
Israel weiter unter Huthi-Terrorbeschuss – UN-Generalsekretär verurteilt israelische Vergeltungsschläge im Jemen
JERUSALEM, 29.12.2024 (NH) – Die Huthi-Terrorbande im Jemen hört nicht auf, Israel mit ballistischen Raketen und Selbstmorddrohnen zu bombardieren. In den letzten Tagen hat sich der Beschuss sogar noch intensiviert. Es scheint, als würden die Huthi-Rebellen einen psychologischen Krieg gegen den jüdischen Staat führen. Auch nach vier israelischen Angriffen auf Terrorziele im Jemen setzen die Terroristen ihre „Gaza-Unterstützungskampagne“ unbeirrt fort. Abd Al-Malik Badr Al-Din Al-Houthi, Führer der Huthis im Jemen, erklärte nach den jüngsten israelischen Angriffen: „Ihre Aggression ist uns egal“. Auch das Leid seiner eigenen Bürger scheint ihn nicht sonderlich zu stören. Israelische Quellen ließen Anfang der Woche verlauten, dass „die Huthis technologisch fortschrittlicher sind, als viele zunächst angenommen haben“ und räumten ein, dass „man sie nicht unterschätzen sollte“. Es scheint, dass Israel vor einem neuen Zermürbungskrieg gegen den mehr als tausend Kilometer entfernten Jemen steht. Trotz wiederholter Versuche der Terrororganisation, Israel, den USA und ihren Verbündeten zu schaden, verurteilt der UN-Generalsekretär die israelischen Vergeltungsschläge im Jemen.
Huthi-Terror bedroht internationale Gemeinschaft
Ein israelischer Vertreter berichtet in einem Interview mit der amerikanischen Washington Post, die Huthi hätten mit iranischer Hilfe praktische Schritte unternommen, um die iranische Ideologie umzusetzen: die Zerstörung der Vereinigten Staaten und Israels.
Dies bestätigte kürzlich auch Mahdi Al-Mashat, Vorsitzender des Obersten Politischen Rates der Huthis und Oberbefehlshaber der Rebellenstreitkräfte. „Der Krieg ist ein Krieg gegen den Islam geworden. Der Westen und Amerika haben sich auf die Seite Israels geschlagen“, so Al-Mashat. Auch Muhammad Fadel Abd al-Nabi, Oberbefehlshaber der Huthi-Marineinfanterie, bekräftigte den Willen der Terrororganisation, ihre Angriffe fortzusetzen: „Die Huthi-Truppen werden ihre Operationen fortsetzen, bis die amerikanisch-israelische Aggression gegen Gaza aufhört – jedes Militärschiff, das israelische Schiffe schützt, ist ein Ziel“. Yahya Sari, der militärische Sprecher der Terrororganisation, ist weltweit zum Gesicht der Huthis geworden. In einem seiner zahlreichen Bekenntnisse übernahm er die Verantwortung für den Beschuss israelischen Territoriums und die Angriffe auf Schiffe im Roten Meer.
Tatsächlich ist der Terror gegen Israel nur die Spitze des Eisbergs: Die Bombardierungen der Huthis haben Schiffe auf einer der wichtigsten Handelsrouten im Roten Meer schwer beschädigt und sind zu einer echten Bedrohung für die USA und die internationale Gemeinschaft geworden.

Auswärtiges Amt: „Was für eine Schande“
Die UNO hat sich vergangene Woche mit den Vergeltungsbombardements der israelischen Luftwaffe im Jemen beschäftigt und dabei die täglichen Raketenangriffe auf den jüdischen Kleinstaat und die Vernichtungsbekundungen der Huthis völlig ausgeblendet. So kritisierte Generalsekretär António Guterres am Donnerstag den israelischen Vergeltungsschlag gegen Terrorziele der Rebellen im Jemen. Als „besonders alarmierend“ bezeichnete Guterres die israelischen Angriffe auf den internationalen Flughafen von Sanaa, Häfen am Roten Meer und Kraftwerke.
Das israelische Außenministerium reagierte empört auf die Äußerungen des UN-Generalsekretärs. „Israel ist hunderte Male von Huthi-Terroristen angegriffen worden. Millionen Israelis werden jede Nacht durch Raketenangriffe der Huthi terrorisiert. Alle diese Angriffe auf Israel waren unprovoziert und wurden von Terroristen verübt, die 2.000 Kilometer von Israel entfernt operieren“, schrieb der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Oren Marmorstein. Der Sprecher wiederholte, Israel handele in Selbstverteidigung und griff den UN-Generalsekretär direkt an: „Herr Generalsekretär, warum können Sie das Wort ‚Israel‘ nicht aussprechen, wenn es um Terroranschläge geht?“.
Guterres‘ jüngste Äußerungen reihen sich ein in eine Serie antiisraelischer Kritik des UN-Vorsitzenden seit dem 7. Oktober 2023. Zuletzt verurteilte der Guterres die israelischen Angriffe in Syrien und forderte deren Ende.
Titelbild: Die Schäden einer aus dem Jemen abgefeuerten ballistischen Rakete an einer Schule in Ramat Gan am 19. Dezember 2024. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90