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Armeechef Zamir wehrt sich gegen Wehrdienst-Befreiungen
14.07.2026 (TM) – Ein Ausschuss der Knesset hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der die Einberufung ultraorthodoxer Männer zum Militär für sieben Monate aussetzen würde. Armeechef Eyal Zamir reagierte darauf mit einem scharfen Schreiben, in dem er den Vorschlag als „unvereinbar mit den Erfordernissen“ bezeichnete. Zu den Bestimmungen gehört die Einrichtung eines dreiköpfigen Gremiums aus Offizieren, das jeden einzelnen Antrag auf Befreiung von Mitgliedern der ultraorthodoxen Gemeinschaft prüfen soll. Zamir hielt das für „unvorstellbar“. Der Gesetzentwurf gewährt den Zehntausenden strenggläubigen Männern, die derzeit als Wehrdienstverweigerer gelten, bis zum 30. November Immunität vor Festnahme. Die Regierung will angesichts der Personalnot die Last für jene vergrößern, die zum Militär gehen: Der Wehrdienst soll von derzeit 30 auf 36 Monate verlängert werden.