Bild des Tages – Archiv

29.01.2022

Fachleute: Höhepunkt der Omikron-Welle in Israel liegt hinter uns

29.01.2022 (TM) – Die angespannte Covid 19-Situation in Israel geht nach Ansicht des Gesundheitsministeriums ihrem Ende entgegen. Die Fachleute sind davon überzeugt, dass die Omikron-Welle im Heiligen Land ihren Höhepunkt überschritten hat und die Zahl der täglichen Neuinfektionen nun deutlich sinken wird. Vor den Krankenhäusern lägen aber noch zwei schwierige Wochen, weil die Erkrankungen zeitversetzt aufträten, hieß es. Am Donnerstag wurden nach Angaben des Ministeriums 57.539 neue Infektionen registriert, gegenüber etwa 85.000 zu Beginn der Woche. Entspannen werde sich auch die Situation der zeitweise überlasteten Corona-Testlabore. Als weitere gute Nachricht wurde bekannt gegeben, dass es auch einen starken Rückgang der gemeldeten Grippefälle gebe.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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28.01.2022

Winterwunderland Jerusalem – der Spaß ist nur von kurzer Dauer…

28.01.2022 (TM) – Die Kuppel des Felsendoms mit einer weißen Krone, Schneeballschlachten in der Altstadt, Schlittenfahren in den Parks – Jerusalem hat einen außergewöhnlichen Wintertag erlebt. Doch damit ist nun Schluss: Der Wintersturm „Elpis“ zieht ab, die Temperaturen steigen wieder. Bei 7 Grad haben Schneemänner keine Überlebenschance und verwandeln sich in Pfützen. Neuschnee ist nur noch auf den Golanhöhen und den Bergen Galiläas angesagt. Im Rest des Landes soll es kräftig regnen, im Zentrum und Süden Israels ist mit Überflutungen zu rechnen. Schnee in Jerusalem ist ein seltenes Phänomen, das nur alle paar Jahre vorkommt. Entsprechend groß ist die Begeisterung.

Foto: Nati Shohat/Flash90
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27.01.2022

Schneefall in Jerusalem legt Verkehr lahm – Nur die Straßenbahn fährt noch

27.01.2022 (TM) – Jerusalem in Weiß: Diesen seltenen Anblick haben die Bewohner der Hauptstadt in der Nacht zum Donnerstag erlebt. Wichtige Straßen, darunter die Autobahn 1 nach Tel Aviv, wurden von den Behörden aus Sicherheitsgründen gesperrt. Städtische Arbeiter waren die ganze Nacht im Einsatz. Sie verteilten rund 150 Tonnen Streusalz. Da in Israel Winterreifen nicht üblich sind, kam der Autoverkehr zeitweise zum Erliegen. Nur die Straßenbahn fuhr planmäßig und ließ sich vom Schnee nicht aufhalten. Wegen des Schneefalls bleiben heute die Schulen geschlossen. Der Wintersturm „Elpis“ sorgte auch im Norden Israels oberhalb von 700 Metern für eine geschlossene Schneedecke.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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26.01.2022

Die Cowboys vom Golan treiben ihre Viehherden auf die Weiden

26.01.2022 (TM) – Sie tragen keine großen amerikanischen Hüte, aber sie sind hervorragende Reiter und können perfekt mit dem Lasso umgehen: Die israelischen „Cowboys“ auf den Golanhöhen. Im Winter, wenn auf dem Hochplateau Schnee liegt, treiben sie ihre Viehherden auf tiefer gelegene Weiden. Die Golanhöhen sind steinig und deshalb für die Landwirtschaft nur eingeschränkt nutzbar. Aber sie sind ideal für die Rinderzucht. Die Landwirte aus dem Norden haben sich mit hochwertigem Bio-Rindfleisch einen Namen gemacht. Die Cowboys nahe der syrischen Grenze haben einen abenteuerlichen Job, mit ihren Herden inmitten von Minenfeldern und militärischen Sperrgebieten.

Foto: Maor Kinsbursky/Flash90
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25.01.2022

Israel startet Baum-Offensive: Mehr Grün in den Städten

25.01.2022 (TM) – Bäume rings um das israelische Parlament: So grün sollen die israelischen Städte werden. Das Kabinett genehmigte einen Plan, 450.000 Bäume zu pflanzen, um Auswirkungen des Klimawandels abzumildern. Die Bäume sollen für mehr Schatten und kühlere Temperaturen sorgen. Das Ziel ist, dass bis zum Jahr 2040 rund 70 Prozent der Gehwege beschattet werden. Dafür stellt die Regierung 2,25 Milliarden Schekel bereit, umgerechnet rund 643 Millionen Euro. Regierungschef Naftali Bennett erklärte dazu: „Mehr als 90 Prozent unserer Einwohner leben in Städten, und je heißer das Klima wird, desto schwieriger wird es, sich außerhalb zu bewegen.“

Foto: Hadas Parush/Flash90
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24.01.2022

Der nächste Wintersturm ist unterwegs nach Israel

24.01.2022 (TM) – Es ist nass und kalt auf der Jaffastraße in Jerusalem, wo sich diese Frauen am Sonntag warm angezogen haben. Ihre Winterkleidung werden sie in dieser Woche weiter benötigen: Der Wintersturm „Elpis“ hat Kurs auf Israel genommen. Angekündigt sind starke Regenfälle und kräftiger Wind bei ungewöhnlich kalten Temperaturen. „Elpis“ hat auch Schnee im Gepäck: Am Mittwochmorgen soll es zunächst auf dem Hermongebirge und auf den nördlichen Golanhöhen schneien. Danach ist auch weiter südlich, in den Bergen im Zentrum Israels, Schneefall möglich, einschließlich Safed und Jerusalem. An der Mittelmeerküste erwarten die Behörden bis zum nächsten Freitag Gewitter mit Starkregen.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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23.01.2022

Leichtes Erdbeben im Jordantal erschrickt Tausende im Norden Israels

23.01.2022 (TM) – Bewohner des Nordens Israels sind am späten Samstagabend durch ein Erdbeben aus dem Schlaf gerissen worden. Das Beben war in Tiberias, Safed, Haifa, dem Jordantal und Beit Shean (Foto) zu spüren. Es gab keine Berichte über Verletzte oder Schäden. Nach Behördenangaben hatte das Beben eine Stärke von 3,7. Das Epizentrum lag etwa 19 Kilometer nordöstlich von Beit Shean, nahe der Grenze zwischen Israel und Jordanien. Die Polizei berichtete, sie habe Dutzende Anrufe auf ihrer Notrufnummer erhalten. Anwohner berichteten, dass das Beben nur einige Sekunden gedauert habe, die Möbel in ihren Häusern hätten sich bewegt. Im Jordantal kommt es immer wieder zu Erdbeben. Experten warnen, ein schweres Beben mit massiven Schäden sei nur eine Frage der Zeit.

Foto: Anat Hermony/Flash90
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22.01.2022

Wunder der Natur: Bizarre Salz-Skulpturen am Toten Meer

22.01.2022 (TM) – Am Toten Meer bildet das Salz ungewöhnliche, bizarre Formen. Auf Hebräisch heißt dieser besondere Ort Jam haMelach („Salzmeer“). In der Bibel wird es mehrfach erwähnt. Es ist der am tiefsten gelegenen Ort der Erde, rund 430 Meter unter dem Meeresspiegel. Der Salzgehalt des Wassers liegt bei rund 30 Prozent. Es enthält nicht nur Kochsalz (Natriumchlorid), sondern auch andere Salze wie Magnesium- und Kaliumchlorid. Der Salzgehalt ist deshalb so hoch, weil der See in einem heißen Wüstenklima liegt, in dem mehr Wasser verdunstet als durch Regen und über die Flüsse neu hinzukommt. Dabei entweicht der Wasserdampf, während Mineralien zurückbleiben und sich im Wasser anreichern.

Foto: Mila Aviv/Flash 90
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21.01.2022

Heißes Quellwasser inmitten einer eisigen Winterlandschaft

21.01.2022 (TM) – Trotz eisiger Temperaturen genießen diese Israelis den reichlich vorhandenen Schnee und das warme Quellwasser in der Nähe des Kibbuz Merom Golan auf den nördlichen Golanhöhen. Dort sank die Temperatur auf minus vier Grad. Die Schulen blieben wegen der schneebedeckten Straßen den zweiten Tag in Folge geschlossen. Der Kibbuz Merom Golan liegt am Fuß des „schlafenden“ Vulkans Bental. Das heiße Wasser stammt vom Shamir-Bohrprojekt im Hula-Tal, das eine unterirdische heiße Wasserquelle erschlossen hat. Das Wasser ist bis zu 40 Grad heiß. Es sind vor allem Einheimische, die die warmen Wasserbecken genießen – die Attraktion ist bislang touristisch nicht erschlossen.

Foto: Michael Giladi/Flash90
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20.01.2022

Jerusalem bereitet sich auf möglichen Schneefall vor

20.01.2022 (TM) – Die Räumfahrzeuge und das Streusalz stehen bereit: Die Jerusalemer Stadtverwaltung hat sich auf Schneefälle in der Hauptstadt vorbereitet. In den Höhenlagen des Nordens hat es bereits geschneit. Nicht nur vom Hermon-Gebirge, auch aus Galiläa, Safed und der Region Gush Etzion wird Schnee gemeldet. Für das ganze Land werden Temperaturen zwischen einem und sieben Grad erwartet, laut Wetterdienst „ungewöhnlich kalt.“ Vor allem nachts könnte Jerusalem sich einige Stunden lang in eine Schneelandschaft verwandeln. Wegen der Kälte wird kräftig geheizt, vor allem elektrisch: Die Stromversorger berichteten, dass am Mittwoch so viel Energie verbraucht wurde wie noch nie zuvor an einem Wintertag in Israel.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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19.01.2022

Proteste gegen die Regierung an 100 Kreuzungen im ganzen Land

19.01.2022 (TM) – Von den Golanhöhen im Norden bis nach Eilat im Süden haben Israelis am Dienstag Abend gegen die derzeitige Regierung demonstriert. Die Protestaktionen fanden an 100 Kreuzungen und Brücken im ganzen Land statt, gleichzeitig gab es eine Gebetskundgebung an der Kotel („Klagemauer“). Der Verlust von Werten in dieser Regierung sei eine Gefahr für die Existenz und Identität des jüdischen Staates, hieß es von Seiten der nationalistisch orientierten Demonstranten. Israel solle ein jüdisch-demokratischer Staat sein, der die Siedlungen weiter ausbaue. An den Demonstrationen – im Bild die Gush Etzion-Kreuzung in Samaria – nahmen nach Angaben der Veranstalter landesweit rund 20.000 Menschen teil.

Foto: Gershon Elinson/Flash90
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18.01.2022

Israelische Studie: Vierte Impfung schützt nur wenig vor Omikron-Infektion

18.01.2022 (TM) – Die vierte Impfung ist gegen die Omikron-Virusvariante nur teilweise wirksam. Das ergab eine Studie des Sheba-Krankenhauses in Ramat Gan, dem größten Hospital Israels. Dort hatten vor einem Monat rund 150 Beschäftigte eine vierte Impfdosis bekommen. „Unter dem Strich ist der Impfstoff hervorragend gegen die Alpha- und Delta-Varianten, für Omikron ist er nicht gut genug“, erläuterte die leitende Wissenschaftlerin Professorin Gili Regev-Yochay. Zwar gebe es einen Anstieg von Antikörpern, der reiche aber nicht aus, um eine Infektion zu verhindern. In Israel wurden bislang rund 537.000 Menschen, vorwiegend Ältere und Beschäftigte im Gesundheitswesen, viermal geimpft.

Foto: Tomer Neuberg/Flash90
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17.01.2022

Israelische und US-Piloten fliegen „Schulter an Schulter“ über den Negev

17.01.2022 (TM) – Piloten der israelischen Luftwaffe fliegen zusammen mit ihren Kollegen vom United States Air Force Central Command (AFCENT) in einer gemeinsamen Trainingsübung namens „Wüstenfalke“. Über der Negevwüste trainieren sie Angriffe und Luftkämpfe. „Die israelischen Besatzungen flogen ‚Schulter an Schulter‘ mit amerikanischen Teams und simulierten gemeinsame Reaktionen auf Bedrohungen“, heißt es dazu in einer Mitteilung der israelischen Luftwaffe. Die Übung sei ein wichtiger Meilenstein in der Stärkung der international-strategischen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern. Außerdem ist sie ein Signal an den Iran: Die USA und Israel sind militärisch eng miteinander verbunden.

Foto: IDF Spokesperson
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16.01.2022

Nach dem Sturm: Regenbogen über dem Toten Meer

16.01.2022 (TM) – Ein Regenbogen über dem Toten Meer: Der Wintersturm ist vorbei. In den vergangenen Tagen hat es in ganz Israel heftig geregnet, es gab Gewitter und starken Wind. Dazu war es ungemütlich kalt: In Jerusalem fiel die Temperatur nachts auf 5 Grad. Auf dem Hermon-Gebirge ist Neuschnee gefallen. Am heutigen Sonntag wird es in weiten Teilen des Landes noch einmal regnen. Danach ist Sonnenschein angesagt, es bleibt allerdings kalt. In Jerusalem ist sogar Nachtfrost möglich.

Foto: Noam Revkin Fenton/Flash90
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15.01.2022

Sonnenuntergang über Beit Jalla nahe der Stadt Bethlehem

15.01.2022 (TM) – Sonnenuntergang über Beit Jalla: Die palästinensische Stadt liegt auf einem Hügel in unmittelbarer Nachbarschaft von Bethlehem. Schon in der Steinzeit lebten hier Menschen. Der Name stammt aus dem Aramäischen und bedeutet „Gras-Teppich“. Beit Jalla liegt gegenüber dem Jerusalemer Stadtteil Gilo. Links im Bild das 1883 erbaute Kloster Cremisan, zu dem ein Weingut gehört. Es wurde von dem Italienischen Missionar Antonio Bellone gegründet. Er kümmerte sich zunächst um christliche Waisenkinder in Bethlehem. Das Weingut half, die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern und der armen Bevölkerung Arbeit zu bieten. Die Cremisan-Weine werden heute in alle Welt exportiert.

Foto: Nadine Haim Gani / Fokus Jerusalem
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14.01.2022

Tausende demonstrieren gegen Abriss neuer Siedlungen

14.01.2021 (TM) – Mehrere Tausend Israelis haben am Donnerstag Abend vor dem Amtssitz von Premierminister Bennett in Jerusalem demonstriert. Politiker und Leiter der Siedlungsbewegung beklagten, dass die Regierung neue Siedlungen in Judäa und Samaria abreissen lasse. Gleichzeitig belohne sie Beduinen im Negev, die dort Land besetzten, mit dem Anschluss an die Strom- und Wasserversorgung. Der Bürgermeister von Beit El, Shai Alon, erklärte: „Wir haben gewartet und die Regierung nach ihren Taten bewertet. Das Ergebnis ist ein schändliches Versagen.“ Der frühere Verkehrsminister und Knesset-Abgeordnete Bezalel Smotrich unterstrich: „Wir werden diese üble Regierung stürzen.“ Israel brauche eine jüdisch-zionistische Führung und werde sie bekommen.

Foto: Olivier Fitoussi / Flash 90
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13.01.2022

Zwei Offiziere nach Schießtraining versehentlich von eigenen Soldaten getötet

13.01.2022 (TM) – Tragischer Vorfall nach einem Schießtraining der israelischen Armee: Zwei Offiziere der Egoz-Einheit sind in der Nacht zum Donnerstag ums Leben gekommen. Soldaten hatten sie für Terroristen gehalten, die in ihre Basis eingedrungen waren, und das Feuer eröffnet. Tatsächlich hatten die beiden Offiziere, 26 und 28 Jahre alt, eine verdächtige Person entdeckt und in die Luft geschossen. Der Vorfall ereignete sich in der Nabi Musa-Basis, die an der Straße von Jerusalem zum Toten Meer liegt. Sie ist umgeben von palästinensischen Dörfern und Beduinensiedlungen. Dort kam es mehrfach zu Einbrüchen und Diebstahl von Militärausrüstung. Die Armee hat eine Untersuchung eingeleitet.

Foto: Nait Shohat / Flash 90 (Archiv)
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12.01.2022

Terroranschlag vermutet: Palästinenser fährt Soldaten an

12.01.2022 (TM) – Ein israelischer Soldat (19) ist am Dienstagabend in der Nähe der Siedlung Halamish außerhalb von Ramallah verletzt worden. Die Armee geht von einem Terroranschlag aus. Sie teilte mit, der Täter sei „auf Soldaten der israelischen Streitkräfte zugefahren, die die Straße bewachten. Der Terrorist hat einen der Soldaten angefahren. Der wurde am Bein verletzt und mit einem Militärhubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.“ Der Angreifer, ein etwa 30 Jahre alter Palästinenser aus einem nahegelegenen Dorf, wurde überwältigt. Die Gewalt von Palästinensern gegen israelische Zivilisten und Soldaten hat in den vergangenen Wochen zugenommen. Im Dezember wurde ein Israeli in der Nähe von Halamish von Terroristen erschossen.

Foto: Ariel Edri / TPS
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11.01.2022

Aura Herzog gestorben: Israel trauert um eine große Zionistin

11.01.2022 (TM) – Aura Herzog, die Mutter von Präsident Isaac Herzog und Witwe von Israels sechstem Präsidenten Chaim Herzog, ist im Alter von 97 Jahren gestorben. Sie wurde in Ägypten geboren, nachdem ihre Eltern von den Türken aus Jaffa vertrieben worden waren. Sie absolvierte ein Studium in Mathematik und Physik in Südafrika, bevor sie 1946 nach Israel auswanderte. Die junge Frau besuchte einen Diplomatenkurs, lernte Chaim Herzog kennen und heiratete ihn 1947. Während des Unabhängigkeitskrieges diente sie als Soldatin im Militärgeheimdienst. Sie wurde 1948 bei einem Bombenangriff in Jerusalem schwer verletzt. Aura Herzog war im Laufe der Jahre in verschiedenen öffentlichen Positionen tätig. Sie half bei der Gründung des Internationalen Bibelwettbewerbs, der bis heute jährlich ausgetragen wird. Das Foto zeigt sie im Jahr 2005 mit ihrem Sohn Isaac, dem heutigen Staatspräsidenten Israels.

10.01.2022

Lange Warteschlangen vor den Covid-Teststationen – Israelis unzufrieden mit Regierung

10.01.2022 (TM) – Bis zu drei Stunden müssen diese Israelis warten, bis sie im Testzentrum des Rettungsdienstes Magen David Adom in Jerusalem an der Reihe sind. Die Zentren für Schnelltests sind überlaufen, Testsets für zuhause rar und teuer. Die Telefon-Hotline des Gesundheitsministeriums zu den neuen Test-und Isolationsregeln ist am Sonntag überlastet zusammengebrochen. Laut einer neuen Umfrage sind rund zwei Drittel der Israelis mit dem Corona-Management der Regierung unzufrieden. Ministerpräsident Bennett warnte, zwischen zwei und vier Millionen Israelis würden sich in den nächsten Wochen mit Omikron infizieren.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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09.01.2022

Trotz Omikron: Israelis genießen das Leben im Jerusalemer Sacherpark

09.01.2021 (TM) – Bei strahlend blauem Himmel und 18 Grad hält es die Israelis nicht zu Hause: Viele Familien trafen sich am Samstag im Jerusalemer Sacherpark. Die Spielplätze waren voll von Kindern. Trotz der explosiven Ausbreitung der Omikron-Virusvariante – am Freitag und Samstag gab es zusammen über 30.000 Neuinfektionen – geht das Leben im Heiligen Land ziemlich normal weiter. Die Quarantänevorschriften in den Schulen wurden gelockert, seit heute dürfen auch geimpfte ausländische Touristen wieder einreisen.

Foto: Nadine Haim Gani / Fokus Jerusalem
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08.01.2022

Israelis haben Spaß im Schnee auf dem Berg Hermon

08.01.2021 (TM) – Ein kleiner Schneemann begrüßt die Besucher im einzigen Wintersportgebiet Israels. Das Hermongebirge ist ein Hochgebirgsmassiv im südlichen Grenzgebiet der Länder Israel, Syrien und Libanon. Seine drei Gipfel mit bis zu 2814 Metern Höhe überragen die gesamte Region. Seit dem Wintersturm Ende Dezember liegt genügend Neuschnee, um den Winter auch im Heiligen Land genießen zu können. Der Hermon bildete schon zu biblischen Zeiten die nördliche Grenze Israels.

Foto: Michael Giladi/Flash90
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07.01.2022

Orthodoxe Kirchen feiern Weihnachten in Bethlehem

07.01.2021 (TM) – Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., hat in der Geburtskirche in Bethlehem eine Heiligabend-Messe geleitet. Die orthodoxen Kirchen richten sich nach dem Julianischen Kalender und feiern somit am 6. Januar Heiligabend und am 7. das Weihnachtsfest. Ein Sprecher des griechisch-orthodoxen Patriarchats rief die Palästinenser laut einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur „Wafa“ zur nationalen Einheit auf. Geeint könnten die Palästinenser sich der israelischen Besatzung entgegenstellen und ihre Hoffnungen auf einen palästinensischen Staat mit Jerusalem als seiner Hauptstadt verwirklichen, so der Kirchenvertreter. Die Weihnachtsfeiern in Bethlehem enden am 19. Januar mit dem Christfest der Armenier.

06.01.2022

Experten erwarten Höhepunkt der Omikron-Welle in Israel in drei Wochen

06.01.2022 (TM) – Mitarbeiter des Rettungsdienstes Magen David Adom testen Israelis in Jerusalem auf das Coronavirus. Die Gesundheitsbehörden gehen davon aus, dass die fünfte Infektionswelle in Israel in etwa drei Wochen ihren Höhepunkt erreichen wird. Bis dahin werden jeden Tag Zehntausende neuer Fälle erwartet. Experten sagen voraus, dass die Zahl der schwer Erkrankten in den Hospitälern bei rund 1200 liegen wird, etwa so viele wie bei der letzten Welle. Die Regierung will vorsorglich die Kapazitäten erhöhen, so dass bis zu 4000 schwere Covid-Fälle in den Kliniken versorgt werden können.

Foto: Olivier Fitoussi / Flash 90
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05.01.2022

Trost für den einzigen Überlebenden des Hubschrauber-Absturzes

05.01.2022 (TM) – Er hat den Absturz des Hubschraubers vor der Küste von Haifa überlebt, bei dem die beiden Piloten ums Leben kamen: Major Ron Berman hat im Rambam-Krankenhaus Besuch vom Leiter der israelischen Marine, General David Sa’ar Salame, bekommen. Nachdem ein Motor ausgefallen war, stürzte der Helikopter ins Meer. Berman versuchte mehrfach, seine beiden Kollegen zu retten, was aber misslang. Auf dem Meer treibend rief er mit seinem Handy seinen Kommandeur an und bat um Hilfe. Berman wurde gerettet. Die beiden Piloten wurden später von Rettungskräften aus dem versunkenen Cockpit geborgen. Sie hatten die Sicherheitsgurte noch angelegt. Warum sich Erez Sachyani (38) und Chen Fogel (27) nicht befreien konnten, wird vom Militär untersucht.

Foto: Israel Defence Forces
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04.01.2022

Zwei Piloten sterben beim Absturz ihres Hubschraubers vor der Küste bei Haifa

04.01.2022 (TM) – Suche nach Überlebenden in der Dunkelheit: Ein Hubschrauber der israelischen Luftwaffe ist am Montagabend vor der Küste von Haifa ins Mittelmeer gestürzt. Die beiden Piloten kamen ums Leben, ein drittes Besatzungsmitglied konnte von den Rettungskräften aus dem Wasser geholt und verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Armeeangaben war der Hubschrauber vom Typ Eurocopter AS 565 „Panther“ auf einem Übungsflug unterwegs. Ursache des Absturzes war vermutlich ein technisches Problem, kein Angriff. Der Absturz ereignete sich nahe an der Küste, so dass Einwohner Haifas vom Ufer aus Flammen sehen und die Polizei rufen konnten. Mehrere Eliteeinheiten der Armee beteiligten sich an der Rettungsaktion. Die Luftwaffe erteilte vorläufig allen „Panther“-Hubschraubern ein Startverbot.

Foto: Alon Nadav/Flash90
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03.01.2022

Lange Warteschlangen: Corona-Tests werden in Israel zur Mangelware

03.01.2021 (TM) – Lange Warteschlangen vor den Covid-Testzentren in Israel: In manchen Städten wie hier in Tel Aviv standen die Leute mehrere Stunden an, um sich einen Abstrich nehmen zu lassen. Die Besorgnis ist groß, denn ein führender Gesundheitsexperte sagte voraus, dass sich jeder dritte oder vierte Israeli in den nächsten drei Wochen mit der Omikron-Variante des Coronavirus infizieren wird. Dem Land gingen dann die Tests aus. Die Regierung setzt im Kampf gegen das Virus weiterhin auf das Impfen: Das Gesundheitsministerium hat die vierte Coronavirus-Impfdosis genehmigt, und zwar für Israelis über 60 Jahre und für medizinisches Personal, dessen letzte Impfung mindestens vier Monate zurückliegt.

Foto: Avshalom Sassoni/Flash90
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02.01.2022

Nach Raketenangriff: Israel nimmt Ziele im Gazastreifen unter Feuer

02.01.2021 (TM) – Die israelischen Streitkräfte haben in der Nacht zum Sonntag Ziele im Gazastreifen bombardiert. Zuvor hatten Terrorgruppen aus dem Küstenstreifen zwei Raketen auf den Großraum Tel Aviv abgefeuert, die im Meer vor der Küste explodierten. „Kampfjets und Hubschrauber haben eine Reihe von Zielen in einer Raketenproduktionsanlage der Hamas-Terrorgruppe angegriffen“, heißt es in einer Erklärung der Armee. Israelische Panzer beschossen zudem Hamas-Militärposten. Israel macht die Hamas für alle Vorgänge im Gazastreifen verantwortlich, da diese dort die Regierung stellt. Laut Hamas-nahen Medien feuerten Kämpfer während des Angriffs Flugabwehrwaffen auf israelische Flugzeuge ab, jedoch ohne Verletzungen oder Schäden zu verursachen.

Foto: Abed Rahim Khatib / Flash90 (Archiv)
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01.01.2022

Gaza-Terroristen feuern zum Jahreswechsel zwei Raketen auf Israel

01.01.2022 (TM) – Ein Angler am Mittelmeer in Tel Aviv-Jaffa. Vor der Küste sind am frühen Samstagmorgen zwei Raketen explodiert, abgefeuert von Terroristen aus dem Gazastreifen. Das hat die israelische Armee mitgeteilt. Es handelte sich nicht um Feuerwerk, sondern um Kriegswaffen. Die Explosionen waren in vielen Städten Zentralisraels zu hören. Eine Rakete schlug im Meer nahe Jaffa ein, die andere detonierte im Wasser vor Palmachim. Es gab keinen Luftalarm, da die Projektile keine bewohnten Gebiete gefährdeten. Nach Polizeiangaben wurde niemand verletzt, es gab auch keine Sachschäden. Der Beschuss der Zivilbevölkerung mit Raketen gilt als Kriegsverbrechen. Unklar ist, welche Terrororganisation für den Abschuss verantwortlich ist.

Foto: Tomer Neuberg/Flash90
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31.12.2021

Israel wächst weiter: Zum Jahreswechsel 9,449 Millionen Einwohner registriert

31.12.2021 (TM) – Die Menschen drängen sich auf dem Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem. Israels Einwohnerzahl ist zum Ende des Jahres 2021 auf 9,449 Millionen gestiegen, ein Zuwachs von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das hat das Zentralamt für Statistik bekannt gegeben. 74 Prozent sind Juden, 21 Prozent sind Araber, die übrigen gehören anderen Gruppen an. 2021 wurden in Israel 184.000 Babys geboren, 51.000 Israelis starben. Der jüdische Staat freute sich über 25.000 Neueinwanderer. Die meisten kamen aus Russland, gefolgt von Frankreich, den USA und der Ukraine.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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