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Jerusalem-Pride-Umzug: Tausende vor der Knesset

05.06.206 (TM) – Tausende sind am Donnerstag unter strengen Sicherheitsvorkehrungen zur Knesset marschiert. Das Parlament war das Ziel des jährlichen LGBTQ-Pride-Marsches in Jerusalem. Viele Teilnehmer schmückten sich mit Regenbogen- und Transgender-Pride-Flaggen. Jerusalem, eine Stadt mit stark konservativer Ausrichtung, hat eine kleine, aber treue Stammgemeinde von Unterstützern, die den Großteil der Teilnehmer ausmacht. Die Veranstaltung hat einen ernsteren politischen Charakter als in anderen Städten. Demonstranten forderten den Rücktritt von Premierminister Netanjahu. Eine kleine Gruppe von Gegendemonstranten skandierte „Jerusalem ist kein Sodom“ und verspottete die Veranstaltung als „Marsch des Abscheulichen“. Die Parade wird wegen ihrer Ausrichtung seit Jahren von konservativen jüdischen, christlichen und muslimischen Vereinigungen kritisiert.