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Islamisches Opferfest beendet: Palästinenser feiern trotz Krise

31.05.2026 (TM) – Mit Akrobaten und einem Feuerschlucker, die auf der Bühne bejubelt wurden, ist am Samstag in Nablus Eid al-Adha zu Ende gegangen. Das Opferfest der Muslime fällt in der islamischen Tradition mit der Wallfahrt nach Mekka, dem Hadsch, zusammen. Bei den dreitägigen Feierlichkeiten wird an den Propheten Ibrahim (Abraham) erinnert, der laut Koran bereit war, seinen Sohn Ismael zu opfern, um Gott zu gefallen. Zum Gedenken werden Schafe oder Ziegen geschlachtet, wobei ein Drittel des Fleisches an Arme verschenkt wird. In den palästinensischen Gebieten konnten in diesem Jahr nur wenige Familien unbeschwert feiern. Grund ist die anhaltende Wirtschaftskrise: Vor dem Krieg kamen jeden Monat etwa 100.000 Palästinenser zur Arbeit nach Israel – eine Zahl, die inzwischen auf rund 6.000 gesunken ist. Die Palästinensische Autonomiebehörde kämpft seit Jahren mit Haushaltsproblemen und hat Mühe, ihre Beschäftigten zu bezahlen.