Bild des Tages – Archiv

20.04.2021

Ramadan in Jerusalem: Aufstehen zur frühen Mahlzeit!

20.04.2021 (TM) – Zwei Araber ziehen früh am Morgen lautstark durch die Gassen des muslimischen Viertels in der Altstadt von Jerusalem. Sie wecken die Menschen auf, damit sie noch eine Mahlzeit einnehmen, bevor die Morgendämmerung anbricht. Während des Fastenmonats Ramadan ist es Muslimen nicht erlaubt, tagsüber zu essen, zu trinken oder zu rauchen. Der Ramadan endet in diesem Jahr am 13. Mai.

Foto: Jamal Awad/Flash90
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19.04.2021

Weg mit den Masken!

19.04.2021 (TM) – Hier fliegen die Atemmasken: Diese Jerusalemer feiern, dass das Gesundheitsministerium die Maskenpflicht im Freien aufgehoben hat. Atemmasken müssen in Israel nur noch in Innenräumen getragen werden, die öffentlich zugänglich sind. Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus sinken weiter. Nachdem mehr als die Hälfte der Bevölkerung geimpft wurde, gehen Experten davon aus, dass Israel eine Herdenimmunität entwickelt hat. Sorgen bereiten allerdings Meldungen über neue Virusvarianten, gegen die das Impfen möglicherweise nur eingeschränkt wirkt.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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18.04.2021

Zehntausende Muslime strömen zum Ramadan nach Jerusalem

18.04.2021 (TM) – Zum islamischen Fastenmonat Ramadan sind Muslime aus ganz Israel nach Jerusalem gekommen, um auf dem Tempelberg zu beten. Wegen der Hitze wurde Wasser versprüht, was hoch willkommen war. Die israelischen Behörden hatten 10.000 geimpften Palästinensern die Erlaubnis erteilt, zum Gebet nach Jerusalem einzureisen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot in der Altstadt präsent, nachdem es mehrere Nächte in Folge Unruhen und Krawalle gegeben hatte.

Foto: Amal Awad/Flash90
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17.04.2021

Entspannen zwischen blühenden Kirschbäumen

17.04.2021 (TM) – In der Hängematte liegen und sich zwischen blühenden Kirschbäumen von der Sonne bescheinen lassen: Ein junges Paar auf den Golanhöhen genießt das angenehme Wetter im Norden Israels. Auf dem Hochplateau gibt es außer Kirschplantagen auch Felder mit Apfelbäumen. Sie gedeihen auf rund 1000 Metern Höhe, im Rest des Landes ist es ihnen zu warm und zu trocken. Die Golanhöhen sind zudem für die dort produzierten edlen Weine bekannt, die in alle Welt verkauft werden.

Foto: Michael Giladi/Flash90
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16.04.2021

Israelis müssen künftig im Freien keine Masken tragen

16.04.2021 (TM) – Über ein Jahr lang mussten Israelis eine Maske tragen, wenn sie ihre Wohnung verlassen haben. Damit ist jetzt Schluss: Die Gesundheitsbehörden haben beschlossen, vom kommenden Sonntag an die Maskenpflicht im Freien abzuschaffen. In geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind, müssen aber vorläufig weiterhin Masken getragen werden. Nachdem mehr als die Hälfte der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft ist, sind die Neuinfektionen drastisch gesunken. Mittlerweile wurden in Israel fast alle Corona-Einschränkungen zurückgenommen.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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15.04.2021

Israel feiert 73. Geburtstag: Herzlichen Glückwunsch!

15.04.2021 (TM) – Mit einer fröhlichen Feier auf dem Herzlberg in Jerusalem hat Israel den Unabhängigkeitstag begonnen. Zum 73. Geburtstag des jüdischen Staates marschierten Soldatinnen und Soldaten der israelischen Armee mit den Fahnen ihrer Einheiten über das Gelände. Zu den Höhepunkten der Zeremonie gehörte das Entzünden von 12 Fackeln. Eine davon hielt der 102-jährige Yaish Giat in Händen. Knesset-Sprecher Yariv Levin unterstrich bei der live im Fernsehen übertragenen Veranstaltung, wie stolz er sei, als Jude in Israel leben zu dürfen.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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14.04.2021

Kinder freuen sich auf Israels Geburtstag

14.04.2021 (TM) – Diese Kinder freuen sich schon auf die Geburtstagsfeier: Israel wird 73 Jahre alt. Der Unabhängigkeitstag beginnt heute Abend und schließt sich unmittelbar an den Gedenktag für die Opfer von Krieg und Terror an. Am 5. Tag des Monats Ijjar im Jahr 5708 des jüdischen Kalenders (14. Mai 1948 im gregorianischen Kalender) hatte David Ben Gurion den Staat Israel ausgerufen. Zum Auftakt des Feiertags werden zwölf Fackeln entzündet, die für die Zwölf Stämme Israels stehen. Der Unabhängigkeitstag ist ein fröhlicher Feiertag mit Militärparaden und Flugvorführungen der Luftwaffe. Im ganzen Land wird gegrillt und gefeiert, abends gibt es in vielen Städten ein Feuerwerk.

Foto: Yossi Aloni/Flash90
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13.04.2021

Netanjahu ohne klare Perspektive: Keine Mehrheit in Sicht

13.04.2021 (TM) – Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat von Staatspräsident Reuven Rivlin das Mandat erhalten, die neue Regierung zu bilden. Das ist schwierig, denn die Wahl am 23. März brachte – wie schon die drei Wahlen zuvor – keine eindeutigen Mehrheiten zustande. Nun erklärte gestern der frühere Verteidigungsminister Naftali Bennett, er werde mit seiner Yamina-Partei Netanjahu unterstützen. Aber das reicht nicht: Derzeit scheint der 71-jährige Regierungschef keine Chance zu haben, die Mehrheit der 120 Knesset-Abgeordneten von sich zu überzeugen. Israel steckt erneut in einer politischen Sackgasse, ein Ende der Krise scheint nicht in Sicht.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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12.04.2021

Nationalfahnen für die Gräber gefallener Soldaten

12.04.2021 (TM) – Eine Soldatin bringt israelische Flaggen auf den Gräbern gefallener Soldaten auf dem Militärfriedhof am Berg Herzl in Jerusalem an. Diese Ruhestätten werden jedes Jahr vor dem Gedenktag Yom HaZikaron von der Armee geschmückt. Yom HaZikaron ist ein nationaler Feiertag, der auch an Terroropfer erinnert. Er wird unmittelbar vor dem Unabhängigkeitstag begangen. In diesem Jahr beginnt er am Abend des Dienstags, 13. April.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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11.04.2021

Putzaktion vor Beginn des Ramadan

11.04.2021 (TM) – Araberinnen reinigen die Treppen auf dem Tempelberg-Gelände in der Jerusalemer Altstadt. Anlass der Putzaktion ist der bevorstehende Ramadan: Der Fastenmonat beginnt am Abend des kommenden Dienstag. Gläubige Muslime in aller Welt fasten dann vier Wochen lang, Essen oder trinken sind tagsüber tabu. In diesem Monat wurde nach islamischer Auffassung der Koran („Heilige Schrift des Islam“) herab gesandt. In Israel gelten in den kommenden vier Wochen erhöhte Sicherheitsmaßnahmen.

Foto: Jamal Awad/Flash90
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10.04.2021

VW-Käfer-Freunde treffen sich in Tel Aviv

10.04.2021 (TM) – In Israel sind etliche VW-Käfer unterwegs. Die Freunde des deutschen Kultautos, das hier „Beetle“ heißt, haben sich in Tel Aviv getroffen und ihre auf Hochglanz polierten Fahrzeuge der Öffentlichkeit präsentiert. Von dem Wagen mit luftgekühltem Vierzylinder-Boxermotor und Heckantrieb wurden weltweit 21,5 Millionen Exemplare verkauft. In Israel ist der Käfer heute ein echtes Liebhaber-Fahrzeug.

Foto: Tomer Neuberg/Flash90
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09.04.2021

Gedenken an die Opfer des Holocausts

09.04.2021 (TM) – Soldaten der israelischen Armee ehren die Opfer des Holocausts: In Israel ist gestern bei zahlreichen Veranstaltungen an den nationalsozialistischen Völkermord an rund sechs Millionen europäischen Juden gedacht worden. In einer Aktion in den Sozialen Medien erinnerten Überlebende des Holocaust daran, dass der Weg in die Gaskammern mit Worten begann: Verunglimpfung und Hassparolen waren der Anfang, am Ende stand der Massenmord.

Foto: Oren Ben Hakoon / Pool
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08.04.2021

Kunstflieger der Luftwaffe üben am Himmel über Jerusalem

08.04.2021 (TM) – Das Kunstflugteam der israelischen Luftwaffe auf Übungsflug: Zur Vorbereitung auf ihre alljährliche Flugshow beim Unabhängigkeitstag sind die vier Flugzeuge am Himmel über Jerusalem unterwegs. Die Maschinen vom Typ Beechcraft T-6 werden von Ausbildern der Luftwaffe geflogen. Beheimatet ist das Team auf dem Militärflugplatz Chazerim. Die Kunstflieger sind in Israel sehr beliebt, ihre Vorführungen werden von den Zuschauern am Boden gerne beklatscht, bejubelt und natürlich fotografiert.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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07.04.2021

Israel lockert Einreisebestimmungen: Mehr Betrieb am Flughafen

07.04.2021 (TM) – Am Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv herrscht wieder mehr Betrieb: Israel hat die strengen Einreisebestimmungen etwas gelockert. Ausländer, die geimpft sind oder eine Covid-19-Erkrankung überstanden haben, dürfen jetzt Verwandte ersten Grades in Israel besuchen. Sie müssen dafür einen Antrag bei der Einwanderungsbehörde stellen. Außerdem müssen sie bei der Einreise einen negativen Coronatest vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf.

Foto: Tomer Neuberg/Flash90
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06.04.2021

In der Knesset wird für Sicherheit gesorgt

06.04.2021 (TM) – Ein Sicherheitsbeamter durchsucht mit seinem Hund das israelische Parlament, die Knesset, in Jerusalem. Die Suche nach Sprengstoff und Waffen ist Routine, bevor die neu gewählten 120 Abgeordneten zu ihrer ersten Sitzung zusammen kommen. Die Knesset gilt als eines der am besten geschützten Parlamente der Welt. Die Wahl zur 24. Knesset fand am 23. März statt. Die Abgeordneten sind auf vier Jahre gewählt – falls sich das Parlament nicht vorzeitig auflöst, weil es keine Mehrheit für eine neue Regierung gibt.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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05.04.2021

Israel bereitet sich auf den Holocaust-Gedenktag vor

05.04.2021 (TM) – Eine Gruppe Soldatinnen und Soldaten der israelischen Armee in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem. Im ganzen Land laufen die Vorbereitungen für den Holocaust-Gedenktag. An Yom HaShoah (יום השואה) wird an die rund sechs Millionen Juden und fünf Millionen anderen erinnert, die von den Nazis ermordet wurden. In Israel ist das ein nationaler Gedenk-und Feiertag. Er beginnt am Abend des 7. April (im hebräischen Kalender 26. Nisan 5781).

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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04.04.2021

Kreuze am See Genezareth leuchten in der Ostersonne

04.04.2021 (TM) – Die Sonne lässt die griechisch-orthodoxe Kirche der Heiligen Apostel in goldenem Licht erstrahlen. Das Gotteshaus steht bei den Ruinen der alten Stadt Kapernaum unmittelbar am Nordufer des Sees Genezareth. Während die meisten Christen in Israel heute die Auferstehung Jesu von den Toten feiern, müssen die griechisch-orthodoxen Christen noch etwas Geduld haben. Das orthodoxe Ostern (Pascha) findet meist einige Tage nach dem Osterfest der westlichen Kirchen statt, da für die Bestimmung des Datums der julianische Kalender verwendet wird. Die Griechisch-Orthodoxen feiern deshalb erst am 2. Mai.

Foto: Michael Giladi/Flash90
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03.04.2021

Mit dem Kreuz durch Jerusalem

03.04.2021 (TM) – Christen folgen dem Kreuz durch die Gassen der Altstadt von Jerusalem: In diesem Jahr fanden die Karfreitags-Prozessionen wieder mit großer Beteiligung statt, wenn auch die ausländischen Pilger fehlten. Die Kirchen waren geöffnet, die Zahl der Besucher war jedoch begrenzt. Im Vorjahr hatte an Ostern in Israel ein strenger Lockdown gegolten, der Versammlungen und öffentliche Gottesdienste unmöglich machte. Weil die Impfkampagne dazu geführt hat, dass die Coronavirus-Infektionen stark sanken, lockert die Regierung nun die Einschränkungen immer mehr.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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02.04.2021

Fußwaschung zum Auftakt der Osterfeierlichkeiten in Jerusalem

02.04.2021 (TM) – Mit der traditionellen Fußwaschung in der Jerusalemer Grabeskirche haben die Feiern der drei österlichen Tage in der Heiligen Stadt begonnen. Anders als im Vorjahr fand die Feier trotz der Coronavirus-Pandemie unter Beteiligung von Gläubigen statt. Von Gründonnerstagabend bis Ostersonntag gedenken Christen dem Sterben und der Auferstehung Jesu. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, wusch zwölf Franziskanerbrüdern und Seminaristen die Füße, um an das Dienen Jesu zu erinnern.

Foto: Jamal Awad/Flash90
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01.04.2021

Mit dem Boot durch die Zisterne von Ramle

01.04.2021 (TM) – Diese Israelis nutzen die Pessach-Feiertage zu einem Ausflug in den Untergrund: In der zentralisraelischen Stadt Ramle ist die große Zisterne eine Attraktion. Sie wurde in der Regierungszeit des Kalifen Hārūn ar-Raschīd im Jahre 789 errichtet. Das Wasserbecken blieb über die Jahrhunderte hinweg, trotz zahlreicher Erdbeben in der Region, als ein einzigartiges Beispiel islamischer Architektur erhalten. Christen bezeichnen die Zisterne als „Helena-Becken“, in Erinnerung an die Mutter von Konstantin dem Großen. Die arabische Bezeichnung „Ziegenbecken“ weist darauf hin, dass hier in früheren Zeiten Ziegen getränkt wurden.

Foto: Yossi Aloni/Flash90
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31.03.2021

Zu Pessach hinaus in die Natur

31.03.2021 (TM) – Eine Gruppe Israelis wandert singend durch den Emek HaTkhelet Park in der Nähe der Stadt Safed. Das schöne Wetter zum Pessachfest zieht die Menschen ins Freie. Der Park („Blaues Tal Park“) wurde vor kurzem wiedereröffnet. Es gibt einfache Wege für Familien und schwierigere für erfahrene Wanderer, die zu Quellen und Obstgärten führen. Zwischen den Wanderwegen grasen Hirsche, Steinböcke und Antilopen: Natur pur, direkt vor den Toren der nordisraelischen Stadt.

Foto: David Cohen/Flash90
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30.03.2021

Tausende beim traditionellen Priestersegen an der Kotel

30.03.2021 (TM) – Priestersegen zu Pessach an der Kotel („Klagemauer“): Die Nachkommen des Priesterstamms Levi haben gestern mit den Gläubigen gebetet und die Segensworte am heiligsten Ort des jüdischen Volkes gesprochen. Tausende Israelis nahmen teil, nachdem die Veranstaltung im Vorjahr nur virtuell stattfinden konnte. Allerdings fehlten ausländische Besucher, da die Grenzen nach wie vor geschlossen sind. Das Gebot, das jüdische Volk zu segnen, und die Worte des Segens finden sich in der Bibel (4. Mose 6, 22-27). Dort heißt es: „Der HERR segne dich und behüte dich. Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig. Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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29.03.2021

Mit Palmwedeln auf den Spuren Jesu durch Jerusalem

29.03.2021 (TM) – Traditionelle Prozession am Palmsonntag auf dem Ölberg in Jerusalem: Frauen und Männer zogen singend und betend durch die Heilige Stadt. In diesem Jahr fehlten wegen der Reisebeschränkungen die ausländischen Pilger. So waren es hauptsächlich einheimische Christen, Ordensangehörige und Mitarbeiter der örtlichen christlichen Kirchen, die sich mit den Palmwedeln aufmachten. Die Prozession erinnert an den umjubelten Einzug Jesu in Jerusalem, wie er in der Bibel geschildert wird. Mit dem Palmsonntag beginnt in den christlichen Kirchen die Karwoche.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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28.03.2021

Linoy Ashram erkämpft Gold für Israel

28.03.2021 (TM) – Israel jubelt mit Linoy Ashram: Sie gewann am Samstag die Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft der Rhythmischen Sportgymnastik in Bulgarien. Die Israelin siegte im Mehrkampf, dem Höhepunkt des Wettkampfs. Nach den Vorführungen mit Reifen, Ball, Schlägern und Band ließ sie 43 Konkurrentinnen aus aller Welt hinter sich. Die 21-Jährige aus Rishon LeZion gehört in ihrer Sportart seit Jahren zur Weltspitze. Im November hatte sie Gold bei den Europameisterschaften in der Ukraine gewonnen. Nun ist sie eine der großen Favoritinnen für den Olympiasieg in Tokio.

Foto: עידן רובינס
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27.03.2021

Der letzte Sauerteig wird verbrannt

27.03.2021 (TM) – Ultraorthodoxe Juden verbrennen im Jerusalemer Stadtteil Mea Shearim Sauerteig. Es sind die letzten Vorbereitungen für das achttägige Pessachfest, das sich unmittelbar an den Schabbat anschließt. Während Pessach darf sich kein Krümel Sauerteig in den Wohnungen befinden. Das mehrtägige Fest erinnert an die Befreiung des Volkes Israel aus der ägyptischen Sklaverei. Für die Juden gilt Pessach als Beleg für eine besondere Verbindung mit dem Allmächtigen.

Foto: Yonatan Sindel / Flash 90
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26.03.2021

Auszählung beendet: Wahl führt erneut in Sackgasse

26.03.2021 (TM) – Die Helfer des Zentralen Wahlkomitees in Jerusalem haben ihre Arbeit beendet: Die Stimmen der israelischen Parlamentswahl sind ausgezählt. Auch die vierte Wahl in zwei Jahren hat keinen klaren Sieger hervorgebracht. Von den 120 Sitzen in der Knesset entfallen 52 auf Ministerpräsident Netanjahu und seine Unterstützer. Die Netanjahu-Gegner haben 57 Sitze erobert. Entscheidend ist nun, wie sich die konservative Yamina-Partei (7 Sitze) und die islamische Ra’am-Partei (4 Sitze) verhalten werden. Sollte keine neue Regierungskoalition zustande kommen, drohen Israel erneute Wahlen.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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25.03.2021

Für das Pessachfest werden die letzten Matzen gebacken

25.03.2021 (TM) – Die letzten Matzen für das Pessachfest kommen in den Ofen. So wie hier in Hispin auf den Golanhöhen bereiten sich die Menschen im ganzen Land auf das achttägige Fest vor, das in der Nacht zum Sonntag beginnt. Pessach erinnert an den Auszug aus Ägypten, also die Befreiung der Israeliten aus der Sklaverei. Zu Pessach gelten strenge Speisevorschriften: Es ist verboten, gesäuerte Teigwaren zu essen. Deshalb werden die Matzen gebacken. Die dünnen Fladen enthalten kein Triebmittel. Pessach ist auch der Ursprung der christlichen Kartage und des Osterfestes. Denn wegen des Pessach-Festes ging Jesus nach Jerusalem, wo er ans Kreuz genagelt wurde. Tod und Auferstehung Jesu fielen in die Pessach-Woche.

Foto: Michael Giladi/Flash90
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24.03.2021

Wahl-Feiertag: Hochbetrieb an den Stränden

24.03.2021 (TM) – Hochbetrieb an den Stränden von Tel Aviv: Die Wahl am Dienstag hat den Israelis einen zusätzlichen Feiertag beschert. Zehntausende nutzten ihn, um einen entspannten Tag am Mittelmeer zu verbringen. In vielen Wahllokalen herrschte dagegen gähnende Leere. Nur 64,7 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. Das ist der niedrigste Wert seit 2009. Die vierte Wahl innerhalb von zwei Jahren hat gezeigt: Das Volk ist wahlmüde.

Foto: Noam Revkin Fenton/Flash90
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23.03.2021

Heute geht es um Netanjahus politische Zukunft

23.03.2021 (TM) – Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu drängt sich, umgeben von Personenschützern, durch die engen Wege zwischen den Verkaufsständen auf dem Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem. Kurz vor den Wahlen hat Netanjahu noch einmal die Nähe zum Volk gesucht. Bei den Knesset-Wahlen geht es heute um seine politische Zukunft. Der Wahlkampf hatte sich auf die Frage zugespitzt, ob er weiter regieren soll oder nicht. Das wird heute an den Wahlurnen entschieden.

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22.03.2021

Wahlkampf in Israel in der Endphase

22.03.2021 (TM) – Der Wahlkampf in Israel ist in der Endphase, da wird um jede Stimme gekämpft, und das nicht immer mit fairen Mitteln. Auf diesem Wahlposter der Likud-Partei von Ministerpräsident Netanjahu feiert er die „Rückkehr zum Leben“ – ermöglicht durch die Impfkampagne. Seine Gegner haben es überklebt mit dem Hinweis auf 100.000 Arbeitslose. Israel ist auch „Lockdown-Weltmeister“ mit entsprechend schlimmen Folgen für die Wirtschaft. Ob Netanjahu es morgen schaffen wird, sein Amt zu verteidigen, ist offen. Nach den letzten Umfragen liegen die Netanjahu-Freunde Kopf an Kopf mit den Gegnern.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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