Bild des Tages – Archiv

11.07.2020

Ruhe vor den Altstadtmauern

11.07.2020 (TM) – Ein ultraorthodoxer Mann ist in Jerusalem unterwegs, im Hintergrund die Mauern der Altstadt in der Nähe des Jaffatores. Dort könnte demnächst nicht nur am Schabbat Ruhe herrschen: Israels Gesundheitsminister Edelstein hat einen neuen landesweiten Lockdown angekündigt, wenn die Coronavirus-Neuinfektionen 2000 pro Tag erreichen. Zuletzt waren es 1504, Tendenz steigend.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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10.07.2020

Akrobatik mitten in der Stadt

10.07.2020 (TM) – Ein junger Mann macht einen Salto im Stadtzentrum von Jerusalem, an der Jaffastraße, im Hintergrund die Straßenbahn. Wegen der Coronakrise gibt es für Künstler derzeit nahezu keine bezahlten Auftrittsmöglichkeiten in Israel. Deshalb zeigen Akrobaten nun im Stadtzentrum einige Kunststücke – und bringen nicht nur die Fahrgäste der Straßenbahn zum Staunen.

Foto: Yonatan Sindel / Flash 90
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09.07.2020

Großputz an der Harfenbrücke

09.07.2020 (TM) – Ein Wahrzeichen Jerusalems erstrahlt in neuem Glanz: Die Harfenbrücke ist von Arbeitern der Stadtverwaltung gründlich gereinigt worden. Das 73 Millionen Dollar teure Bauwerk des spanischen Architekten Calatrava ist seit 2008 in Betrieb. Die Brücke mit dem Glasboden wird von Fußgängern und der Straßenbahn genutzt, um eine vielbefahrene Kreuzung zu überqueren. Ihr weißer Pylon ragt 118 Meter in den Himmel und ist zu einem Symbol der Hauptstadt geworden.

Foto: Yontan Sindel / Flash 90
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08.07.2020

Coronavirus? Maskenpflicht?

08.07.2020 (TM) – Junge Leute feiern vor einer Bar in Jerusalem. Trotz der stark steigenden Coronavirus-Infektionen verstoßen viele Israelis gegen das Gebot, außerhalb ihrer Wohnung Atemmasken zu tragen. Auch mit sozialer Distanz tun sie sich schwer. Die Regierung reagiert mit verschärften Strafen und droht mit neuen Ausgangssperren.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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07.07.2020

Armee muss für Ruhe sorgen

07.07.2020 (TM) – Israelische Soldaten beruhigen die Lage in der Nähe des jüdischen „Außenpostens“ El Matan in Samaria. Dort war es zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern gekommen. Die Lage im sogenannten Westjordanland, dem biblischen Judäa und Samaria, ist angespannt. Die palästinensische Führung hat ihre Bevölkerung aufgestachelt, sie müsse sich gegen die Annexionspläne von Israels Regierungschef Netanjahu und US-Präsident Trump zur Wehr setzen.

Foto: Sraya Diamant/Flash90
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06.07.2020

Israel inmitten einer zweiten Corona-Welle

06.07.2020 (TM) – Ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes Magen David Adom vor einer mobilen Coronavirus-Teststation in Jerusalem. In ganz Israel sind die Neuinfektionen dramatisch gestiegen, auf bis zu 1000 pro Tag. Ein Experte des Gesundheitsministeriums erklärte, man habe die Kontrolle über die Pandemie verloren. Wenn sich die Lage nicht bessere, sei in zwei Wochen ein neuer Lockdown unvermeidbar.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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05.07.2020

Palästinenser-Protest gegen Israels Politik

05.07.2020 (TM) – Ein israelischer Soldat inmitten gewalttätiger Proteste von Palästinensern in Kfar Qaddum bei Nablus. In den Palästinensischen Autonomiegebieten gab es zahlreiche Demonstrationen gegen das Vorhaben der israelischen Regierung, jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria ins israelische Staatsgebiet einzugliedern. Obwohl diese „Annexionspläne“ bislang nur auf dem Papier existieren und ihre Umsetzung fraglich ist, heizten radikale Gruppen die Stimmung an: Jugendliche setzten Autoreifen in Brand, griffen israelische Soldaten mit Steinschleudern an und warfen Brandsätze.

Foto: Nasser Ishtayeh/Flash90
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04.07.2020

Sonne und Schwimmbad lassen Sorgen vergessen

04.07.2020 (TM) – Diese jugendlichen Israelis haben jede Menge Spaß: Im Schwimmbecken der jüdischen Siedlung Vered Yeriho im Jordantal erscheinen die aktuellen Krisen und Probleme ganz weit weg.Die Coronavirus-Rekordzahlen oder die kontroversen Debatten um die Eingliederung jüdischer Siedlungen in das israelische Staatsgebiet sind hier vergessen. Stattdessen herrscht Ferienstimmung bei ganz viel Sonne…

Foto: Yonatan Sindel / Flash 90
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03.07.2020

Corona-Brennpunkte werden abgeriegelt

03.07.2020 (TM) – Polizisten kontrollieren eine Zufahrtsstraße der Stadt Lod in Zentralisrael. Dort waren in den vergangenen Tagen stark steigende Coronavirus-Infektionen festgestellt worden. Die Regierung hat beschlossen, solche „Hotspots“ abzuriegeln. Weitere Beschränkungen sollen folgen. Die Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen, darunter auch Gebete in Synagogen, Moscheen und Kirchen, wird wohl erneut begrenzt. Das Virus beeinträchtigt das Leben in Israel massiv, und das seit Monaten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Foto: Yossi Aloni/Flash90
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02.07.2020

Was schützt vor dem Coronavirus?

02.07.2020 (TM) – Eine Frau ist mit Mund-Nasen-Maske und Handschuhen unterwegs auf der Jaffastraße in Jerusalem. Doch trotz Maskenpflicht, Verbot von Großveranstaltungen und geschlossenen Grenzen breitet sich das Coronavirus in Israel so schnell aus wie nie zuvor. Derzeit liegen die Neuinfektionen bei fast 1000 pro Tag. Die Regierung trifft sich zu Krisensitzungen. Als Sofortmaßnahme werden Gemeinden und Stadtteile abgeriegelt, die besonders hohe Infektionszahlen aufweisen.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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01.07.2020

Demonstration für eine neue Siedlung

01.07.2020 (TM) – Israelis nehmen an einem Protestmarsch gegen den „Deal des Jahrhunderts “ von US-Präsident Donald Trump teil. Sie wehen sich gegen die Gründung eines Palästinenserstaates. Gleichzeitig fordern sie den Bau einer neuen Siedlung „Maalot Halhul“ in der Nähe von Hebron. Die israelische Regierung muss sich dieser Tage entscheiden, wie sie mit den jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria in Zukunft verfahren will.

Foto: Gershon Elinson / Flash 90
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30.06.2020

Der israelische Patient

30.06.2020 (TM) – Die israelische Wirtschaft ist schwer angeschlagen und muss dringend wiederbelebt werden. Das fordern diese Demonstranten im Zentrum von Tel Aviv. Sie weisen auf ihre kritische finanzielle Situation hin und die ihrer Meinung nach zu geringe staatliche Unterstützung. Seit Beginn der Coronakrise ist die Arbeitslosigkeit in Israel dramatisch gestiegen. Besonders schwer betroffen sind Künstler und Kulturschaffende, Solo-Selbständige und Kleinunternehmer.

Foto: Tomer Neuberg/Flash90
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29.06.2020

Ist das Israel – oder nicht?

29.06.2020 (TM) – Ma’ale Adumim ist eine israelische Stadt vor den Toren Jerusalems, gelegen an der Straße nach Jericho. Sie wurde 1975 gegründet und gilt als drittgrößte israelische „Siedlung“. Nachdem Israels Ministerpräsident Netanjahu ankündigte, Ma’ale Adumim auch formal in den Staat Israel eingliedern zu wollen, gab es weltweit eine Welle der Entrüstung. Dabei wird übersehen, dass in allen ernsthaften Friedensinitiativen der vergangenen Jahrzehnte vorgesehen war, dass diese Stadt im jüdischen Staat verbleibt. Die palästinensische Führung lehnt aber Friedensgespräche mit Israel ab.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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28.06.2020

Strand in Bat Yam ist wieder geschlossen

28.06.2020 (TM) – Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Bat Yam kontrolliert den leeren Mittelmeer-Strand. Kaum waren die beliebten weiten Sandstrände von Bat Yam („Tochter des Meeres“) eröffnet, wurden sie auch schon wieder dicht gemacht. Grund sind hohe Coronavirus-Infektionszahlen in der Stadt südlich von Tel Aviv. Heute berät die Regierung in Jerusalem über weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Pandemie.

27.06.2020

Lila Lavendel macht Freude

27.06.2020 (TM) – Ein Kleinkind hat sichtlich Spaß, inmitten eines Lavendel-Feldes auf den Golanhöhen. Lavendel kommt mit den dortigen trockenen, sandigen Böden gut zurecht. Die Pflanze war wegen ihrer ätherischen Öle aus Blüten und Blättern schon zur Römerzeit als Heilpflanze bekannt.

Foto: Mendy Hechtman/Flash90
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26.06.2020

Israel weitet Coronavirus-Tests aus

26.06.2020 (TM) – Einem ultraorthodoxen Jungen wird in einer mobilen Teststation in Rehovot ein Abstrich entnommen, der dann auf das Coronavirus untersucht wird. Nachdem sich die Zahl der Neuinfektionen in Israel vervielfacht hat, wird mehr getestet. Das von der Regierung angestrebte Ziel von 20.000 Tests pro Tag wurde aber bislang noch nicht erreicht.

Foto: Yossi Zeliger/Flash90
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25.06.2020

Gewalttätiger Protest gegen Israel

25.06.2020 (TM) – Palästinensische Jugendliche werfen Steine auf israelische Soldaten: Eine Protestaktion gegen die Pläne, israelische Siedlungen und Teile des Jordantals in den Staat Israel einzugliedern, endet in Gewalt. Die Palästinenser zünden Holzpaletten und Reifen an und errichten Straßensperren. Die Israelis setzen Tränengas ein. Zu solchen Auseinandersetzungen ist es in den vergangenen Tagen mehrfach in Judäa und Samaria gekommen, dem sogenannten Westjordanland.

Foto: Nasser Ishtayeh/Flash90
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24.06.2020

Demonstration für Netanjahu in Tel Aviv

24.06.2020 (TM) – Unterstützer von Regierungschef Benjamin Netanjahu demonstrieren in Tel Aviv. Sie kritisieren die israelische Justiz, die den Ministerpräsidenten wegen Korruptionsvorwürfen angeklagt hat. Gleichzeitig gibt es um ganzen Land Demonstrationen gegen die Regierung. Linksorientierte Israelis und Araber protestieren gemeinsam gegen die Pläne, die jüdischen Siedlungen ins israelische Staatsgebiet einzugliedern.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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23.06.2020

Kampf gegen das Virus mit viel Qualm

23.06.2020 (TM) – Ein palästinensischer Arbeiter desinfiziert von einem Auto aus die Straßen von Hebron. Die Palästinensische Autonomiebehörde geht mit viel Qualm gegen das Coronavirus vor. Nach offiziellen Angaben haben sich bislang in den Autonomiegebieten 903 Menschen mit dem neuartigen Erreger infiziert, zwei sind gestorben. Fachleute befürchten eine hohe Dunkelziffer.

Foto: Wisam Hashlamoun/Flash90
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22.06.2020

Staunen über partielle Sonnenfinsternis

22.06.2020 (TM) – Kinder und Erwachsene auf dem Scopusberg in Jerusalem sind gleichermaßen begeistert von einer partiellen Sonnenfinsternis. Das Himmelsereignis war am Sonntagmorgen in ganz Israel zu sehen. Der Mond schob sich zwischen Sonne und Erde und bedeckte bis zu 35 Prozent der Sonnenscheibe (kleines Foto). Erst im Jahr 2027 wird im Heiligen Land wieder eine Sonnenfinsternis zu bestaunen sein.

Foto: Yonatan Sindel / Flash 90
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21.06.2020

Badespaß in den Wellen am Gazastreifen

21.06.2020 (TM) – Junge Palästinenser haben ihren Spaß in den Mittelmeer-Wellen an der Küste des Gazastreifens bei Rafah. Bei Temperaturen um die 30 Grad eine angenehme Abkühlung. Im Gazastreifen herrscht eine islamistische Diktatur der Terrororganisation Hamas. Mit dem Badevergnügen ist es bald vorbei: In den Sommerferien veranstaltet die Hamas für Kinder und Jugendliche militärische Trainingscamps, in denen sie für den „heiligen Krieg“ gegen Israel gedrillt werden. Eine Form des Missbrauchs, der international leider keine hohen Wellen verursacht.

Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90
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20.06.2020

Ein Angler auf den Golanhöhen

20.06.2020 (TM) – Ein Mann angelt in einem Teich auf den Golanhöhen. Der fruchtbare, dünn besiedelte Höhenzug an der Grenze zu Syrien wurde von Israel im Sechstagekrieg 1967 erobert. Die jüdische Geschichte auf dem Golan reicht aber bis in biblische Zeiten zurück. Der Name Golan leitet sich von der Stadt Baschan ab, die die Bibel als eine von etwa 60 befestigten Städten in der Gegend genannt wird. Die Golanhöhen sind reich an Wasser, an ihrem Fuß entspringt mit dem Banyas (Nachal Hermon) einer der wichtigsten Quellflüsse des Jordan.

Foto: Maor Kinsbursky/Flash90
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19.06.2020

Israels El Al in schweren Turbulenzen

19.06.2020 (TM) – Eine Flugzeug der israelischen El Al im Landeanflug auf den Ben Gurion-Flughafen bei Tel Aviv. Aktuell ein seltenes Bild, denn die größte Fluggesellschaft Israels hat den Flugbetrieb weitgehend eingestellt. Derzeit heben ihre Maschinen nur für Fracht- und Rettungsflüge ab. Nach Angaben des Managements ist der Fortbestand des Unternehmens durch die Coronavirus-Krise bedroht. Ähnlich wie bei der deutschen Lufthansa gibt es aktuell Diskussionen um die Frage, inwieweit der Staat künftig Einfluss auf das Unternehmen nehmen darf, wenn er es mit mehreren Hundert Millionen Euro bezuschusst. Der Vorstand der El Al hat gestern einen entsprechenden Plan des Finanzministerium abgelehnt. Israels Vorzeige-Luftinie – der Name bedeutet „nach oben, zu Gott hin“ – ist derzeit in schweren Turbulenzen.

Foto: Moshe Shai/Flash90
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18.06.2020

In Sderot werden Atemmasken für das ganze Land hergestellt

18.06.2020 (TM) – Arbeiterinnen in einer medizintechnischen Fabrik in Sderot kontrollieren gerade produzierte Atemmasken. Angesichts steigender Coronavirus-Infektionszahlen und einer Pflicht zum Tragen von Schutzmasken in der Öffentlichkeit ist der Bedarf in Israel riesig. „Sion Medical“ ist das erste Unternehmen in Israel, das N95-Atemmasken herstellt. Diese Art von Atemschutzmaske schützt vor Partikeln und auch vor Viren. Sie wird vor allem im Gesundheitsbereich eingesetzt. Die südisraelische Kleinstadt Sderot wurde weltbekannt, weil sie regelmäßig aus dem Gazastreifen mit Raketen beschossen wird.

Foto: Yossi Zeliger/Flash90
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17.06.2020

Campingurlaub am Toten Meer

17.06.2020 (TM) – Zwei Zelte stehen am Ufer des Toten Meeres, inmitten in der weitläufigen beeindruckenden Landschaft. Urlaub im eigenen Land ist angesagt: Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hält Israel die Grenzen weiterhin geschlossen. Urlaub im Ausland wird für Israelis erst vom 1. August an wieder möglich sein, wenn Touristen aus dem Heiligen Land nach Griechenland und Zypern reisen dürfen.

Foto: Mila Aviv/Flash90
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16.06.2020

Polizei gerät mit „wütenden Künstlern“ aneinander

16.06.2020 (TM) – Polizisten tragen einen Demonstranten weg, der eine Straße vor dem israelischen Finanzministerium in Jerusalem blockiert hatte. Tausende nahmen an einer „Demonstration der Wut“ teil. Sie protestierten gegen die Weigerung der Regierung, kulturelle Veranstaltungen wieder zu eröffnen oder die 150.000 Beschäftigten der Branche zu entschädigen. Viele Künstler und Kulturschaffende sind seit Beginn der Coronavirus-Krise im März ohne Einkommen.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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15.06.2020

Israelische Polizei zerstört jüdische „Außenposten“

15.06.2020 (TM) – Nur noch ein Trümmerhaufen ist von diesem jüdischen „Außenposten“ übrig geblieben. Im Morgengrauen haben heute Grenzpolizisten und zivile Ordnungskräfte mehrere jüdische Häuser in Judäa und Samaria zerstört, die nach Ansicht der Behörden illegal errichtet worden waren. Auch zwei Synagogen wurden dem Erdboden gleich gemacht. 15 Personen wurden festgenommen. Die betroffenen Außenposten standen alle im C-Gebiet, das unter israelischer Verwaltung steht.

14.06.2020

Stehpaddler mit Protestaktion

14.06.2020 (TM) – Stehpaddler sind auf dem Mittelmeer vor der südisraelischen Stadt Ashdod unterwegs. Auf ihren T-Shirts sind die beiden getöteten Soldaten Oron Shaul und Hadar Goldin abgebildet. Deren Leichen werden seit 2014 von der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen festgehalten. Außerdem ist auf den Shirts Avera Mengistu zu sehen, ein Israeli mit geistigen Beeinträchtigungen, der von der Hamas in Geiselhaft gehalten wird. Mit ihrer Aktion möchten die Paddler dafür sorgen, dass die drei nicht in Vergessenheit geraten.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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13.06.2020

Künstler gucken in den Mond

13.06.2020 (TM) – Die Silhouette einer Geigenspielerin vor dem Vollmond, aufgenommen in Rosh Haayin in Zentralisrael. Mit verschiedenen Projekten und Protestaktionen machen Künstler und Kulturschaffende auf ihre Situation aufmerksam: Theater und Veranstaltungshallen sind in Israel wegen der Coronavirus-Pandemie weiterhin geschlossen. Ein Großteil der Künstler hat seit März kein Einkommen mehr.

Foto: Mila Aviv/Flash90
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12.06.2020

Israel will Covid-19-Tests stark ausweiten

12.06.2020 (TM) – Ein ultraorthodoxer Vater lässt seinem Kind in einer mobilen Covid19-Teststation in Holon einen Abstrich entnehmen. Israels Gesundheitsminister Edelstein hat angekündigt, er wolle die Tests auf den Erreger der neuartigen Lungenkrankheit auf 16.000 pro Tag ausweiten. Am Donnerstag wurden in Israel mehr als 200 Neuinfektionen festgestellt – so viele waren es letztmals im April. Ministerpräsident Netanjahu appellierte erneut an die Israelis, sie sollten sich an Maskenpflicht und Abstandsregeln halten.