Bild des Tages – Archiv

13.08.2020

Nur schauen, nicht beten!

13.08.2020 (TM) – Israelische Polizisten beobachten eine Gruppe religiöser Juden, die am Mittwoch den Tempelberg in Jerusalem besucht. Der Zugang zu dem Areal, auf dem einst der jüdische Tempel stand, ist für Nicht-Muslime nur eingeschränkt möglich. Beten und religiöse Handlungen sind ihnen streng verboten, darauf achten die Ordnungshüter. Der Felsendom mit der goldenen Kuppel darf nur von Muslimen betreten werden. Auf Arabisch heißt das Gelände al-Haram asch-scharif (das edle Heiligtum). Das 14 Hektar umfassende Plateau ist ein Brennpunkt des Nahostkonflikts.

Foto: Yossi Zamir/Flash90
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12.08.2020

Naturidylle mitten in Tel Aviv

12.08.2020 (TM) – Eine ultraorthodoxe Familie nutzt die Sommerferien zu einer Rundfahrt auf dem Yarkon-Fluss in Tel Aviv. Der Fluss fließt durch den gleichnamigen Park. Hier kann man der Hektik der Großstadt entkommen und die Natur genießen. Es gibt weitläufige Rasenflächen, Sportanlagen, botanische Gärten und einen kleinen Zoo. Im Hintergrund ist der „Tel Aviv Ballon“ zu sehen. In seinem Korb können Besucher die Mittelmeer-Metropole aus der Vogelperspektive betrachten.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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11.08.2020

Beten im Freien vor der Synagoge

11.08.2020 (TM) – Ultraorthodoxe Juden beten im Freien, auf dem Platz vor ihrer Synagoge in Jerusalem. So halten sie sich an die aktuellen Coronavirus-Beschränkungen in Israel. Im Innern von Gebäuden dürfen sich höchstens zehn Menschen treffen, im Freien bis zu 20. Die Polizei hat in den vergangenen Tagen und Wochen sehr robust agiert, um die Einhaltung der Vorschriften durchzusetzen. Israel hat jedoch nach wie vor eine der höchsten Infektionsraten der Welt, berechnet pro Kopf der Bevölkerung. Die meisten Intensivstationen zur Behandlung von kritischen Covid19-Patienten sind voll belegt. Führende Rabbiner haben zum Gebet gegen das Coronavirus aufgerufen.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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10.08.2020

Explosive Ballon-Fracht für Israel

10.08.2020 (TM) – Palästinenser in Rafah im südlichen Gazastreifen bereiten Sprengkörper und Brandsätze vor. Sie werden sie später an Gasballonen befestigen und, wenn der Wind günstig weht, nach Israel treiben lassen. Dort haben „Feuer-Ballone“ am Wochenende mehrere Brände verursacht. Spezialisten der Polizei mussten die explosive Fracht von Ballonen entschärfen, die aus Granaten hergestellt worden war. In der Vergangenheit haben die Terroristen die Sprengsätze in Fußbällen und Spielzeug versteckt. Israelische Kinder, die die bunten Ballone im Gelände finden, gerieten dadurch in Lebensgefahr. Nachdem der Ballon-Terror einige Monate lang ruhte, haben ihn die islamistischen Gruppen nun wieder aufgenommen. Die israelische Armee kündigte eine harte Reaktion an.

Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90
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09.08.2020

Massenprotest gegen Netanjahu mit Showeinlagen

09.08.2020 (TM) – Mehrere Zehntausend Menschen demonstrieren in der Nacht zum Sonntag vor der Residenz von Ministerpräsident Netanjahu in Jerusalem. Es ist die bislang größte Protestaktion gegen den Regierungschef, sie wirkt zeitweise wie ein buntes Fest: Viele Teilnehmer haben sich verkleidet, einige machen Musik, andere tanzen dazu. Neben israelischen Flaggen sind palästinensische zu sehen, geschwenkt von Anhängern der arabischen Parteien. Auch die Regenbogen-Flagge der Homosexuellen-Bewegung taucht immer wieder auf. Es sind nicht nur Linke, die protestieren: Auch enttäuschte Netanjahu-Anhänger beteiligen sich an den Protesten. Die Großdemonstration wird nach mehreren Stunden von der Polizei aufgelöst, dabei kommt es zu Rangeleien, es gibt mehrere Festnahmen.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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08.08.2020

Das Goldene Kloster von Ein Kerem

08.08.2020 (TM) – Die Moscovia Monastery ist eine idyllisch gelegenene russisch-orthodoxe Klosteranlage im Jerusalemer Stadtteil Ein Kerem. Mit ihrem Bau war 1872 begonnen worden. Mit der Zeit siedelten sich russische Nonnen an, die sich dann als Frauenkommunität organisierten. Daraus entwickelte sich ein Nonnenkloster. 1911 wurde mit dem Bau eines neuen Klosters begonnen, das später dem Andenken der Großfürstin Elisabeth Feodorowna gewidmet wurde. Der Bau wurde erst 2005 abgeschlossen. Heute ist das Gorny-Kloster („Berg-Kloster“), das im Volksmund Moskau-Kloster genannt wird, mit seinen goldenen Zwiebeltürmen eine der Attraktionen des malerischen Ein Kerem. Dort, knapp zehn Kilometer von der Jerusalemer Altstadt entfernt, wuchs nach biblischer Überlieferung Johannes der Täufer auf.

Foto: Mila Aviv/Flash90
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07.08.2020

Viel Spaß im Autokino

07.08.2020 (TM) – Israelis sehen sich einen Film im Autokino in Tel Aviv an. Da die normalen Kinos in Israel weiterhin geschlossen sind, haben verschiedene Kulturveranstalter in Zusammenarbeit mit der Tel Aviver Stadtverwaltung ein Autokino organisiert. Der Auftakt kam bei den Besuchern gut an, sie hatten ihren Spaß. Die Organisatoren gingen allerdings davon aus, die Besucher würden sich den Film in ihren Fahrzeugen ansehen – aber in einer tropischen Sommernacht taugt auch das Autodach als Kinosessel…

Foto: Tomer Neuberg/Flash90
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06.08.2020

Mini-Felsendom im Gazastreifen

06.08.2020 (TM) – Die goldene Kuppel des Jerusalemer Felsendoms im Miniaturformat im südlichen Gazastreifen. Wo einst die jüdische Siedlung Gush Katif stand, wird heute die islamische Herrschaft über das Land deutlich gemacht. Gush Katif wurde vor 15 Jahren auf Befehl des damaligen Regierungschefs Ariel Scharon komplett geräumt. Nach dem Rückzug der Israelis ergriff die radikalislamische Hamas die Herrschaft in dem Dünengebiet am Mittelmeer.

Foto: Abed Rahim Khatib/ Flash90
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05.08.2020

Sonnenaufgang am See Genezareth

05.08.2020 (TM) – Die aufgehende Sonne spiegelt sich in diesem Seitenarm des Sees Genezareth im Norden Israels. Der See ist der größte natürliche Trinkwasserspeicher des Heiligen Landes. Der regenreiche Winter hat bis heute positive Auswirkungen: Die Behörden haben den höchsten Wasserstand im August seit 27 Jahren registriert.

Foto: Mila Aviv/Flash90
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04.08.2020

Großer Waldbrand gefährdet Krankenhaus und Schule

04.08.2020 (TM) – Ein Löschflugzeug im Einsatz über Ein Kerem, einem Bergdorf innerhalb der Stadtgrenzen von Jerusalem. Heftige Winde haben am Montag die Flammen in die Nähe des Hadassah-Klinikums getrieben. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten rund 200 Kinder aus einer Sonderschule evakuiert werden. Die Feuerwehr war mit 24 Löschzügen und sechs Flugzeugen im Einsatz. Nach mehreren Stunden brachten sie den Brand unter Kontrolle.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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03.08.2020

Kontroverse Diskussion um Regierungschef Netanjahu

03.08.2020 (TM) – Ein Anhänger von Israels Regierungschef „Bibi“ Netanjahu (rechts) diskutiert vor dem Jerusalemer Amtsgericht mit einem Gegner des Ministerpräsidenten. Der trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift „Crime Minister“, die auf die Korruptionsanklage gegen Netanjahu anspielt. Viele Unterstützer des langjährigen Regierungschefs halten die aktuelle Kritik an Netanjahu für überzogen und von „linken Medien“ gesteuert. Seine Gegner verweisen nicht nur auf die Bestechungsvorwürfe, sondern auch auf offensichtliche Defizite beim Kampf gegen das Coronavirus. Die Debatte wird im ganzen Land mit großer Schärfe geführt.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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02.08.2020

Israel will Corona-Beschränkungen lockern

02.08.20 (TM) – Eine medizinische Mitarbeiterin nimmt Proben für einen Test auf das Coronavirus in der Stadt Modiin Illit. Obwohl die Infektionsraten weiterhin hoch sind, will Israel die Corona-Beschränkungen weiter lockern. Der verantwortliche „Corona-Manager“, Professor Ronni Gamzu, kündigte an, zunächst die Einschränkungen für Einkaufszentren an Wochenenden zu stoppen. Mitte August soll der internationale Flughafen wieder öffnen, am 1. September die Schulen. Das Gesundheitsministerium kündigte für jeden dieser Schritte entsprechende Hygienekonzepte an.

Foto: Yossi Aloni/Flash90
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01.08.2020

Ab ins kühle Nass!

01.08.2020 (TM) – Ein Stehpaddler fällt in den See Genezareth – kein Problem, denn das Wasser des größten Sees Israels ist jetzt angenehm warm. Und bei Lufttemperaturen von bis zu 38 Grad ist ab und zu eine Abkühlung dringend nötig. Da die Israelis derzeit aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht ins Ausland reisen dürfen, ist der Kinnereth, wie er auf Hebräisch heißt, als einheimisches Touristenziel sehr gefragt. Einige Strände mussten bereits zeitweise wegen Überfüllung geschlossen werden.

Foto: Yahav Gamliel/Flash90
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31.07.2020

Regierung uneins über Corona-Beschränkungen

31.07.2020 (TM) – Israelis kaufen auf dem Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem ein. Alle tragen Masken – wer ohne von der Polizei erwischt wird, muss eine hohe Geldstrafe bezahlen. Mittlerweile hat die Zahl der Covid 19-Toten in Israel nach offiziellen Angaben 500 erreicht. In der Regierung wird kontrovers darüber diskutiert, welche Beschränkungen angesichts hoher Infektionszahlen und fortschreitender Wirtschaftskrise aufrecht erhalten bleiben. Der „Wochenend-Lockdown“ mit Geschäfts-Schließungen von Freitag bis Sonntag soll wohl bald abgeschafft werden.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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30.07.2020

Trauergebete an der Kotel nur mit Abstand

30.07.2020 (TM) – Ultraorthodoxe Männer verfolgen von einem Balkon aus die Trauergebete an der Kotel, der sogenannten Klagemauer, in Jerusalem. Am Trauertag Tisha BeAv gedenken Juden weltweit der Zerstörung des Tempels und weiterer Katastrophen. Wegen der Corona-Pandemie durften nur 1000 Gläubige zur heiligsten Stätte des Judentums kommen, die in Abschnitte für jeweils 20 Personen unterteilt war. Weil sich mehr Menschen als zugelassen vor der Mauer drängten, gab es Rangeleien mit den Ordnungskräften. Die Klagegebete an der Kotel wurden dieses Jahr live im Internet übertragen.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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29.07.2020

Protest gegen Minister endet mit Blutvergießen

29.07.2020 (TM) – Israelis demonstrieren vor dem Haus des Ministers für innere Sicherheit, Amir Ohana, in Tel Aviv. Der hatte sich den Zorn vieler linker Demonstranten zugezogen, weil er gefordert hatte, die Polizei solle die ständigen Demos gegen Ministerpräsident Netanjahu unterbinden. Die Demonstranten wurden in der Nacht von rechtsgerichteten Israelis mit Flaschen und Stühlen angegriffen. Fünf Menschen kamen verletzt ins Krankenhaus. Nach Angaben des Armeeradios waren die Angreifer Hooligans aus dem Umfeld des Fußballclubs Beitar Jerusalem.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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28.07.2020

Bitte um die Hilfe des Allmächtigen

28.07.2020 (TM) – Ein Jude betet bei Sonnenuntergang oberhalb des Sees Genezareth im Norden Israels. Er trägt einen Gebetsumhag (Tallit). Der jüdische Staat durchlebt gerade schwierige Zeiten. Zur ständigen Bedrohung durch die Nachbarländer kam das Coronavirus hinzu, das das gewohnte Leben unmöglich machte und die größte Wirtschaftskrise seit der Staatsgründung auslöste. Einmal mehr braucht Israel Hilfe vom Himmel…

Foto: Mila Aviv/Flash90
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27.07.2020

Heißluftballone starten vom Ben-Gurion-Flughafen

27.07.2020 (TM) – Vier Heißluftballone heben in der Nähe des Terminals 3 vom Ben-Gurion-Flughafen ab. Weil dort aktuell kaum Flugverkehr herrscht, erteilten die Behörden erstmals eine Ausnahmegenehmigung für den Start der „fauchenden Ungeheuer“. Der Luftraum rund um den internationalen Flughafen wurde für Flugzeuge gesperrt. Ballonpilot Amir Shemer erklärte gegenüber israelischen Medien, dass das Ereignis ein Beispiel für etwas Besonderes sei, das infolge der Coronavirus-Pandemie möglich werde.

Foto: Tomer Neuberg/Flash90
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26.07.2020

Wieder Wasserwerfer gegen Demonstranten

26.07.2020 (TM) – Die Polizei setzt Wasserwerfer ein, um die Straße vor der Residenz von Premierminister Netanjahu in Jerusalem zu räumen. Rund 5000 Menschen haben dort in der Nacht zum Sonntag gegen den Regierungschef demonstriert. Sie kritisierten seine Corona-Politik und forderten ihn wegen der Korruptionsvorwürfe zum Rücktritt auf. Großdemonstrationen gegen Netanjahu gab es vergangene Nacht auch in Tel Aviv und Cäsarea, sowie auf großen Kreuzungen und Hauptverkehrsstraßen im ganzen Land. Israel ist seit Tagen in Aufruhr. An den Großdemonstrationen gegen die Regierung beteiligen sich immer mehr Menschen.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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25.07.2020

Salzkunst im Toten Meer

25.07.2020 (TM) – Salzkrusten im Toten Meer – aus der Luft betrachtet erscheinen sie wie von einem Künstler gemalt. Das Tote Meer liegt rund 420 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der am tiefsten gelegene See der Erde. Sein Salzgehalt beträgt über 30 Prozent. Derzeit herrschen dort Temperaturen von bis zu 40 Grad.

Foto: Mendy Hechtman/Flash90
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24.07.2020

Armee verstärkt Truppen an Grenze zum Libanon

24.07.2020 (TM) – Ein Panzer an der Nordgrenze: Die israelische Armee hat ein Bataillon der Golani-Einheit sowie zusätzliche Infanterie-Soldaten ins Grenzgebiet zum Libanon verlegt. Sie befürchtet einen Angriff der Hisbollah-Miliz. Bei einem Luftangriff auf iranische Ziele in Syrien war ein Hisbollah-Kämpfer getötet worden. Die schiitische Terrororganisation macht Israel dafür verantwortlich und hat mit Racheaktionen gedroht. Die israelische Armee hat daraufhin das Raketenabwehrsystem „Eiserne Kuppel“ im Norden verstärkt. Der Luftraum wurde für zivile Flüge gesperrt, die Marine ist in Alarmbereitschaft.

Foto: Basel Awidat/Flash90
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23.07.2020

Corona-Infektionen erreichen Rekordhoch

23.07.2020 (TM) – Medizinisches Personal kümmert sich im Sheba-Hospital in Ramat Gan um Patienten, die an Covid-19 erkrankt sind. Die Krankheit wird vom Coronavirus ausgelöst, das sich in Israel immer schneller ausbreitet. Gestern Abend meldete das Gesundheitsministerium 2136 Neuinfektionen. Das ist die höchste Zahl innerhalb von 24 Stunden seit Beginn der Pandemie. Das Gesundheitsministerium hatte erklärt, bei mehr als 2000 Neuinfektionen pro Tag werde es einen neuen Lockdown mit Ausgangsbeschränkungen und Kontaktsperren geben. Aktuell befinden sich nach Behördenangaben 273 Erkrankte in kritischem Zustand. 430 Menschen sind in Israel in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Foto: Yossi Zeliger/Flash90
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22.07.2020

Ein Land in Aufruhr

22.07.2020 (TM) – In Israel vergeht derzeit kein Tag ohne Großdemonstration: In der Nacht zum Mittwoch protestierten in Jerusalem Tausende vor der Residenz von Regierungschef Netanjahu gegen ihn und seine Corona-Politik. Viele machten darauf aufmerksam, dass ihre Existenz bedroht sei. Zunächst war alles friedlich, die Teilnehmer sangen und tanzten. Als die Polizei dann gegen 1 Uhr früh begann, die Straße zu räumen, gab es Krawalle. Die Ordnungshüter setzten Wasserwerfer ein. 34 Demonstrationsteilnehmer wurden vorläufig festgenommen.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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21.07.2020

Supermodel Bar Rafaeli und Mutter vor Gericht

21.07.2020 (TM) – Für das israelische Supermodel Bar Rafaeli und ihre Mutter Tzipi ist gestern im Gericht in Tel Aviv ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung zu Ende gegangen. Sie stimmten einer Vereinbarung zu: Die sieht vor, dass die 35 Jahre alte Rafaeli neun Monate Sozialdienst leisten muss, während ihre Mutter – die zeitweise auch Agentin ihrer Tochter war – für 16 Monate ins Gefängnis kommt. Das Model muss zwei Millionen Euro Steuern nachzahlen, beide erhielten zudem eine Strafe von 1,3 Millionen Euro. Bar Rafaeli wurde durch ihre Beziehung mit dem Schauspieler Leonardo DiCaprio weltbekannt. Im vergangenen Jahr hatte sie den Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv moderiert.

Foto: Avshalom Sassoni/Flash90
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20.07.2020

Flagge zeigen für Netanjahu

20.07.2020 (TM) – Ein Anhänger von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigt seine Sympathie für den Regierungschef vor dem Jerusalemer Bezirksgericht. Dort fand am Sonntag der zweite Verhandlungstag des Korruptionsprozesses statt. Netanjahu werden Betrug, Untreue und Bestechlichkeit vorgeworfen. Seine Anwälte erzielten einen Teilerfolg: Sie erreichten, dass die Beweisaufnahme auf Januar 2021 verschoben wird. Grund sind die Einschränkungen durch das Coronavirus.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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19.07.2020

Spaß am Strand von Tel Aviv

19.07.2020 (TM) – Viele Tel Aviver haben am Wochenende das Strandleben an der Mittelmeer-Küste in vollen Zügen genossen. Möglicherweise war es für lange Zeit das letzte lustige Strand-Wochenende: Wegen der stark steigenden Coronavirus-Infektionszahlen erwägt die Regierung stärkere Einschränkungen an Wochenenden. Dazu zählen auch Ausgangsperren und das Schließen von Stränden.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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18.07.2020

Kanu-Tour auf dem Jordan

18.07.2020 (TM) – Zwei Israelis genießen bei schönstem Sommerwetter eine Bootstour auf dem Jordan. Das Foto entstand im Norden Israels, in der Nähe der Stadt Kiryat Shmona. Der Name der Stadt bedeutet „Siedlung der Acht“. Er wurde gewählt, um an Joseph Trumpeldor und sieben seiner Kameraden zu erinnern, die 1920 im nahen Tel Chai von Arabern getötet worden waren. Der Jordan mündet in den See Genezareth und fließt dann weiter zum Toten Meer.

Foto: David Cohen/Flash90
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17.07.2020

Jerusalemer Seilbahn-Projekt steht weiter in der Kritik

17.07.2020 (TM) – So stellt sich ein Illustrator die Talstation der Seilbahn vor, die in Jerusalem den Alten Bahnhof mit der Altstadt verbinden soll. Das 52 Millionen Euro teure Vorhaben bleibt umstritten. In 72 Kabinen für je 10 Personen könnten bis zu 3000 Personen pro Stunde befördert werden. Die Gegner argumentieren, die Seilbahn mit ihren 15 Pylonen passe besser nach Disneyland als in die israelische Hauptstadt. Eine neue Studie zeigt nun, dass ein System von Bussen und Kleinbussen die Besucher schneller und billiger transportieren könne.

Foto: Jerusalem Development Authority
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16.07.2020

Armee kämpft gegen Corona

16.07.2020 (TM) – Israelische Armeeangehörige betreiben eine Coronavirus-Teststation in Zentralisrael. Die Streitkräfte werden verstärkt in den Kampf gegen das Virus eingebunden. Dabei kommt sowohl deren medizinisches Personal zum Einsatz als auch Reservisten, die Verteidigungsminister Benny Gantz einberufen hat. Gesundheitsminister Edelstein erklärte, angesichts der dramatisch gestiegenen Infektionszahlen benötige Israel ein medizinisches Wunder, um einen erneuten landesweiten Lockdown zu vermeiden.

Foto: Yossi Zeliger/Flash90
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15.07.2020

Mit Wasserwerfer gegen Demonstranten

15.07.2020 (TM) – Die Polizei setzt Wasserwerfer gegen Demonstranten ein, die vor der offiziellen Residenz von Premierminister Netanjahu in Jerusalem eine Straße blockieren. Israel erlebt derzeit eine Welle von Protestaktionen im ganzen Land. Die Demonstranten fordern Lockerungen der Corona-Maßnahmen, eine großzügigere finanzielle Unterstützung oder den Rücktritt des Regierungschefs.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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