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Trump prophezeit „totalen Sieg“ in 14 Tagen – Vance stellt US-Interessen vor Israel

JERUSALEM, 10.06.2026 (NH) – US-Präsident Donald Trump hat mit einer weiteren kühnen Prognose für Aufsehen gesorgt. Er kündigte an, die Vereinigten Staaten würden innerhalb von nur zwei Wochen einen „totalen Sieg“ über den Iran erreichen. Man befinde sich in den „letzten Zügen“ eines Abkommens, erklärte der Präsident. Die iranischen Unterhändler seien bereit, den USA „alles“ zu geben, um einen Konflikt zu vermeiden. Er werde sicherstellen, dass das Land niemals über Atomwaffen verfügt. Trump betonte zudem, durch seine Vermittlung sei der aktuelle Schlagabtausch zwischen Israel und dem Iran vorerst gestoppt worden.

J.D. Vance stellt Amerikas Interessen an erste Stelle

Flankiert werden die Aussagen von Vizepräsident J.D. Vance, der das sich abzeichnende Abkommen als einen „Home Run für das amerikanische Volk“ bezeichnete. In Israel lösten seine Äußerungen jedoch Besorgnis aus, da Vance unmissverständlich klarstellte, dass die USA das Abkommen umsetzen würden – „unabhängig davon, ob Israel es mag oder nicht“.

Vance räumte zwar ein, dass beide Länder zahlreiche gemeinsame Interessen teilten, betonte jedoch, dass die Vereinigten Staaten in Situationen, in denen die Interessen auseinandergehen, das tun würden, was für Amerika am besten sei. Für Israel birgt dies die Gefahr, dass zentrale Sicherheitsinteressen hinter einem raschen diplomatischen Erfolg Washingtons zurückstehen könnten.

Pahlavi warnt vor Verhandlungen mit Terroristen

Während die US-Regierung auf Diplomatie setzt, warnt der im Exil lebende iranische Kronprinz Reza Pahlavi eindringlich vor der Illusion friedlicher Gespräche mit dem islamistischen Mullah-Regime in Teheran. Pahlavi erklärte, die regionale Krise könne nicht durch Verhandlungen mit dem Regime gelöst werden.

Er beschuldigte die Ajatollahs, die iranische Nation als Geisel zu halten und die Ressourcen des Landes für den Export von Terror, Krieg und Instabilität zu missbrauchen. Nach Ansicht Pahlavis adressiere die Diplomatie weder die eigentliche Quelle der Instabilität noch die Bestrebungen des iranischen Volkes. Die einzige Lösung bestehe darin, das iranische Volk in seinem Kampf für ein Ende der Islamischen Republik zu unterstützen.

Titelbild: Trump (rechts) und Vance (links) setzen mit diplomatischen Bemühungen auf einen „totalen Sieg“ für Amerika – ob es Israel gefällt oder nicht. Foto: Liri Agami/Flash90, Chaim Goldberg/Flash90

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