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Israel verstärkt nach der Tötung des Huthi-Ministerpräsidenten die Luftabwehr sowie den Personenschutz für Netanjahu und andere Regierungsvertreter

JERUSALEM 01.09.2025 (LS) – Israel bereitet sich auf Vergeltungsangriffe der Huthi vor, nachdem die israelische Luftwaffe den Huthi-Ministerpräsidenten der von den Rebellen kontrollierten Regierung in der jemenitischen Haupstadt Sanaa sowie mehrere andere Huthi-Minister getötet hatte. Die Nachrichtenagentur der Terrororganisation hatte die Tötungen am Samstag unter Berufung auf eine Erklärung des Vorsitzenden des Obersten Politischen Rates der Huthi, Mahdi al-Mashat, bestätigt.

Die Huthi gaben weiter bekannt, mehrere andere Minister, die anwesend waren, seien bei dem Angriff schwer oder mittelschwer verletzt worden und würden medizinisch versorgt.

Schwerer Schlag?

Die israelischen Streitkräfte gehen davon aus, dass das gesamte Kabinett der Huthi – darunter der Ministerpräsident Ahmad Ghalib al-Rahawi und zwölf weitere Minister – bei den Angriffen am Donnerstag im Jemen getötet wurden, hatte Kanal 12 am Freitag ohne Angabe von Quellen berichtet.

Der Sender erklärte, die Einschätzung sei nicht endgültig und die israelischen Streitkräfte arbeiteten noch daran, sich ein klareres Bild von den Ergebnissen des Angriffs zu verschaffen.

Der jemenitische Fernsehsender Al-Jumhuriya und die Zeitung Aden Al-Ghad berichteten, Huthi-Ministerpräsident Ahmed Ghalib al-Rahawi sei bei einem israelischen Angriff auf eine Wohnung in der Hauptstadt Sanaa getötet worden, wobei letztere berichtete, auch mehrere seiner Begleiter seien ums Leben gekommen.

Aus den Berichten ging hervor, dass es sich um einen separaten Angriff handelte, der nicht mit dem Angriff in Verbindung stand, der angeblich auf zehn hochrangige Minister der Huthi durchgeführt wurde, als diese sich außerhalb der Hauptstadt versammelt hatten, um eine Rede des Anführers der Terrorgruppe, Abdul Malik al-Houthi, zu hören. Arabische Medien berichteten von zehn verschiedenen Angriffen in Sanaa.

Vorbereitung auf Vergeltungsangriff

Die israelischen Streitkräfte bereiten sich nach den gezielten Tötungen auf jedes mögliche Szenario vor.

„Wir werden Rache nehmen, und was der Feind erreicht hat, ist nichts weiter als ein Zufallserfolg. Den Zionisten sage ich: Dunkle Tage erwarten euch“, erklärte Mahdi al-Mashat in einer aufgezeichneten Rede, die am Samstagabend veröffentlicht wurde.

Wie Kan News bekanntgab, wurden die Sicherheitsvorkehrungen rund um Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Verteidigungsminister Israel Katz und andere hochrangige israelische Regierungsvertreter kürzlich erheblich verstärkt.

Dem Bericht zufolge ergreift der Shin Bet „besondere und außergewöhnliche Maßnahmen” zum Schutz der obersten politischen und sicherheitspolitischen Führung Israels als Reaktion auf direkte Drohungen mit Vergeltungsmaßnahmen aus dem Jemen.

Titelbild: Israelischer Luftangriff in Sanaa. Foto: Reuters

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