Bild des Tages – Archiv

28.11.2020

Kamele in der Einsamkeit der judäischen Wüste

28.11.2020 (TM) – Eine Kamelherde in der jüdäischen Wüste, südlich von Jerusalem. Nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt beginnt diese karge, schroffe Landschaft. Sie wird geprägt von Felsen, Terrassen und tiefen Tälern; sanfte Sanddünen sind eher selten. Archäologische Funde zeigen, dass bereits vor rund 5000 Jahren Menschen in der judäischen Wüste lebten. Dank ihrer abgelegenen und schwer erreichbaren Lage nutzte sie der biblische König David als Rückzugsort während seiner Flucht vor Saul. Bis heute begeistert ihre wilde Schönheit Einheimische und Touristen.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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27.11.2020

Hier wird Israels Impfstoff gelagert und verteilt

27.11.2020 (TM) – Israels Ministerpräsident Netanjahu (links) und Gesundheitsminister Edelstein im Logistikzentrum des Pharmakonzerns Teva in Shoham. Hier werden Coronavirus-Impfstoffe tiefgekühlt gelagert und dann an die Impfzentren verteilt. Die ersten Impfungen sollen noch im Dezember stattfinden, beginnend mit Beschäftigten des Gesundheitswesens und Risikopatienten im Alter von über 65 Jahren. Während Netanjahu erläuterte, die Pandemie werde in wenigen Monaten besiegt sein, äußerten sich Experten skeptischer. Sie warnten angesichts steigender Infektionszahlen vor einem dritten Lockdown in Israel. Ein Ende der Einschränkungen erwarten sie erst zum Jahresende 2021.

Foto: Yossi Aloni/Flash90
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26.11.2020

Probebetrieb: 15 große Einkaufszentren dürfen am Freitag öffnen

26.11.2020 (TM) – 15 große Einkaufszentren in Israel dürfen von Freitag an bis zum 6. Dezember öffnen. Das hat gestern die israelische Regierung beschlossen. Es ist ein Probebetrieb, bei dem besondere Hygienevorschriften gelten, die streng kontrolliert werden. Das Finanz- und das Wirtschaftsministerium hatten auf die Öffnung der Zentren gedrängt, obwohl die Coronavirus-Infektionszahlen in Israel wieder leicht steigen. Am Ende der Testphase will die Regierung entscheiden, ob alle großen Einkaufszentren im Land wieder geöffnet werden. Darüber hinaus sollen Märkte im Freien demnächst wieder stattfinden. Auch Museen dürfen bald wieder besucht werden, gab das sogenannte „Corona-Kabinett“ bekannt.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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25.11.2020

Kerzen mahnen: Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet

25.11.2020 (TM) – Eine Frau zündet am Rothschild Boulevard in Tel Aviv Kerzen an. Sie macht damit auf Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Auch in Israel ist das ein Problem. Im Frühjahr machte eine Massenvergewaltigung im Badeort Eilat Schlagzeilen, bei der rund 30 Männer ein 16-jähriges Mädchen missbrauchten. In arabischen Städten kommt es immer wieder zu Ehrenmorden. 2018 sind in Israel 24 Frauen durch häusliche Gewalt gestorben. Heute ist der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“, ein jährlich am 25. November abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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24.11.2020

Aufgeheizte Stimmung bei arbeitslosen Künstlern

24.11.2020 (TM) – Israelische Künstler machen ihrer Regierung Feuer: Vor der geschlossenen Kulturhalle am HaBima Square in Tel Aviv geben sie eine Gratisvorstellung. Damit wollen sie auf ihre schwierige Situation aufmerksam machen. Wegen der Corona-Maßnahmen können sie seit Monaten nicht mehr auftreten und haben keine Einnahmen. Die staatlichen Hilfen reichen bei weitem nicht aus, beklagen sie. Da kann es dann schon einmal heiß hergehen…

Foto: Tomer Neuberg/Flash 90
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23.11.2020

Immer wieder Unruhen in Hebron

23.11.2020 (TM) – Palästinensische Jugendliche zünden Autoreifen an und werfen Steine auf israelische Soldaten. Szenen, die sich in Hebron immer wieder abspielen. Die Israelis antworten mit Tränengas und Gummigeschossen. In den vergangenen Wochen blieb es bei Leichtverletzten, aber die Situation droht regelmäßig zu eskalieren. In der Stadt der Patriarchengräber lebt eine kleine jüdische Minderheit hinter Stacheldraht und hohen Mauern. Die Juden werden von der Armee beschützt. Hebron, 30 Kilometer südlich von Jerusalem gelegen, zählt zu den ältesten und unruhigsten Städten der Welt.

Foto: Wisam Hashlamoun/Flash90
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22.11.2020

Bar Mizwa wird im Freien gefeiert

22.09.2020 (TM) – Eine Familie in Efrat feiert Bar Mizwa im Freien, entsprechend den Corona-Vorschriften. Im Alter von 13 Jahren wird ein Junge im Sinne des jüdischen Religionsgesetzes zu einem Erwachsenen. Zuvor wird er in einem speziellen Unterricht darauf vorbereitet, den Tora-Abschnitt zu lesen, Gebetsriemen und den Gebetsschal anzulegen. Bar Mizwa bedeutet „Sohn des Gebots“. Am Schabbat nach seinem 13. Geburtstag wird er dann zum ersten Male dazu aufgerufen, aus der Tora zu lesen – ein feierliches Ereignis. Normalerweise wird es mit einer Vielzahl von Gästen gefeiert.

Foto: Gershon Elinson/Flash90
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21.11.2020

Kraniche lieben das Hula-Tal in Galiläa

21.11.2020 (TM) – Kraniche rasten im Hula-Tal in Obergaliläa. Das Naturreservat ist eine riesige Oase für Zugvögel. Im Frühling und Herbst landen hier über 500 Millionen Vögel. Knapp 400 Arten wurden schon beobachtet. Es ist ein perfekter Zwischenstopp für Kormorane, Reiher, Pelikane, Greifvögel und Kraniche. Seit einigen Jahren beobachten die Parkranger, dass immer mehr Vögel gar nicht mehr nach Afrika weiterziehen. Sie bleiben den Winter über in Israel.

Foto: Mila Aviv/Flash90
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20.11.2020

Restaurantbesuch in der Plastik-Blase

20.11.2020 (TM) – Restaurantbesucher am Alten Bahnhof in Jerusalem genießen ihr Essen in Plastik-Blasen. Die Gastronomen dürfen ihre Gerichte wegen der Corona-Einschränkungen nur zum Mitnehmen oder im Freien anbieten. Bei kühlem und nassem Herbstwetter ist das problematisch. Die Mini-Zelte schützen die Gäste vor Wind und Regen und auch vor eventuellen Coronaviren am Nachbartisch. Eine Idee, die sofort gut angenommen wurde.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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19.11.2020

Der Markt hat wieder geöffnet

19.11.2020 (TM) – Israelis kaufen auf dem wieder eröffneten Markt in Ramle ein. Der Markt war aufgrund der Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus zeitweise geschlossen. Die Knesset hat am Mittwoch außerdem die Wiedereröffnung von Zoos, Restaurants und großen Einkaufszentren im Freien genehmigt. In Eilat und am Toten Meer öffnen die Hotels für inländische Touristen. In Läden dürfen sich nun bis zu zehn Personen aufhalten, bisher waren es vier. Fachleute des Gesundheitsministeriums kritisierten, die Lockerungen gingen zu weit. Sie warnten, das Virus könne dadurch erneut außer Kontrolle geraten.

Foto: Yossi Aloni/Flash 90
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18.11.2020

Luftangriffe auf Syrien nach Landminen-Fund an der Grenze

18.11.2020 (TM) – Ein Sprengstoff-Experte der israelischen Armee entschärft eine von mehreren Landminen. Sie waren nach Angaben der Streitkräfte von einer syrischen Einheit auf israelischem Gebiet vergraben worden. Die Entdeckung der Sprengkörper hatte Folgen: In der Nacht zum Mittwoch griff die israelische Luftwaffe mit Kampfjets acht militärische Einrichtungen an. Die Ziele lagen zwischen den Golanhöhen und Damaskus, sie wurden vom syrischen und iranischen Militär betrieben. Nach syrischen Medienberichten wurden dabei zehn Soldaten getötet, darunter fünf Iraner.

Foto: IDF Spokesperson
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17.11.2020

Äthiopische Juden feiern das Sigd-Fest

17.11.2020 (TM) – Die Verbundenheit mit Israel steht im Mittelpunkt des Sigd-Festes, das die äthiopischen Juden in Israel am Montag gefeiert haben. Mit viel Abstand und Masken sprachen die religiösen Würdenträger (Kessim) in Jerusalem ihre Gebete. Dabei erneuerten sie ihren Bund mit Gott und drückten ihre Verbindung zu Zion aus. Zuvor hatten sie in Äthiopien Jahrhunderte lang für ihre Heimkehr ins Land Israel gebetet. Nach Besinnung und Einkehr gab es im zweiten Teil des Festes freudige Gesänge und Tänze – dieses Jahr allerdings nur sehr beschränkt.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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16.11.2020

Freiwilliges Training für den Dienst in der Armee

16.11.2020 (TM) – Junge Israelis trainieren am Strand von Palmachim für den Dienst in der Armee. Manche Männer und Frauen beginnen schon Jahre, bevor sie eingezogen werden, mit einem speziellen Vorbereitungsprogramm, um bei den Eignungstests gut abzuschneiden. Oft werden sie dabei von ehemaligen Offizieren angeleitet. Wer es schafft, von einer der begehrten Spezialeinheiten aufgenommen zu werden, hat nach dem Armeedienst beste Chancen auf eine gute berufliche Stelle.

15.11.2020

Mit aufblasbarem „U-Boot“ die Autobahn blockiert

15.11.2020 (TM) – Die Polizei rangelt am Samstagabend am Rand der Autobahn 1 bei Jerusalem mit einem Anti-Netanjahu-Demonstranten. Die Gegner des Regierungschefs hatten ein aufblasbares „U-Boot“ dabei, um gegen angeblich korrupte Waffengeschäfte zu protestieren. Nach Medienberichten war die Zahl der Protestierer deutlich niedriger als in den vergangenen Wochen. Umfragen zeigen, dass Netanjahu derzeit fester im Sattel sitzt denn je: Wenn jetzt Wahlen wären, könnten der Ministerpräsident und die rechten Parteien, die ihn unterstützen, ein Rekordergebnis erzielen.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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14.11.2020

Schwäbische Überbleibsel im Herzen von Tel Aviv

14.11.2020 (TM) – Zwei alte Gebäude im schicken Viertel Sarona in Tel Aviv. Sie bilden einen interessanten Kontrast zu den Hochhäusern der Mittelmeer-Metropole. Erbaut wurden sie von schwäbischen Pietisten, die im 19. Jahrhundert ins damalige Mandatsgebiet Palästina einwanderten. Berühmt wurde Sarona durch seine Weinkellerei. Die Siedlung der christlichen „Templer“ war später militärisches Sperrgebiet, dann sollte sie abgerissen werden. Stattdessen wurde Sarona restauriert und zu neuem Leben erweckt. Heute ist es ein Restaurant- und Geschäftsviertel mit viel Grün im Herzen von Tel Aviv.

Foto: Moshe Shai/Flash90
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13.11.2020

Gaza-Terroristen trauern um ihren Kommandeur

13.09.2020 (TM) – Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Dschihad haben im Gazastreifen an ihre früheren Kommandeur Baha Abu Al-Ata erinnert. Vor einem Jahr, am 12. November 2019, war er bei einem Präzisionsschlag der israelischen Armee im Schlafzimmer seines Wohnhauses getötet worden. Israel hat die Gaza-Terroristen vor Anschlägen zum Jahrestag gewarnt und die Sicherheitsmaßnahmen an der Grenze verstärkt.

Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90
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12.11.2020

Lange Warteschlangen vor den Kleidergeschäften

12.11.2020 (TM) – Frauen warten, bis sie ein Textilgeschäft an der Mamillastraße im Zentrum von Jerusalem betreten dürfen. Wegen der Coronavirus-Pandemie dürfen sich nur wenige Kundinnen gleichzeitig in dem Laden aufhalten. Als nächste Stufe der Lockerungen sollen nun in der kommenden Woche auch die großen Einkaufszentren wieder öffnen. Da die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus nicht weiter gesunken ist, erwägt die Regierung als zusätzliche Maßnahme eine nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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11.11.2020

Coronavirus-Testzentrum am Ben-Gurion-Flughafen eröffnet

11.11.2020 (TM) – Ein Mitarbeiter des medizinischen Dienstes entnimmt einem Mann eine Probe, die auf das Coronavirus untersucht wird. Am Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv hat ein neues Testzentrum den Betrieb aufgenommen. Die Ergebnisse sollen innerhalb von 14 Stunden vorliegen, bei teureren Schnelltests innerhalb von vier Stunden. Der Service steht ankommenden und abfliegenden Passagieren zur Verfügung. 20.000 Tests pro Tag sollen möglich sein. Allerdings gibt es derzeit nur sehr wenig Flugverkehr. Die Regierung will sich nicht festlegen, wann der Flugbetrieb wieder hochgefahren wird.

Foto: Yossi Aloni/Flash90
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10.11.2020

1000 Jahre alte Goldmünzen in Jerusalem entdeckt

10.09.2020 (TM) – Ein Archäologe der israelischen Altertumsbehörde zeigt vier Goldmünzen, die in der Jerusalemer Altstadt gefunden wurden. Sie sind mindestens 1000 Jahre alt und befanden sich in einem Tonkrug. Der kam bei Bauarbeiten für einen Aufzug ans Licht, der den Zugang zur Kotel („Klagemauer“) erleichtern soll. Die Münzen stammen aus der Zeit der islamischen Herrschaft. Sie waren in erstaunlich gutem Zustand und glänzten, ohne dass sie zuvor gereinigt werden mussten. Laut Altertumsbehörde sind derartige Funde sehr selten.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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09.11.2020

Künstler protestieren gegen Schließung des Kulturbetriebs

09.11.2020 (TM) – Mit einem Freiluftkonzert in Tel Aviv protestieren diese Musiker gegen die weitere Schließung der Kultureinrichtungen in Israel. Während Schulen und Läden allmählich wieder öffnen, dürfen Theater und Konzerthallen weiterhin keine Besucher begrüßen. Die Regierung hat einen Stufenplan zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie beschlossen. Dabei wurde die Kultur als nachrangig eingestuft. Viele Berufsmusiker bangen um ihre Existenz.

Foto: Tomer Neuberg/Flash90
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08.11.2020

Strandvergnügen in Eilat am Roten Meer

08.11.2020 (TM) – Von Masken und Abstand keine Spur: Junge Israelis genießen das Strandleben in Eilat, als ob es nie eine Pandemie gegeben hätte. Während im Rest des Landes der Herbst Einzug gehalten hat, mit Regen und kühlen Temperaturen, ist in Eilat weiterhin Sommer: An der Südspitze Israels locken das Rote Meer und bestes Badewetter bei 28 Grad.

Foto: Yossi Aloni/Flash90
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07.11.2020

Ein Regenbogen als Zeichen der Hoffnung und Treue

07.11.2020 (TM) – Ein Regenbogen über einem Feld bei Kryat Ti‘von in Nordisrael. Im ganzen Land hat es in dieser Woche teils heftig geregnet. Die meisten Israelis haben sich darüber gefreut und gejubelt, die trockene Hitzezeit hat in diesem Jahr sehr lange gedauert. Der Regenbogen ist das Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen – ein Symbol der Verlässlichkeit, das in diesen unsicheren Zeiten hoch willkommen ist.

Foto: Anat Hermony/Flash90
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06.11.2020

Dunkle Wolken über dem Toten Meer

06.11.2020 (TM) – Die Regenwolken haben auch das Tote Meer erreicht, einen der sonnigsten und wärmsten Plätze in Israel. Im ganzen Land gibt es derzeit heftige Niederschläge. Das Tote Meer ist der am tiefsten gelegenen See der Erde, sein Ufer befindet sich mehr als 400 Meter unter dem Meeresspiegel. Der Pegel des Toten Meeres sinkt seit vielen Jahren dramatisch. Im Vordergrund gut zu erkennen sind sogenannte „Sinkholes“, tiefe und gefährliche Löcher. Diese Dolinen entstehen, wenn Süßwasser das fehlende Salzwasser ersetzt und die Salzkruste auflöst.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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05.11.2020

Nach Starkregen: Restaurant unter Wasser

05.11.2020 (TM) – Ein Mann steht vor seinem Restaurant in der nordisraelischen Stadt Tzfat. Nach starken Regenfällen sind die Wassermassen in das Gebäude eingedrungen und haben das Erdgeschoss überschwemmt. Gewitterstürme mit Starkregen werden auch aus dem Süden Israels gemeldet. In Ashdod musste die Feuerwehr mehrere Menschen aus überfluteten Autos und Gebäuden retten. Straßen waren wegen Wasser und Schlamm zeitweise unpassierbar. Für die nächsten Tage sind weitere Niederschläge vorhergesagt.

Foto: David Cohen/Flash90
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04.11.2020

Endlich wieder zum Friseur!

04.11.2020 (TM) – Eine Frau lässt sich in einem Jerusalemer Friseursalon die Haare machen. Nach der Corona-Zwangspause durften Friseursalons in Israel im Zuge der ersten Lockerungen wieder öffnen. Das Tragen von Masken ist vorgeschrieben. Ob es wie geplant am kommenden Sonntag weitere Lockerungen geben wird, ist jedoch fraglich. Zwar ist die Zahl der Neuinfektionen pro Tag von rund 9000 auf einige Hundert gesunken, sie gehen jedoch nicht weiter zurück. Berichten zufolge ist Gesundheitsminister Edelstein deshalb dagegen, Straßenläden die Öffnung zu erlauben. Finanzminister Katz hatte sich hingegen für weitere Erleichterungen stark gemacht. Er wies darauf hin, dass die israelische Wirtschaft am Boden liege.

Foto: Hadas Parush/Flash90
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03.11.2020

Israel blickt auf die Präsidentschaftswahlen in den USA

03.11.2020 (TM) – Die amerikanische Flagge vor der Jerusalemer Altstadt – ganz Israel blickt auf die Präsidentschaftswahlen in den USA. Laut einer neuen Umfrage sind 70 Prozent der jüdischen Israelis davon überzeugt, dass eine Wiederwahl von Donald Trump für Israel besser wäre als ein Sieg seines Herausforderers Joe Biden. Sie befürchten, dass sich unter Biden die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verschlechtern würden. Bidens Vizepräsidentin Kamala Harris erklärte in einem Interview, bei einem Wahlsieg der Demokraten würden die USA ihre Verbindungen zur Palästinensischen Autonomiebehörde erneuern und sich gegen einseitige israelische Schritte wenden, die eine Zwei-Staaten-Lösung verhinderten.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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02.11.2020

Grundschulen wieder geöffnet

02.11.2020 (TM) – Ein Mädchen sitzt mit Maske in ihrer Grundschulklasse in Jerusalem. Seit Sonntag gibt es in Israel wieder Unterricht für die Klassen 1 bis 4. Eineinhalb Monate lange waren die Schulen wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Nun sind die Kinder zurück, sie werden in Kleingruppen unterrichtet. Die Entscheidung, die Kindergärten und Grundschulen zu öffnen, fiel erst am vergangenen Donnerstag. Viele Eltern klagen, sie hätten ihren Alltag in dieser kurzen Zeit nicht neu organisieren können. Schüler der Klassen 5 und höher müssen weiterhin zu Hause bleiben.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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01.11.2020

Jerusalemer Altstadt bleibt menschenleer

01.11.2020 (TM) – Ein ultraorthodoxer Mann geht durch die leeren Gassen der Altstadt von Jerusalem. Normalerweise herrscht hier dichtes Gedränge zwischen Ladengeschäften, Verkaufsständen und Restaurants. Israel lockert heute die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus: Grundschulen und Synagogen dürfen unter strengen Hygieneauflagen wieder öffnen. Restaurants und kleine Läden müssen jedoch weiterhin geschlossen bleiben. Für viele Selbständige ist das eine wirtschaftliche Katastrophe, sie müssen aufgeben. Immer häufiger sieht man an den verschlossenen Türen Notizzettel mit der Aufschrift „Zu verkaufen“ oder „Zu vermieten“.

Foto: Sliman Khader / Flash90
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31.10.2020

Thoralesung und Gebet im Freien

31.10.2020 (TM) – Orthodoxe jüdische Männer in Efrat lesen in einem Park die Thora und sprechen Gebete. Die Oberrabbiner hatten dazu aufgerufen, Gottesdienste im Freien abzuhalten, weil dort die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus geringer ist. Die Regierung hat nun die Schließung der Synagogen in Israel wieder aufgehoben. Von Sonntag an können sie besucht werden, wobei sich höchstens zehn Personen gleichzeitig im Gebäude aufhalten dürfen. In ganz Israel wird dafür gebetet, dass das Virus an Kraft verliert und die Erkrankten wieder gesund werden.

Foto: Gershon Elinson / Flash 90
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30.10.2020

Herbst am Strand von Tel Aviv

30.10.2020 (TM) – Hunderte Israelis genießen den Sonnenuntergang am Strand von Tel Aviv. Wochenlang waren die Küsten gesperrt, nun wurden einige Beschränkungen aufgehoben. Bei Höchsttemperaturen von 28 Grad lässt sich am Mittelmeer gut feiern – oder in der Abendkühle Sport betreiben. Obwohl die Coronavirus-Infektionszahlen deutlich gesunken sind, gelten viele Beschränkungen weiterhin. Zum Beispiel Maske tragen und Abstand halten, aber damit nehmen es die Tel Aviver nicht allzu genau.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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