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Koalitionsverhandlungen stocken: Religiöse Zionisten machen keine Zugeständnisse
21.11.2022 (TM) – Die Bildung einer neuen Regierung wird für Benjamin Netanjahu schwieriger als erwartet. Die Partei „Jüdische Stärke“ von Itamar Ben Gvir (links) hat die Gespräche abgebrochen. Sie fordert außer dem Ministerium für Polizei und Sicherheit zusätzlich das Ministerium für die Entwicklung des Negev und Galiläas. Bezalel Smotrich (rechts), der Vorsitzende der Partei des Religiösen Zionismus, beharrt stur auf dem Posten des Verteidigungsministers. Netanjahu lehnt das ab, weil Smotrich nicht genügend militärische Erfahrung und radikale Ansichten hat. Ein weiteres zentrales Hindernis ist die Weigerung des vorbestraften Chefs der ultraorthodoxen Schas-Partei, Aryeh Deri, von seiner Forderung nach dem Finanzministerium abzurücken.