Ein 35-jähriger Israeli ist gestern auf Kreta wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung festgenommen worden. Er soll trotz eines inselweiten Feuerverbots in einem Waldgebiet gegrillt haben. Durch starken Wind sollen Glutreste einen Brand ausgelöst haben, den die Feuerwehr nach rund vier Stunden unter Kontrolle brachte. Rund 140.000 Likud-Mitglieder stimmen heute über die Kandidatenliste für die Knesset-Wahl ab. Mehr als 120 Bewerber treten an. Nach aktuellen Umfragen könnte der Likud von derzeit 32 auf nur noch 22 bis 24 Mandate fallen – entsprechend hart ist der Kampf um die aussichtsreichen Listenplätze. Jared Kushner hat gestern in Ägypten Präsident Abdel Fattah al-Sisi sowie erstmals seit dem Gaza-Abkommen im vergangenen Oktober hochrangige Hamas-Vertreter getroffen. Er drängte er die Terrororganisation zu konkreten Schritten zur Entwaffnung. Heute wird Kushner zu Gesprächen mit Premierminister Benjamin Netanjahu in Israel erwartet. Israel setzt auf KI gegen Staus: Bereits rund 170 Ampeln passen ihre Schaltzeiten mithilfe künstlicher Intelligenz in Echtzeit an den Verkehr an. An 25 untersuchten Kreuzungen sparten Autofahrer durchschnittlich 25 Sekunden pro Durchfahrt. Israel und Honduras haben heute ein Abkommen zur Vertiefung ihrer militärischen Zusammenarbeit unterzeichnet. Die Vereinbarung schafft einen Rahmen für eine langfristige Kooperation in Sicherheits- und Verteidigungsfragen. Zwei israelische Universitäten schaffen es im renommierten Shanghai-Ranking unter die 100 besten weltweit. Das Weizmann-Institut belegt Platz 71, die Hebräische Universität Jerusalem Platz 89. Jerusalem: Erstmals durften jüdische Besucher auf dem Tempelberg offenbar Gebetbücher mitführen und daraus beten. Laut Medienberichten handelt es sich zunächst um einen begrenzten Test und nicht um eine generelle Erlaubnis.