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Wegen Ramadan: Juden dürfen den Tempelberg zehn Tage lang nicht betreten

21.02.2023 (TM) – Israel wird wie in den vergangenen Jahren Juden den Zugang zum Jerusalemer Tempelberg während der letzten zehn Tage des muslimischen Fastenmonats Ramadan verwehren. Damit setzt die Regierung Netanjahu die Politik ihrer linksliberalen Vorgänger-Regierung fort. Die Maßnahme stößt auf den entschiedenen Widerstand des  Ministers für Nationale Sicherheit, Itamar Ben Gvir. Der setzt sich seit langem für eine Änderung des gegenwärtigen Status quo ein, wonach Juden auf dem Tempelberg nicht beten dürfen und zahlreichen anderen Zugangsbeschränkungen unterliegen. Im muslimischen Fastenmonat kommt es traditionell zu einem Anstieg der Gewalt, insbesondere rund um den Tempelberg. Gegen Ende des Ramadan schlafen Muslime traditionell an dem Ort, den sie als „Edles Heiligtum“ verehren. Der Ramadan beginnt dieses Jahr am 22. März und endet am 21. April.