Bild des Tages – Archiv

25.07.2021

Israelische Soldaten mit Brandsätzen und Steinen angegriffen

25.07.2021 (TM) – Ein junger Palästinenser schleudert Steine auf israelische Soldaten. Nach Angaben der israelischen Armee gab es am Wochenende in mehreren Orten des sogenannten Westjordanlandes Krawalle. Dabei flogen Steine und Brandsätze, die Armee antwortete mit Tränengas, aber auch mit scharfer Munition. Bei Nabi Saleh starb dadurch ein 17-Jähriger. Bei Mevo Dotan wurde ein Auto von Palästinensern mit Molotowcocktails angegriffen. Israelische Soldaten eröffneten das Feuer auf die Angreifer. Einer wurde getroffen und verletzt, zwei weitere verhaftet.

Foto: Nasser Ishtayeh/Flash90
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24.07.2021

Sonnenenergie aus der Negev-Wüste: Strom für 120.000 Haushalte

24.07.2021 (TM) – Das Sonnenkraftwerk Aschalim in der Negev-Wüste ist weithin sichtbar. Der Solarturm ist 240 Meter hoch – Weltrekord! Die Anlage in der Nähe der Stadt Beersheva erzeugt Strom für 120.000 Haushalte. Mit einer Leistung von 121 Megawatt ist Aschalim eines der größten solarthermischen Kraftwerke der Erde. Zur Bündelung des Lichts auf den Absorber wurden auf einer Fläche von drei Quadratkilometern Tausende von computergesteuerten, dem Sonnenstand nachgeführte Solarspiegel installiert.

Foto: Gershon Elinson/Flash90
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23.07.2021

Waffenlager des Islamischen Dschihad in Gaza-Stadt explodiert

23.07.2021 (TM) – Ein Bild der Verwüstung: Der Zawiya-Markt in Gaza-Stadt ist am Donnerstag von einer schweren Explosion erschüttert worden. Dabei kam ein Mann ums Leben, zehn Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der israelischen Armee ist ein Waffenlager der Terrorgruppe „islamischer Dschihad“ explodiert. Ein Armeesprecher erklärte, die Explosion zeige, dass die Terror-Organisationen im Gazastreifen nur ihre eigenen Interessen verfolgten, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung. Der Islamische Dschihad übernahm indirekt die Verantwortung für den Vorfall. Die Terrorbewegung bekundete ihre „volle Solidarität“ mit den Betroffenen.

Foto: Majdi Fathi / TPS
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22.07.2021

Innenministerin ruft zum Boykott von Ben & Jerry’s in den USA auf

22.07.2021 (TM) – Innenministerin Ayelet Shaked hat die israelische Produktionsstätte des Speiseeis-Herstellers Ben & Jerry’s in Südisrael besucht. „Wir müssen gegen Ben & Jerry’s in Amerika kämpfen“, erklärte sie, nachdem das Unternehmen beschlossen hat, seinen Eisverkauf in den „besetzten palästinensischen Gebieten“ einzustellen. Damit sind jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria und Juden im Ostteil Jerusalems gemeint. Der Speiseeis-Hersteller hat seinen Sitz in Vermont (USA) und gehört zum britischen Unilever-Konzern. In den USA gebe es Gesetze gegen den Boykott Israels. Die Firma habe sich trotz Protesten ihrer Vertretung in Israel dazu entschlossen, sich an die Seite antisemitischer Organisationen zu stellen, so die Innenministerin.

21.07.2021

Coronavirus: Israel weitet Tests aus und erwägt neue Einschränkungen

21.07.2021 (TM) – Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt eine Probe für einen Covid-19-Test. So wie hier im Zentrum von Tel Aviv wird gerade im ganzen Land intensiv getestet. Am Montag gab es in Israel 77.000 Tests – so viele wie seit vier Monaten nicht mehr. Obwohl über 1300 Neuinfektionen festgestellt wurden, blieb die Zahl der schwer Erkrankten mit rund 60 stabil. Die Regierung plant dennoch neue Einschränkungen: An Versammlungen mit mehr als 100 Personen, die in Innenräumen stattfinden, sollen nur noch Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete teilnehmen dürfen. Darüber hinaus wird es Geschäftsinhabern untersagt, in Innenräumen Kunden zu bedienen, die keine Maske tragen.

Foto: Miriam Alster / Flash 90
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20.07.2021

Trotz Warnungen: Die Israelis sind im Reisefieber

20.07.2021 (TM) – Lange Warteschlangen im Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv: Dort sind am Montag rund 37.000 Passagiere abgefertigt worden. Warnungen der Regierung, es sei angesichts steigender Coronavirus-Infektionszahlen nicht die Zeit für Auslandsreisen, verhallten ungehört. Israel wird nun wahrscheinlich allen Reisenden – einschließlich der Geimpften und derjenigen, die sich von COVID-19 erholt haben – eine obligatorische Quarantäne auferlegen, wenn sie nach Israel zurückkehren. Die Isolation soll zwischen vier und sieben Tage dauern. Ausländische Touristen dürfen das Heilige Land vorerst nicht besuchen. Die für 1. August angekündigte Öffnung der Grenzen wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.

Foto: Avshalom Sassoni/Flash90
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19.07.2021

Rathaus Tel Aviv erstrahlt in den Farben Deutschlands

19.07.2021 (TM) – Das Rathaus von Tel Aviv-Yafo am Rabin-Platz leuchtet am Sonntagabend in den Farben der deutschen Flagge. Die Aktion ist ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern der Hochwasser-Katastrophe. „Unser Beileid gilt dem deutschen Volk und unseren vielen Freunden in unseren Partnerstädten in Deutschland. Im Namen der Einwohner von Tel Aviv-Jaffo sende ich Ihnen meine besten Wünsche für eine baldige Genesung “, erklärte Tel Avivs Bürgermeister Ron Huldai. Die Verwaltung der Mittelmeer-Metropole hat ihre Fassade in der Vergangenheit mehrfach in verschiedenen Nationalfarben beleuchtet, um Solidarität mit Opfern von Unglücken oder Anschlägen zu zeigen oder um mit befreundeten Ländern besondere Anlässe zu feiern.

Foto: Stadtverwaltung Tel Aviv
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18.07.2021

Muslime bereiten sich auf das Opferfest vor

18.07.2021 (TM) – Palästinenser handeln auf dem Viehmarkt in Rafah im südlichen Gazastreifen mit Schafen, Rindern und Kamelen. Die Tiere werden zum islamischen Opferfest Eid al-Adha geschlachtet. Dabei wird des Propheten Ibrahim gedacht, der nach Überlieferung im Koran die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn Ismael für Allah zu opfern. Eid al-Adha gehört zu den wichtigsten Festen der Muslime. Es beginnt am Abend des morgigen Montag und dauert vier Tage. Ein Teil des Fleisches der zum Fest geschlachteten Tiere wird traditionell an Bedürftige verteilt.

Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90
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17.07.2021

Neue Hitzewelle in Israel: Abkühlung tut gut

17.07.2021 (TM) – Abkühlung am Mittelmeerstrand bei Tel Aviv – das ist gerade sehr gefragt. Israel erwartet eine neue Hitzewelle. Die Temperaturen werden voraussichtlich am morgigen Sonntag, dem jüdischen Fastentag Tisha B’Av, ihren Höhepunkt erreichen. In Jerusalem werden 35 Grad im Schatten erwartet, in Eilat am Roten Meer 42 Grad. Der Rettungsdienst Magen David Adom rief die Fastenden dazu auf, vorher große Mengen Wasser zu trinken. Kranke und ältere Menschen sollen ihren Arzt konsultieren, bevor sie sich für das Fasten entscheiden. Die starke Hitze wird in den meisten Teilen des Landes zu spüren sein und voraussichtlich erst Mitte nächster Woche nachlassen.

Foto: Miriam Alster / Flash 90
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16.07.2021

Armee ernennt zum zweiten Mal eine Frau zum Generalmajor

16.07.2021 (TM) – Yifat Tomer-Yerushalmi ist zum neuen Militärischen Generalanwalt der israelischen Armee ernannt worden. Damit ist die Offizierin die zweite Frau in der Geschichte Israels, die den Rang eines Generalmajors erhält. Der Militärische Generalanwalt ist verantwortlich für die Umsetzung der Rechtsstaatlichkeit innerhalb der israelischen Streitkräfte. Verteidigungsminister Gantz erklärte bei ihrer Ernennung: „Tomer-Yerushalmi ist in erster Linie ein wunderbarer Anwalt mit Erfahrung und einem reichen Hintergrund in allen Bereichen, der für den Generalanwalt des Militärs benötigt wird. Ich bin sicher, dass sie ihre Position hervorragend ausfüllen wird.“

Foto: IDF Spokesperson's Unit
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15.07.2021

Bau der Straßenbahn-Strecke in Tel Aviv macht Fortschritte

15.07.2021 (TM) – Ein Arbeiter fährt mit dem Fahrrad durch den künftigen Allenby-Bahnhof der neuen Straßenbahn von Tel Aviv. Der Bahnhof gehört zur „roten Linie“, die von Petah Tikva über Tel Aviv nach Bat Yam führen wird. Die Hälfte der 22 Kilometer langen Strecke verläuft unterirdisch. Es gibt 34 Haltepunkte. Die Grabungen für die Straßenbahn-Strecke begannen 2009. Die Bahn wird voraussichtlich Ende 2022 den Betrieb aufnehmen. Es gibt zwei weitere Linien, die frühestens 2026 fertig gestellt sein werden. Es wird erwartet, dass jährlich 100 Millionen Passagiere das neue Verkehrsmittel im staugeplagten Großraum Tel Aviv nutzen werden.

Foto: Yossi Zeliger/Flash90
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14.07.2021

Israel verkürzt Quarantänezeit auf eine Woche

14.07.2021 (TM) – Auf dem Sarona-Markt in Tel Aviv werden wieder Masken getragen, aber alle Geschäfte und Restaurants haben geöffnet. Die israelische Regierung will trotz steigender Coronavirus-Infektionszahlen vorerst keine massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens vornehmen. Stattdessen beschloss das Kabinett am Dienstag eine Erleichterung: Ungeimpfte Personen, die Kontakt zu einem Infizierten hatten, müssen statt derzeit 10 bis 14 Tage nur eine Woche in Isolation verbringen. Gleiches gilt für ungeimpfte Rückkehrer aus dem Ausland. Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen wie Hochzeiten und Aufführungen sowie der Besuch von Fitnessstudios, Restaurants, Cafeterien und Gotteshäusern ist für Ungeimpfte nur möglich, wenn sie einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen.

Foto: Miriam Alster/Flash90
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13.07.2021

Armee startet erste internationale Drohnenübung

13.07.2021 (TM) – Die israelische Luftwaffe hat ihre erste internationale Drohnenübung begonnen. An ihr nehmen Piloten aus USA, Frankreich, Italien, Deutschland und Großbritannien teil. Die Übung mit dem Namen „Blauer Wächter“ dauert zwei Wochen. In dieser Zeit werden die ausländischen Teams unbemannte Luftfahrzeuge vom Typ „Hermes-450“ der israelischen Luftwaffe steuern. „Wir werden verschiedene Szenarien simulieren, darunter Bodentruppenunterstützung, Aufklärungs- und Geheimdienstmissionen sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Luftstreitkräften“, heißt es in einer Mitteilung der israelischen Armee. Israel gilt als eines der führenden Länder bei der Entwicklung von Drohnen.

Foto: Israel Defence Forces
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12.07.2021

Jugendliche in ganz Israel begeistert von Pfadfinder-Sommerlagern

12.07.2021 (TM) – In ganz Israel sind derzeit die Pfadfinder aktiv: Wie hier die Gruppe aus Kiryat Ono verbringen sie ihre Zeit damit, im Wald kreative Gebäude und Figuren zu bauen, in denen auch übernachtet wird. Diese Sommerlager sind zu einer Massenbewegung geworden. Die 1919 gegründete Tzofim (hebräische Pfadfinderbewegung) war die erste zionistische Jugendbewegung in Israel und ist bis heute die größte Jugendorganisation des Landes. Sie hat über 85.000 Mitglieder im Alter von 9 bis 18 Jahren in mehr als 200 Pfadfinderstämmen. Während sich die Israelis friedlich mit der Natur beschäftigen, finden im Gazastreifen Sommerlager statt, bei denen palästinensische Jugendliche militärisch gedrillt und auf den Krieg mit Israel vorbereitet werden.

Foto: Eitan Elhadez-Barak / TPS
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11.07.2021

Waffen aus dem Libanon für Terroranschläge in Israel

11.07.2021 (TM) – Israelische Sicherheitskräfte haben an der Grenze zum Libanon den größten Waffenschmuggel seit Jahren verhindert. 43 Pistolen inklusive Munition im Wert von rund 700.000 Euro wurden sichergestellt. Die Behörden gehen davon aus, dass die Waffen für Terroranschläge arabischer Gruppen in Israel gedacht waren. Derzeit wird untersucht, inwieweit die Hisbollah-Terrorgruppe ihre Hände im Spiel hatte. Bereits im vergangenen Monat war ein Waffenschmuggel an der libanesischen Grenze aufgeflogen. Der Libanon steckt in einer schweren wirtschaftlichen Krise, was es der Hisbollah offenbar erleichtert, Helfer zu rekrutieren.

Foto: Israel Defence Forces
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10.07.2021

Museum in Haifa zeigt Dinosaurier in Lebensgröße

10.07.2021 (TM) – Dinosaurier in Haifa: Das Medatech-Museum hat eine Ausstellung eröffnet, die Modelle der riesigen, prähistorischen Tiere in Lebensgröße zeigt. Die Modelle bewegen sich und wirken sehr realistisch. Das Medatech-Museum für Wissenschaft, Technologie und das All ist die größte derartige Einrichtung in Israel. Das Museum ist im früheren Gebäude der Technion-Universität untergebracht. Im Garten wächst eine Palme, die Albert Einstein 1923 gepflanzt hat. Das Medatech-Museum hat bis zu 400.000 Besucher pro Jahr. Sie können über 20 Ausstellungen sehen, fühlen, erkunden und genießen – jetzt auch zum Thema Dinosaurier.

Foto: Eitan Elhadez-Barak/TPS
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09.07.2021

Armee sprengt Haus eines Terroristen nahe Ramallah

09.07.2021 (TM) – Palästinenserinnen vor den Überresten eines Wohnhauses im Dorf Turmus Ayya bei Ramallah. Die israelische Armee hat es zerstört. Besitzer des Hauses war Monastir S., ein Terrorist, der am 2. Mai den Israeli Yehuda Guetta (19) an der Tapuach-Kreuzung erschossen hat. Zwei weitere Israelis wurden bei dem Anschlag schwer verletzt. Monastir S. (44) wurde verhaftet. Die Zerstörung seines Hauses soll eine abschreckende Wirkung haben. Kritik an der Maßnahme gab es von Menschenrechts-Organisationen und den USA. Ein Sprecher des US-Außenministeriums erklärte, das Wohnhaus einer ganzen Familie dürfe nicht wegen der Taten eines einzelnen Mannes abgerissen werden. S., Vater von sieben Kindern, hat auch die US-Staatsbürgerschaft. Er lebte einen Großteil des Jahres in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico, wo er mit drei weiteren Frauen verheiratet war.

08.07.2021

Israels elfter Staatspräsident feierlich in sein Amt eingeführt

08.07.2021 (TM) – Isaac Herzog (links) ist feierlich in sein Amt als neuer Präsident Israels eingeführt worden. Gleichzeitig wurde der beliebte frühere Likudpolitiker Reuven Rivlin (81) nach siebenjähriger Amtszeit verabschiedet. Der 60-jährige Herzog unterstrich, dass er beabsichtige, „der Präsident aller“ zu sein und sich für den Erhalt der israelischen Demokratie einzusetzen. Der neue Präsident stammt aus einer Politikerfamilie: Sein Vater Chaim Herzog war in den 1980er Jahren Präsident, sein Großvater Yitzhak HaLevi Herzog war der erste Oberrabbiner des Landes. Sein Onkel Abba Eban war Außenminister. Isaac Herzog war zuvor Leiter der „Jewish Agency“ und Vorsitzender der linken Arbeiterpartei. Der israelische Staatspräsident hat vor allem repräsentative Aufgaben.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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07.07.2021

Studie zeigt: Hoher Schutz sechs Monate nach Corona-Impfung

07.07.2021 (TM) – Eine junge Frau wird im Zentrum des Rettungsdienstes Magen David Adom in Tel Aviv gegen das Coronavirus geimpft. Der Pfizer-Biotech-Impfstoff bietet laut einer neuen israelischen Studie auch nach sechs Monaten noch einen hohen Schutz. Darüber berichtete jetzt das israelische Fernsehen. Die ersten Israelis, die im Dezember geimpft worden waren, haben demnach Antikörperspiegel über 700. Der Bericht besagte, dass ein Spiegel von 150 erforderlich sei, um als geschützt zu gelten. In Israel wird derzeit darüber diskutiert, ob vollständig Geimpfte eine dritte Impfung als Auffrischung erhalten sollten, nachdem die Zahl der Neuninfektionen angestiegen ist.

Foto: Jamal Awad/Flash90
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06.07.2021

Jerusalemer Design-Woche: Kunst in einem großen Zirkus

06.07.2021 (TM) – Mit einer Reihe von Aufführungen und Kunstprojekten wird derzeit die Jerusalemer Design-Woche gefeiert. Das Festival findet im Hansen House statt, einem ehemaligen christlichen Lepra-Krankenhaus, das seit einigen Jahren für verschiedene Kunstaktionen genutzt wird. Das Gebäude wurde im Stil eines amerikanischen Zirkus des späten 19. Jahrhunderts dekoriert. An der Design-Woche nehmen mehr als 160 Gestalter und Künstler teil. Das Generalthema in diesem Jahr heißt Eskapismus (Weltflucht). Weitere Veranstaltungen im Programm sind die Hauptausstellung Freakshow, die Arbeiten von 20 Künstlern präsentiert, und ein Projekt namens Matchmaker, das Designer mit Kunsthandwerkern aus der Lebensmittelindustrie in Jerusalem zusammenbringt.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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05.07.2021

Armee lässt Tod eines Kommandeurs umfangreich untersuchen

05.07.2021 (TM) – Unter großer Anteilnahme ist Oberst Sharon Osman (42) beerdigt worden. Wenige Tage nach seiner Ernennung zum Kommandeur der Nahal-Brigade ist der Vater von zwei Mädchen gestorben. Er war nach einem kurzen Lauf mit anderen Offizieren plötzlich zusammengebrochen. Osman erhielt vor Ort Erste Hilfe, wurde jedoch kurze Zeit später für tot erklärt. Laut Armeeradio dauerte es fast 20 Minuten, bis ein Defibrillator zum Unglücksort gebracht wurde. Todesursache war vermutlich Herzversagen aufgrund einer nicht diagnostizierten Herzerkrankung. Die Armee will nun das Fitness-Programm für Offiziere auf den Prüfstand stellen. Dabei geht es sowohl um die medizinischen Untersuchungen als auch um effektive Hilfe bei Notfällen.

Foto: Avshalom Sassoni/Flash90
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04.07.2021

Hunderte Palästinenser fordern Rücktritt ihres Präsidenten Abbas

04.07.2021 (TM) – Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas unter Druck: In Hebron (Foto) und in Ramallah gingen Hunderte seiner Landsleute auf die Straße und forderten seinen Rücktritt. Die Demonstrationen wurden durch den Tod von Nizar Banat ausgelöst, einem Kritiker des Abbas-Regimes, der in Gefangenschaft der Autonomiebehörde vermutlich zu Tode geprügelt wurde. „Abbas, geh uns aus dem Weg!“ riefen die Demonstranten, „Das Volk will den Sturz des Regimes“ und „Geh!“- Slogans, die an die arabischen Revolutionen 2011 erinnerten. Mahmud Abbas (85) regiert seit 2009 ohne demokratische Legitimierung. Die für dieses Frühjahr geplanten Wahlen hatte er unter einem Vorwand abgesagt.

Foto: Wisam Hashlamoun/Flash90
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03.07.2021

Die Siedler von Evyatar packen ein und gehen

03.07.2021 (TM) – Die Bewohner der jüdischen Siedlung Evyatar haben ihre Vereinbarung mit der Regierung eingehalten und ihre Häuser freiwillig geräumt. Sie waren ohne Genehmigung auf einem Hügel in den umstrittenen Gebieten errichtet worden. Palästinenser aus zwei benachbarten Dörfern erklärten, sie seien Eigentümer der Grundstücke, was die Israelis bestreiten. Der Kompromiss sieht vor, dass die Häuser auf dem Hügel zunächst als Armeebasis und später als Thora-Schule genutzt werden. „Wir haben den Berg verlassen, aber unser Herz bleibt dort“, sagte Amichai Ben-David, einer der Bewohner, „mit Gottes Hilfe werden wir bald legal zurückkehren.“

Foto: Sraya Diamant/Flash90
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02.07.2021

Rivlin und Steinmeier: zwei Präsidenten, die sich mögen

02.07.2021 (TM) – Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Israels Staatspräsident Reuven Rivlin umarmen sich bei einem Treffen in Jerusalem. Es ist bekannt, dass die beiden sich seit vielen Jahren kennen und schätzen. Rivlin erklärte, die beiden Nationen seien Partner bei der Bekämpfung des iranischen Plans zum Erwerb von Atomwaffen, der die Stabilität der Region und der ganzen Welt bedrohe. Das Treffen der beiden Staatsoberhäupter war ursprünglich für vergangenes Jahr geplant, wurde aber wegen der Covid-19-Pandemie verschoben. Es war der letzte Staatsempfang für Reuven Rivlin vor seinem Ruhestand.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90
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01.07.2021

Innenministerin droht mit Schließung des Ben Gurion-Flughafens

01.07.2021 (TM) – Großes Gedränge am Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv: Die Ferien haben begonnen, viele Israelis zieht es ins Ausland. Gleichzeitig steigen die Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Fachleute erwarten einen Anstieg von derzeit 300 Fällen pro Tag auf etwa 500 in der kommenden Woche. Innenministerin Ayelet Shaked hat angedroht, den Flughafen komplett zu schließen, sollten die Zahlen weiter steigen. Sie will damit verhindern, dass hochinfektiöse Virus-Varianten eingeschleppt werden. Außerdem erwägt die Regierung, den „grünen Pass“ wieder einzuführen. Dann dürfen nur noch Geimpfte und Genesene in Restaurants essen oder kulturelle Veranstaltungen besuchen. Trotz der Neuinfektionen gibt es in Israel dank der hohen Impfquote aktuell kaum Covid-19-Fälle mit schwerem Verlauf.

Foto: Avshalom Sassoni/Flash90
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30.06.2021

Immer mehr israelische Jugendliche lassen sich gegen das Coronavirus impfen

30.06.2021 (TM) – Der israelische Premierminister Naftali Bennett (rechts) und Gesundheitsminister Nitzan Horowitz besuchen das Maccabi-Impfzentrum in Holon. Die Zahl der Jugendlichen, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen, ist in den vergangenen Tagen stark gestiegen. Die Regierung hofft, dass ein Großteil der Minderjährigen des Landes in einigen Wochen vor COVID-19 geschützt sein wird, auch vor der besonders ansteckenden Delta-Variante. Bis Dienstagmorgen hatten fast 32 Prozent der Israelis im Alter von 10 bis 19 Jahren mindestens eine Dosis des Pfizer-Biontech-Impfstoffs erhalten.

Foto: Marc Israel Sellem/POOL
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29.06.2021

Ausschuss-Vorsitzende wird gemobbt und verspottet

29.06.2021 (TM) – Idit Silman (40, Yamina-Partei) ist Vorsitzende eines wichtigen Ausschusses des israelischen Parlaments, der die Besetzung verschiedener Gremien regelt. Seither wird sie von Oppositionspolitikern systematisch gemobbt. Ein ultraorthodoxer Abgeordneter nannte sie öffentlich „kleines Mädchen“. Ein Likud-Abgeordneter, der gestern zu spät zur Sitzung kam, forderte sie auf, sie solle ihm „als braves Mädchen“ berichten, was bisher besprochen wurde. Silman erklärte auf Twitter, dass die gegen sie angewandten „Kindergartentaktiken“ nicht zufällig seien, sondern Teil einer „klaren Methode mit leitender Hand“. Sie und ihre Familie bekämen Anrufe mit Todesdrohungen. Außenminister Lapid unterstrich, die Opposition habe eine rote Linie überschritten. Er forderte Ex-Regierungschef Netanjahu auf, die Drohungen zu verurteilen.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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28.06.2021

Kühlturm der Ölraffinerie in Haifa wird abgerissen

28.06.2021 (TM) – Schweres Gerät im Einsatz: der Wasser-Kühlturm auf dem Gelände der Ölraffinerie in Haifa wird abgerissen. Die beiden Türme stammen noch aus der britischen Mandatszeit. Seit 2009 sind sie außer Betrieb. Einer der Zwillingstürme war vor einem Jahr teilweise eingestürzt. Die zwei Türme hatten sich im Laufe der Jahr zu einer Art Wahrzeichen von Haifa entwickelt. Umwelt-Aktivisten fordern, die gesamte Ölraffinerie müsse schließen, da sie eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstelle.

Foto: Roni Ofer/Flash90
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27.06.2021

Regierung empfiehlt Israelis wieder das Tragen von Masken

27.06.2021 (TM) – Angesichts steigender Coronavirus-Infektionszahlen empfiehlt die israelische Regierung, wieder Masken zu tragen. In Innenräumen außerhalb der eigenen Wohnung sind die Mund-Nasen-Bedeckungen Pflicht. Im Freien sollen sie an stark frequentierten Orten wie beispielsweise dem Mahane-Yehuda-Markt in Jerusalem (Foto) benutzt werden. Im Gespräch sind zudem neue Obergrenzen für Menschenansammlungen und eine Testpflicht für Ungeimpfte, bevor sie Veranstaltungen besuchen. Weitere Einschränkungen bei der Ein- und Ausreise werden ebenfalls erwogen. Nachdem Israel Anfang Juni pro Tag zwischen 3 und 30 Coronavirus-Neuinfektionen verzeichnete, stieg die Zahl zuletzt auf über 200.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90
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26.06.2021

Israels Luftwaffe präsentiert sich in der Negev-Wüste

26.06.2021 (TM) – Die Kunstflug-Staffel der israelischen Luftwaffe macht viel Rauch: Das Foto entstand auf der Basis Hatzerim in der Negev-Wüste. Dort fand eine Feier zu Ehren von neuen Piloten statt, die ihren Abschlusskurs erfolgreich absolviert haben. Prominentester Gratulant war Regierungschef Naftali Bennett. Die Luftwaffe genießt in Israel hohes Ansehen. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass sich der jüdische Staat im turbulenten Nahen Osten gegen Angriffe verteidigen kann.

Foto: Ofer Zidon/Flash90
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