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Armee erwägt dauerhafte Präsenz am Josefsgrab

01.07.2025 (TPS/TM) – Die israelischen Streitkräfte prüfen, ob sie innerhalb eines Monats wieder eine ständige Präsenz am Josefsgrab in Nablus einrichten. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Wandel in der israelischen Politik gegenüber der heiligen Stätte, die im Jahr 2000 während der Zweiten Intifada vom Staat aufgegeben wurde. Seit 25 Jahren ist der Zugang auf sporadische, schwer bewachte Pilgerfahrten beschränkt.  Sie finden einmal im Monat statt, aus Sicherheitsgründen nachts. Die Befürworter einer ständigen Präsenz sagen, dass der jetzige Zustand eine Erosion der israelischen Souveränität in Judäa und Samaria widerspiegele. Das Grab ist die letzte Ruhestätte von Josef, dem Sohn des biblischen Patriarchen Jakob. Nablus liegt im Gebiet A, das unter der Verwaltungszuständigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde steht. Das Grabmal wurde mehrmals geschändet, zuletzt 2022.