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Hamasführer Khaled Mashal verspricht Vernichtung Israels und lehnt Trumps Friedensplan ab

JERUSALEM 09.12.2025 (LS) – Hamasführer Khaled Mashal hat in einer öffentlichen Stellungnahme erklärt, die Organisation halte an ihrem Ziel der Vernichtung Israels fest. Er wies gleichzeitig den jüngsten Friedensplan von Donald Trump zurück.

Vernichtungsziel und Ablehnung des Friedensplans

Khaled Mashal, lange führendes Mitglied der Terrororganisation Hamas, stellte in seinem Statement klar, Hamas erkenne den Fortbestand Israels nicht an und betrachte dessen „Zerstörung“ unverändert als strategisches Ziel. Er betonte, jede Initiative, die eine Normalisierung oder Anerkennung Israels durch die Palästinenser vorsieht, werde abgelehnt. Damit unterstrich Hamas ihre bisherige Linie: kein Kompromiss, keine Anerkennung, keine Diplomatie, sondern der Kampf bis zum Ende. Die Hamas werde weder ihre Waffen abgeben noch ihre Herrschaft über den Gazastreifen aufgeben und auch keine externe Kontrolle in Gaza, einschließlich der Internationalen Stabilisierungstruppe (ISF), zulassen, so Mashal.

Seine Äußerungen bedeuten die kategorische Zurückweisung des „Friedensplans“ von Donald Trump. Laut arabischen Medien könne dieser Plan niemals Grundlage für Gespräche oder Verhandlungen sein. Die Hamas bleibe dabei, alle in dem Plan vorgesehenen Bedingungen – insbesondere Anerkennung Israels oder Verzicht auf territorial-politische Ansprüche – abzulehnen.

Chancen auf Frieden weiterhin gering

Das israelische Außenministerium veröffentlichte Aufnahmen von Mashals Rede und verurteilte dessen Äußerungen scharf als „direkten Widerspruch zu den Kernpunkten des Friedensplans selbst“. „Die Hamas verspottet den Friedensplan von US-Präsident Donald Trump“, fügte das Ministerium hinzu.

Die deutliche Absage von Mashal zeigt, dass die Hamas keine Friedensverhandlungen akzeptieren will. Der Widerstand gegen jede Form politischer Anerkennung Israels und der Anspruch auf dessen Vernichtung lassen einen diplomatischen Ausweg aus dem Konflikt in weiter Ferne erscheinen. Dieser Standpunkt erschwert internationale Bemühungen um einen dauerhaften Waffenstillstand oder einen politischen Kompromiss.

Seine Erklärung stärkt die Position jener, die eine harte Linie gegenüber Hamas und ähnlichen Organisationen fordern. Für Israels Sicherheitsplanung und regionale Allianzpolitik bleibt klar: Mit Hamas als Gesprächspartner ist kein Frieden in Sicht.

Titelbild: Maskierte Hamas-Kämpfer patrouillieren weiterhin im Gazastreifen. Die Terrororganisation hat keine Intention, ihre Waffen freiwillig abzugeben. Saeed Mohammed/Flash90.

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