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Netanjahus Büro: Hungersnot in Gaza ist eine „moderne Blutverleumdung“

23.08.2025 (TM) – Nachdem eine UN-Organisation am Freitag erstmals erklärt hatte, dass der nördliche Gazastreifen von einer Hungersnot heimgesucht werde, wies das Büro von Premierminister Netanjahu den Bericht als „Lüge” und „moderne Blutverleumdung” zurück. Die „Initiative für Ernährungssicherheit“ (IPC) hatte zuvor behauptet, dass rund 514.000 Menschen, also fast ein Viertel der Bevölkerung der Enklave, von der Hungersnot betroffen sind. Bis Ende September werde diese Zahl voraussichtlich auf 641.000 ansteigen. Laut israelischen Angaben sind seit dem 7. Oktober 2023 zwei Millionen Tonnen Hilfsgüter in den Gazastreifen gelangt, was einer Tonne pro Kopf der Bevölkerung entspricht. Die IPC habe ihre Kriterien für eine Hungersnot eigens geändert, um Israel anklagen zu können. Außerdem verlasse sich IPC auf Daten der Hamas.