.11.2021 (TM) – Das Gelände des einstigen Jerusalemer Atarot-Flughafens ist verwahrlost. Die Stadtverwaltung hatte geplant, hier 9000 moderne neue Wohneinheiten zu bauen. Doch die USA protestieren, weil das Gebiet im Ostteil der Hauptstadt von den Palästinensern beansprucht wird. Israel zog daraufhin die Baupläne zurück. Zur Zeit der jordanischen Besatzung hatte der Flughafen seine Blütezeit mit vielen internationalen Verbindungen. Nun bleibt das verlassene Areal vorerst eine Geisterstadt.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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25.11.2021

Bald wird Chanukka gefeiert: Es wird ein süßes Lichterfest

25.11.2021 (TM) – In diesem Jerusalemer Café werden „Sufganiyot“ (Donuts) verkauft, eine Spezialität zum achttägigen jüdischen Lichterfest Chanukka, das am Abend des 28. November beginnt. Gefeiert wird die Wiedereinweihung des zweiten Tempels im Jahr 165 vor der christlichen Zeitrechnung. Der Überlieferung nach war im Tempel nur noch geweihtes Öl für einen Tag zu finden. Um neues geweihtes Öl herzustellen, brauchte es aber acht Tage. Trotzdem entschied man sich, den siebenarmige Leuchter zu entzünden – und er brannte wunderbarer Weise ganze acht Tage lang. Während der acht Tage von Chanukka werden jeweils nach Sonnenuntergang Kerzen angezündet – am ersten Tag eine Kerze, am zweiten Tag zwei Kerzen und so weiter, bis am achten Tag alle acht Kerzen brennen.

Foto: Olivier Fitoussi / Flash 90
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24.11.2021

Elfjährige findet seltene 2000 Jahre alte „Rebellen-Silbermünze“

24.11.2021 (TM) – Die elf Jahre alte Liel Krutokop zeigt ihren Fund: Als freiwillige Helferin bei einem Archäologie-Projekt in Jerusalem entdeckte sie eine seltene, 2000 Jahre alte Silbermünze. Nach Auskunft der israelischen Altertumsbehörde (IAA) wurde die Münze wahrscheinlich von einem Priester geprägt, der sich den jüdischen Rebellen gegen die Römer angeschlossen hatte. Damit wäre das Silberstück eines der wenigen Überreste, die direkt aus dem jüdischen Tempel stammen. Die Münze aus reinem Silber wiegt 14 Gramm. Auf der einen Seite befindet sich die Inschrift: „Israelischer Schekel“ und „zweites Jahr“, die sich auf das zweite Jahr der Revolte (67-68 n. Chr.) bezieht. Auf der anderen Seite steht „Heiliges Jerusalem“ in alter hebräischer Schrift.

Foto: Yaniv Berman, City of David / IAA
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23.11.2021

Israel impft jetzt auch die Fünf- bis 11-Jährigen gegen Covid

23.11.2021 (TM) – Der neun Jahre alte Yoav erhält in einem Impfzentrum in Tel Aviv eine Injektion zum Schutz vor dem Coronavirus. Israel hat damit begonnen, Kinder zwischen fünf und elf Jahren zu impfen. Laut Gesundheitsbehörden sind am Montag mehrere hundert Kinder geimpft worden. Für 24.000 Kinder seien bereits Termine gebucht. Umfragen zufolge ist derzeit etwa die Hälfte der israelischen Eltern dazu bereit, ihre Kinder gegen Covid impfen zu lassen. Salman Zarka koordiniert die Maßnahmen gegen das Virus in Israel. Er erklärte, die Eltern sollten feiern, da der Impfstoff nicht nur Kindern Schutz biete, sondern auch die Rückkehr zum normalen Leben ermögliche.

Foto: Tomer Neuberg/Flash90
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22.11.2021

Gedenken an die Terroropfer in der Jerusalemer Altstadt

22.11.2021 (TM) – Junge Israelis haben an der Stelle, an der ein palästinensischer Terrorist am Sonntag einen Mann erschossen und vier weitere zum Teil schwer verletzt hat, Kerzen angezündet und in Form eines Davidssterns aufgestellt. In der Nacht zum Montag kam es dann zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen der israelischen Polizei und Arabern aus dem Ostteil Jerusalems. Hunderte feierten den Terroranschlag und sangen Lobeshymnen auf die Hamas-Terrororganisation. Die Araber warfen Steine auf die Polizisten, die mit Tränengas antworteten. Davon unbeeindruckt sangen die Demonstranten, Millionen von Märtyrern würden nach Jerusalem marschieren.

Foto: Yonatan Sindel / Flash 90
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21.11.2021

Trotz leichten Anstiegs der Covid-Infektionen: Israel plant keine neuen Beschränkungen

21.11.2021 (TM) – Leere Betten auf der Covid-Intensivstation des Sha’are Zedek-Krankenhauses in Jerusalem: Die Situation in Israel hat sich in den vergangenen Wochen deutlich entspannt, die Zahl der Neuinfektionen ging drastisch zurück. Die 7-Tage-Inzidenz betrug zuletzt nur 34,5. Doch nun steigen die Infektionen wieder leicht an. Die Reproduktionszahl R ist auf 1,02 gestiegen. Das bedeutet, das 1 Covid-Infizierter 1,02 andere Menschen ansteckt. Der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Nachman Ash, sagte, er sei besorgt über den Anstieg. Er fügte jedoch hinzu, es gebe keine Pläne, neue Beschränkungen aufzuerlegen. Man werbe weiter für die Impfungen, auch bei Kindern. Drei Viertel der Neuinfektionen in Israel betreffen den Angaben zufolge Ungeimpfte.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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20.11.2021

Umwelt-Protest in Tel Aviv: Die Hochzeitskleidung besteht aus Abfall

20.11.2021 (TM) – Sie sehen aus wie ein glückliches Hochzeitspaar, doch tatsächlich sind es Umwelt-Aktivisten. Sie demonstrieren im Hafen von Tel Aviv gegen die fortschreitende Vermüllung von Meer und Stränden. Der Clou: Hochzeitsanzug und Brautkleid bestehen aus recyceltem Abfall. Andere Demonstranten machen darauf aufmerksam, dass es keinen „Planeten B“ gibt und weniger manchmal mehr sein kann. Plastik sei gefährlich für Mensch und Umwelt, niemand solle für Mode sterben müssen, hieß es bei der Protestaktion.

Foto: Tomer Neuberg/Flash90
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19.11.2021

Winterwochenende: Es regnet und wird kühl in Israel

19.11.2021 (TM) – Israel erwartet ein winterliches Wochenende. Bereits am Donnerstag hat es in Zentralisrael geregnet. Die Meteorologen sagen voraus, dass der Regen im Lauf des Freitags stärker wird und am Samstag seinen Höhepunkt erreicht. Gewitter mit Starkregen sind möglich. Die Temperaturen erhalten einen deutlichen Dämpfer: In Jerusalem werden maximal 14 bis 16 Grad erreicht, in Tel Aviv 19 Grad. Der November war bisher ungewöhnlich warm und trocken. Vergangenes Jahr hatte Israel den niederschlagsreichsten November seit 1994 erlebt. Klimaexperten warnen jedoch, die Regenzeit in Israel werde in Zukunft kürzer und schwächer ausfallen. Aber an diesem Wochenende empfiehlt es sich, beim Verlassen des Hauses einen Regenschirm mitzunehmen.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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18.11.2021

16-jähriger geht mit Messer auf Polizisten los und wird erschossen

18.11.2021 (TM) – Terroranschlag in der Altstadt von Jerusalem: Ein palästinensischer Teenager hat am Mittwochabend mit einem Messer auf zwei Grenzpolizisten eingestochen. Der 16 Jahre alte Angreifer wurde von einem bewaffneten Zivilisten und von den Grenzpolizisten, die er angegriffen hatte, erschossen. Er wurde noch am Tatort für tot erklärt. Die beteiligte Polizistin, 19, erlitt bei dem Angriff mittelschwere Verletzungen. Der männliche Beamte, 20, wurde leicht verletzt. Beide kamen ins Krankenhaus. Nach dem Angriff führte die Polizei Razzien im Stadtteil Issawiya in Ostjerusalem durch, aus dem der Täter stammte. Die Eltern des Angreifers wurden verhaftet. Die Terrorgruppe Hamas lobte den Angriff und nannte ihn eine „heroische Kommandooperation“.

Foto: Noam Revkin Fenton/Flash90
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17.11.2021

86-jährige Großmutter zur „Miss-Holocaust-Überlebende“ gewählt

17.11.2021 (TM) – Selina Steinfeld, eine 86-jährige Großmutter, ist in Jerusalem zur „Miss Holocaust-Überlebende“ gewählt worden. Sie war 1948 nach Israel eingewandert, nachdem sie in der Nazizeit mehrere Massaker in Rumänien überlebt hatte. Sie war eine von zehn Frauen, alle in ihren 80ern und 90ern, die an dem Wettbewerb im „Friends of Zion“-Museum teilnahmen. Alle Teilnehmerinnen wurden von professionellen Stylisten für ihren großen Auftritt frisiert und geschminkt. Nach Angaben der Veranstalter sollten die Frauen dadurch besonders geehrt werden. Die Siegerin war begeistert: „Mir fehlen die Worte, um mein Glück auszudrücken“, erklärte sie.

Foto: Olivier Fitoussi / Flash 90
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16.11.2021

Polizei räumt Wohnungen in Tel Aviv: Protest der Bewohner erfolglos

16.11.2021 (TM) – Die Polizei hat im Tel Aviver Viertel Givat Amal damit begonnen, die Bewohner aus ihren Wohnungen zu vertreiben. Die hatten monatelang protestiert, nachdem ein Gericht entschieden hatte, dass sie ihr Wohngebiet verlassen müssen. Der Streit um die Unterkünfte in einem der ärmsten Stadtteile der Mittelmeer-Metropole reicht 18 Jahre zurück. Die Gegend gilt als begehrter Immobilien-Standort. Dort sollen sieben Hochhäuser gebaut werden. Viele Bewohner leben bereits seit der Staatsgründung in Givat Amal, sie sind aber nicht die Eigentümer ihrer Wohnungen. Sie hatten sich in den vergangenen Tagen verbarrikadiert, zusammen mit Aktivisten, die sie unterstützten. Betroffen sind rund 45 Familien. Sie sollen laut Medienberichten eine Entschädigung bekommen. Bezahlbarer Wohnraum ist aber in Tel Aviv nur schwer zu finden.

Foto: Avshalom Sassoni/Flash90
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15.11.2021

Waffenausstellung: Die Hamas zeigt ihre Macht

15.11.2021 (TM) – Die radikalislamische Hamas-Terrororganisation zeigt ihre Kampfkraft: Sie organisierte in Gaza-Stadt eine Ausstellung, in der sie Waffen und Drohnen präsentierte. Darunter waren auch „selbstgebaute Kampfmittel“ wie dieses Gewehr. Mit einer Parade ehrte die Hamas ihren früheren Anführer Ahmed al-Dschabari, der am 14. November 2012 durch einen gezielten israelischen Raketenangriff ums Leben kam. Die Schau diente nach Einschätzung von Beobachtern vor allem dazu, die eigene Bevölkerung zu beeindrucken. Die Hamas stellt die Regierung im Gazastreifen, wo seit 2006 nicht mehr gewählt wurde. Die Islamisten haben eine Schreckensherrschaft errichtet: Nach Angaben von Menschenrechtsorganisationen werden friedliche Kritiker und Oppositionelle systematisch verhaftet, gefoltert und getötet.

Foto: Atia Mohammed/Flash90
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14.11.2021

Pelikane nutzen Israel als Rastplatz auf ihrem Weg nach Afrika

14.11.2021 (TM) – Tausende weiße Pelikane rasten an einem Wasserreservoir im Hefer-Tal, nördlich von Tel Aviv. Sie machen während ihrer jährlichen Reise vom Balkan nach Afrika Halt in Israel. In Afrika genießen sie das milde Wetter, bevor sie nach Europa zurückkehren. Experten beobachten jedoch, dass immer mehr Vögel den ganzen Winter über in Israel bleiben. Die Leiterin des Naturreservats Hula-Tal, Inbar Rubin, führt das auf den Klimawandel zurück. In Afrika sei es mittlerweile für viele Vögel zu heiß. Über 500 Millionen Zugvögel pro Saison nutzen Israel als Platz zum Ausruhen.

Foto: Gili Yaari/Flash90
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13.11.2021

Oberrabbiner Yitzhak Yosef besucht den Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem

13.11.2021 (TM) – Der sephardische Oberrabbiner Israels, Yitzhak Yosef, hat den Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem besucht. Dass sich der 69-Jährige unter das nichtreligiöse Volk mischt, ist selten. Yosef ist in Israel umstritten. Immer wieder attackiert er nichtreligiöse Israelis. Vor einigen Monaten sorgte er für einen Skandal, als er erklärte, es sei für religiöse Juden besser, im Ausland zu leben, als unter säkularen Israelis. Kritiker werfen Yosef vor, er habe sein Amt nur erhalten, weil er der Sohn des früheren hoch angesehenen Oberrabbiners Ovadia Yosef sei. In Israel gibt es zwei Oberrabbiner. Yosef repräsentiert die sephardischen (orientalischen) Juden, David Lau die aschkenasischen (europäischstämmigen) Juden. Die Oberrabbiner haben vor allem verwaltungstechnische Aufgaben und sind keine geistlichen Autoritäten. Sie stehen durch ihr Amt aber im Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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12.11.2021

Israels Weihnachtsmann beginnt die neue Saison auf den Golanhöhen

12.11.2021 (TM) – Issa Anis Kassissieh bereitet sich auf Weihnachten vor. Der arabische Christ ist der offizielle Weihnachtsmann der Stadt Jerusalem. Die neue Saison hat für ihn mit einem Foto-Shooting auf den Golanhöhen begonnen. Kassissieh ist ein ehemaliger Basketball-Profi. Er lebt in der Jerusalemer Altstadt in einem Haus, das ganzjährig weihnachtlich geschmückt ist. Der Weihnachtsmarkt-Botschafter der israelischen Hauptstadt hat in den nächsten Wochen alle Hände voll zu tun. Unter anderem ist er am Verteilen der Weihnachtsbäume an Christen beteiligt, die in Jerusalem leben.

Foto: Basel Awidat/Flash90
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11.11.2021

Israel genehmigt Covid-Impfung für Kinder im Alter von 5 bis 11

11.11.2021 (TM) – Das israelische Gesundheitsministerium hat am Mittwochabend Coronavirus-Impfungen für Kinder genehmigt. Fachleute erwarten, dass etwa die Hälfte der Eltern dagegen Vorbehalte hat. Laut der Entscheidung, die dem Beispiel der Vereinigten Staaten folgt, werden israelische Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren Kinderdosen des Pfizer-Coronavirus-Impfstoffs erhalten. Die ersten Lieferungen sollen laut hebräischen Medienberichten nächste Woche in Israel eintreffen. Bei bereits geimpften Teenagern gab es laut Regierung kaum Nebenwirkungen. Vor allem ultraorthodoxe Eltern stehen der Impfung skeptisch gegenüber.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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10.11.2021

Israel hebt weitere Corona-Beschränkungen im Freien auf

10.11.2021 (TM) – Angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen hat die israelische Regierung weitere Lockerungen angekündigt. Bei Veranstaltungen im Freien mit mehr als 100 Teilnehmern muss keine Maske mehr getragen werden. Touristengruppen dürfen unter bestimmten Bedingungen auch dann einreisen, wenn die keine „Booster“-Impfung erhalten haben. In Israel wurden mittlerweile mehr als vier Millionen Menschen zum dritten Mal geimpft. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 38,6. Derzeit wird über die Impfung von 5- bis 11-Jährigen diskutiert.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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09.11.2021

Israels starke Währung: Schekel gewinnt weiter gegenüber Dollar und Euro

09.11.2021 (TM) – Israels Währung im Höhenflug: Der Schekel hat gegenüber dem US-Dollar ein 25-Jahres-Hoch erreicht. Am Montag war ein Dollar zeitweise nur noch 3,08 Schekel wert. Für einen Euro erhält man derzeit nur noch 3,60 Schekel. Der Schekel hat gegenüber wichtigen Währungen kontinuierlich an Stärke gewonnen, vor allem dank der hohen ausländischen Direktinvestitionen und der Stärke des israelischen Technologiesektors.
Eine stärkere Währung ermöglicht zwar billigere Importe, kann aber auch Exporteuren schaden, weil sie Waren für ausländische Kunden verteuert.

Foto: Nati Shohat/Flash90
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08.11.2021

Marokko möchte angeblich israelisches Raketenabwehrsystem kaufen

08.11.2021 (TM) – Marokko ist laut Medienberichten daran interessiert, das israelische Raketenabwehrsystemn Iron Dome („Eiserne Kuppel“) zu kaufen. Es soll zur Verteidigung des Landes gegen die von Algerien unterstützte Polisario dienen, die für die Unabhängigkeit der Westsahara kämpft. Marokko und Israel sind durch das Abraham-Abkommen freundschaftlich verbunden. Das israelische Verteidigungsministerium bestätigte Verhandlungen über den „Iron Dome“ nicht. Das System ist ein Grundpfeiler der israelischen Luftverteidigung. Es kann anfliegende Kurzstrecken-Raketen aus vier bis 70 Kilometer Entfernung zerstören.

Foto: Israelisches Verteidigungsministerium
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07.11.2021

Vier Polizisten bei gewalttätigen Protesten in Jerusalem verletzt

07.11.2021 (TM) – Vier verletzte Polizisten und 21 verhaftete Randalierer – so lautet die Bilanz nach Krawallen vom Samstagabend. Dutzende hatten in der Nähe der Jerusalemer Harfenbrücke protestiert und Sicherheitskräfte angegriffen. Es geht um den Tod des 16-jährigen Siedlerjungen Ahuvia Sandak. Er war vergangenes Jahr auf der Flucht vor der Polizei bei einem Verkehrsunfall gestorben. Die Ordnungshüter wollten ihn festnehmen, er soll Steine auf Palästinenser geworfen haben. Die Demonstranten werfen der Polizei vor, sie habe den Teenager in den Tod gehetzt.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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06.11.2021

Große Ausstellung der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama in Tel Aviv

06.11.2021 (TM) – Medienvertreter bewundern vorab die Ausstellung „Yayoi Kusama: Eine Retrospektive“ im Tel Aviver Kunstmuseum. Die 92-jährige Japanerin gilt als eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. In ihrer ersten großen Ausstellung in Israel sind Werke aus acht Jahrzehnten zu sehen, von frühen Gemälden über Skulpturen bis hin zu modernen aufwändigen Installationen. Die Ausstellung vom 15. November bis zum 23. April nächsten Jahres wird organisiert von Gropius Bau, Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Tel Aviv.

Foto: Tomer Neuberg / Flash 90
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05.11.2021

Staatsetat für 2022 verabschiedet: Regierung Bennett kann feiern

05.11.2021 (TM) – Israels Ministerpräsident Naftali Bennett hat allen Grund, sich zu freuen: Seine Acht-Parteien-Koalition hat in der Nacht zum Freitag den Haushaltsplan für 2022 mit 59:56 Stimmen verabschiedet. In der Nacht zuvor war der Etat für 2021 mit 61:59 befürwortet worden. Damit hat Israel erstmals seit mehr als drei Jahren wieder einen gültigen Haushaltsplan. Bennetts Vorgänger Netanjahu war an der Verabschiedung des Haushalts gescheitert. Als Oppositionsführer versuchte er nun vergeblich, die neue Regierung bei der entscheidenden Abstimmung zu Fall zu bringen. Das Bündnis aus linken, rechten und einer arabischen Partei hat in der Knesset nur eine Stimme Mehrheit.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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04.11.2021

Ein neues Auge für den Himmel über dem Norden Israels

04.11.2021 (TM) – Israels neues Auge ist einsatzbereit: Der riesige neuen Ballon ist mit einem fortschrittlichen Raketen- und Flugzeug-Erkennungssystem ausgestattet. Er soll im Norden Israels stationiert werden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Der Norden Israels gilt als besonders gefährdet durch Drohnen und Flugkörper der Hisbollah-Terrorgruppe. Die handelt auf Anweisung des Mullah-Regimes in Teheran, das Israel auslöschen will. Das neue Himmelsauge soll in großer Höhe Ausschau halten und früh vor feindlichen Flugkörpern warnen. Der Ballon verfügt über neuartige, hoch sensible Sensoren. Der Überwachungsballon wurde in den vergangenen Jahren gemeinsam von Israel und den USA entwickelt.

Foto: Israel Defense Ministry
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03.11.2021

„Rote Linie“-Bewegung ruft zu Protesten gegen die Regierung auf

03.11.2021 (TM) – Ein Protestplakat der „Rote Linie“-Bewegung in Tel Aviv. Nachdem bekannt wurde, dass die Partei „Vereinigte Arabische Liste“ Kontakte zur Terrorgruppe Hamas unterhält, rufen die Initiatoren zu einer großen Demonstration gegen die Regierung auf. Sie wollen verhindern, dass weiterhin staatliche Gelder an dubiose palästinensische Organisationen fließen, die hinter den Kulissen den Terrorismus gegen Israel fördern. Sie werfen der Regierung Bennett vor, wegzusehen und damit eine rote Linie zu überschreiten.

02.11.2021

Nach 20 Monaten Corona-Zwangspause: Die Touristen sind zurück

02.11.2021 (TM) – Am Ben Gurion-Flughafen bei Tel Aviv sind gestern die ersten Touristen angekommen, nachdem Israel seine Grenzen geöffnet hat. 20 Monate lang waren sie wegen der Corona-Pandemie für Ausländer geschlossen. Nur wenige durften mit einer Sondererlaubnis der Regierung einreisen. Es gibt aber weiterhin Beschränkungen: Israelbesucher müssen vollständig geimpft oder genesen sein, die letzte Impfung darf nicht länger als 180 Tage zurück liegen. PCR-Tests vor dem Abflug und nach der Ankunft sind vorgeschrieben. Bis das negative Ergebnis des zweiten Tests vorliegt, müssen die Besucher in Quarantäne. Wer dagegen verstößt, wird mit einem dreijährigen Einreiseverbot bestraft.

Foto: Tomer Neuberg / Flash 90
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