
Irans Ajatollah Mojtaba Chamenei will die Atombombe – Bahrain und Kuwait greifen Iran an
JERUSALEM 26.07.2026 (LS) – Zwei Golfstaaten haben am Wochendende erstmals den Iran angegriffen. US-Geheimdienste warnen: Der neue Oberste Führer ist weit gefährlicher als sein Vater. US-Präsident Donald Trump stoppt eine weitere Eskalation, da angeblich der Vorrat an Patriot-Abwehrraketen zur Neige geht.
Bahrain und Kuwait schlagen zurück – VAE liefern Geheimdienstinformationen
Bahrain und Kuwait haben heimlich Kampfjets entsandt, um Ziele im Iran anzugreifen – ihr erster direkter Vergeltungsschlag gegen Teheran. Die Angriffe richteten sich unter anderem gegen Drohnen- und Raketendepots sowie weitere Militäranlagen. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die den Iran bereits mehrfach früh im Krieg angegriffen hatten, stellten Geheimdienstinformationen über Ziele bereit und sorgten für Luftdeckung, als Zeichen einer wachsenden arabischen Kooperation gegen den Iran.
Beide Länder verfügen über vergleichsweise kleine Luftwaffen mit US- und europäischen Flugzeugen – waren aber laut dem Wall Street Journal nicht länger bereit, Teherans anhaltende Angriffe auf ihr Territorium ohne Antwort zu lassen. Bahrain hat seit Kriegsbeginn offiziell 174 Raketen und 391 Drohnen aus dem Iran abgefangen. Kuwait konnte seinen internationalen Flughafen wochenlang wegen iranischer Drohnenangriffe nicht operieren.
Mojtaba Chamenei will die Atombombe
US-Geheimdienste bewerten Irans neuen Obersten Führer Mojtaba Chamenei als „weit mehr“ bereit, Atomwaffen zu entwickeln, als sein Vater es war – basierend auf abgehörten Gesprächen und Informationen, die vor Kriegsbeginn gesammelt wurden.
Während Ali Chamenei eine religiöse Rechtsmeinung gegen Atomwaffen ausgestellt und an ihr festgehalten hatte, verfolgt sein Sohn laut US-Einschätzung ein klareres Ziel: einen Atomsprengkopf, der auf einer Langstreckenrakete montiert werden kann. Die Geheimdienste glauben, dass die Tötung des alten Chamenei bei den Eröffnungsschlägen des Krieges Teherans Atomambitionen noch intensiviert hat.
Hinzu kommt: Israelische Geheimdienstinformationen deuten darauf hin, dass der Iran Tausende Zentrifugen in den schwer befestigten Untergrundkomplex „Pickeaxe Mountain“ im Natanz-Gebiet verlagert hat – tief genug unter der Erde, um Luftangriffe zu erschweren. Mojtaba Chamenei selbst wurde zu Beginn des Krieges schwer verletzt und hat sich seither nicht öffentlich gezeigt – was eine genaue Einschätzung seiner aktuellen Absichten erschwert.
Trump stoppt Eskalation wegen Kappheit an Patriot-Abwehrrraketen
Trump hatte Pläne für eine erhebliche Ausweitung der Militärkampagne gegen den Iran zunächst vorangetrieben – stoppte sie dann aber am Wochenende nach Warnungen seiner Militärberater über schwindende Vorräte an Luftabwehrraketen, die zum Schutz amerikanischer Stützpunkte in Jordanien, Kuwait, Bahrain und den VAE vor iranischen Vergeltungsangriffen benötigt werden.
Das Verteidigungsministerium hatte bis Ende April bereits über 1.200 Patriot-Abfangraketen zum Preis von jeweils über vier Millionen Dollar (ca. 3,5 Millionen Euro) verbraucht – und die Vorräte haben sich seither weiter verschlechtert. Jared Kushner und andere Berater plädierten stattdessen für eine Strategie aus anhaltendem Wirtschaftsdruck und Diplomatie.
Titelbild: Mojtbaba Chamenei. Foto: Mostafa Tehrani / Tasnim News Agency via Wikimedia Commons