News aus Israel im Fokus

Der „verlorene Stamm“ aus Indien kehrt nach Hause zurück

25.04.2026 (TM) – Rund 250 Einwanderer aus Indien sind auf dem Ben Gurion-Flughafen gelandet. Sie gehören zur Gemeinschaft der Bnei Menashe, die sich als einer der zehn verlorenen Stämme Israels betrachtet. Die Regierung in Jerusalem hat beschlossen, die noch in Indien lebenden 6.000 Mitglieder der Gemeinschaft bis 2030 nach Israel umzusiedeln. Das Projekt wurde „Flügel der Morgendämmerung“ genannt. Nach Angaben des Ministeriums für Einwanderung und Integration sind in den nächsten Wochen zwei weitere Flüge geplant. Die mündliche Überlieferung der Bnei Menashe berichtet von einem jahrhundertelangen Exodus durch Persien, Afghanistan, Tibet und China, wobei sie stets an bestimmten jüdischen religiösen Bräuchen festhielten. In Indien wurden viele von ihnen Christen. Die müssen nun zum Judentum konvertieren, um israelische Staatsbürger zu werden.