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Orthodoxe Pilger nehmen das „Heilige Feuer“ entgegen
12.04.2026 (TM) – Tausende Gläubige haben am Samstag in der Grabeskirche in Jerusalem an der jährlichen „Heiliges Feuer“-Zeremonie teilgenommen. Es ist ein mehr als 1200 Jahre altes orthodox-christliches Ritual. Die Zeremonie, die am Tag vor dem orthodoxen Osterfest stattfindet, symbolisiert die Auferstehung Jesu. Eine Flamme, die angeblich auf übernatürliche Weise im Inneren des Grabes Jesu entzündet wurde, dient dazu, die Kerzen der gläubigen Anhänger aus den orthodoxen Gemeinden anzuzünden. Außerdem wird das Heilige Feuer nach Griechenland, Zypern, Rumänien und Russland gebracht. Die Grabeskirche wurde erst zwei Tage vor der Zeremonie wieder geöffnet. Während des Krieges mit dem Iran war sie, wie auch die Kotel und die Al Aksa Moschee, aufgrund israelischer Sicherheitsauflagen 40 Tage lang für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.