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Ultraorthodoxe Soldaten feiern Ende der Grundausbildung
07.08.2026 (TM) – Ultraorthodoxe jüdische Soldaten der Hasmonäer-Brigade marschierten gestern nach Abschluss ihrer siebenmonatigen Grund- und Fortbildung an die Kotel („Klagemauer“) in der Altstadt von Jerusalem. Die Einheit wurde Ende 2024 ins Leben gerufen. Ihr Hauptzweck ist es, angesichts des Personalmangels auch ultraorthodoxen Männern den Militärdienst zu ermöglichen – die Einheit nimmt dabei Rücksicht auf deren religiöse Lebensweise. Fest im Dienstplan integriert ist mindestens eine Stunde Talmud-Studium pro Tag. In der Umgebung der Soldaten gibt es keine Ausbilderinnen oder Kolleginnen. Die historischen Hasmonäer waren Priester und griffen im Jahr 167 v. Chr. zu den Waffen, um die Tora vor der Auslöschung durch das Seleukidenreich zu schützen. Den Soldaten von heute symbolisiert der Name, dass man gleichzeitig ein gottesfürchtiger Jude und ein entschlossener Krieger sein kann.