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Wirtschaftlicher Terrorismus und politische Doppelmoral – Globaler Feldzug gegen Israel und sein biblisches Kernland

JERUSALEM, 27.09.2026 (NH) – Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte setzt seine umstrittene Politik gegen Israel fort und hat seine Datenbank zu Unternehmen in Judäa und Samaria sowie in Ost-Jerusalem erneut erweitert. Insgesamt wurden 61 neue Unternehmen aufgenommen. Damit umfasst die sogenannte „Schwarze Liste“ nun 214 Firmen aus elf Ländern. Unter den Betroffenen sind wichtige Unternehmen der israelischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Ein orchestrierter Boykott gegen israelische Unternehmen

Betroffen sind führende Unternehmen wie der Molkereikonzern Tnuva, der Bewässerungsspezialist Netafim, Africa Israel, Alony Hetz, Energix und Maman. Auch beliebte Gastronomie- und Konsummarken wie Aroma Espresso Bar, Burgeranch, Cafe Joe und Carmel Wineries werden genannt. Israelische Banken und Telekommunikationsanbieter sowie der nationale Wasserversorger Mekorot stehen ebenfalls auf der Liste. Hinzu kommen internationale Konzerne wie Airbnb, Booking.com, Expedia, TripAdvisor und Motorola Solutions.

In einer neuen Eskalation nahm die UN erstmals auch zwei US-amerikanische gemeinnützige Organisationen ins Visier: Friends of Ir David und HaYovel, eine christlich-amerikanische Organisation, die israelische Landwirte in Judäa und Samaria ehrenamtlich unterstützt.

Auch die beliebte Café-Kette Aroma steht auf der Schwarzen Liste der UN. Foto: Nati Shohat/Flash90
Von der UN bis Mauritius

Der weltweite Versuch, Israel wirtschaftlich einzuschüchtern und zu isolieren, zeigt sich auch in der internationalen Luftfahrt. Die Behörden von Mauritius verweigerten einem Flug der Air Seychelles aus Tel Aviv die Landegenehmigung. Daraufhin wurde der gesamte Flug abgesagt. Reiseveranstalter und Branchenvertreter verurteilten den Schritt scharf. Sie bezeichneten ihn als politisch motivierte Schikane, die sich unmittelbar gegen israelische Urlaubsgäste richte.

Die israelische Regierung und Diplomaten weisen diesen feindseligen Mechanismus entschieden zurück.

Israels Antwort auf den globalen Druck

Israel bezeichnet die Datenbank als verzerrtes politisches Instrument eines Gremiums mit einer automatischen anti-israelischen Mehrheit. Sie sei Teil einer gezielten Diffamierungskampagne gegen gesetzestreue Unternehmen. In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung prangerte Premierminister Benjamin Netanjahu die Heuchelei der internationalen Gemeinschaft an. Er erinnerte daran, dass das Wort „Jude“ historisch und sprachlich direkt von „Judäa“ abstammt – der uralten Heimat des jüdischen Volkes.

Während Israel an vorderster Front gegen den existenziellen Terrorismus des iranischen Regimes und seiner Handlanger kämpft, betreibt die UN eine heuchlerische Täter-Opfer-Umkehr. Israel stellt klar: Gegen politische Stigmatisierung und weltweite Boykottaufrufe wird der jüdische Staat seine Bürger, seine Wirtschaft und sein legitimes Recht auf Judäa und Samaria entschlossen verteidigen.

Titelbild: Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu spricht am 24. September 2026 vor den Vereinten Nationen in New York. Foto: Arie Leib Abrams/Flash90

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