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IDF eliminiert Hamas-Terrorist – internationale Medien berichten von getötetem „Reporter“

JERUSALEM 12.08.2025 (LS) – Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) haben am Montag den gezielten Luftangriff auf den Hamas-Terroristen Anas al-Sharif in Gaza-Stadt bestätigt. Laut IDF handelte es sich nicht um einen unabhängigen Journalisten, sondern um einen ranghohen Kommandeur einer Hamas-Terrorzelle, der regelmäßig Zahlungen aus den Hamas-Kassen erhielt und in die Planung von Angriffen auf israelische Soldaten involviert war. Israel stützt sich auf Dokumente aus Oktober 2024, darunter Personalverzeichnisse, Terror-Ausbildungslisten und Gehaltsnachweise, die seine militärische Einbindung belegen. Der Angriff traf ein Zelt unweit des Al-Shifa-Krankenhauses, in dem sich al-Sharif zusammen mit weiteren Hamas-Mitgliedern aufhielt.

Gezielter Schlag gegen Terrorinfrastruktur

Nach Angaben der IDF basierte die Operation auf präzisen Geheimdienstinformationen. Al-Sharif sei Teil der Hamas-Medienabteilung gewesen, die gezielt Propaganda erstellt, um internationale Unterstützung zu gewinnen und israelische Militäraktionen zu diskreditieren. Laut Sicherheitskreisen hatte er direkten Zugang zur militärischen Führung der Hamas und koordinierte Informationskampagnen mit tatsächlichen Kampfoperationen. Al-Sharif war außerdem für die Durchführung von Raketenangriffen verantwortlich und seit 2013 Mitglied der Hamas.

Anas al-Sharif mit dem getöteten Hamas-Chef Yahya Sinwar. Foto: Screenshot/Telegram

Die Tötung ist daher nicht nur militärisch legitim, sondern ein direkter Schlag gegen die strategische Kommunikationsfähigkeit der Terrororganisation. Ein Sprecher der IDF betonte: „Ein Presseausweis ist kein Schutzschild für Terror.“

Sogenannte „Journalisten“ hielten außerdem in mehreren Fällen israelische Geiseln in ihren Häusern. Die ehemalige Geisel Shlomi Ziv kritisierte am Montag in einem Beitrag auf X die Verurteilung der Tötung von Anas al-Sharif durch Al Jazeera. „Ich wurde von einem Journalisten gefangen gehalten, und sein Vater war Arzt!“, lautete Zivs Post. „Jeder ist ein Hamas-Mitarbeiter, es gibt dort keine Journalisten, die nicht zur Hamas gehören, denn sie würden ihn töten, wenn er die Wahrheit berichten würde.“

Anas al-Sharif bei einer Berichterstattung aus Gaza. Foto: Screenshot X
Internationale Entrüstung

Weltweit hagelte es Kritik: UN, Presseverbände und viele Staaten verurteilten den Angriff als Angriff auf die Pressefreiheit. Doch die israelische Regierung weist darauf hin, dass Terroristen bewusst als Journalisten getarnt agieren – mit dem Ziel, militärische Aktionen zu blockieren oder Propaganda optimal zu nutzen. In diesem komplexen Umfeld habe Israel die Pflicht, klar zu unterscheiden und legitime Ziele zu eliminieren.

Israelische Offizielle betonen, die Hamas tarne bewusst Personen als „Reporter“, um sie vor Angriffen zu schützen und internationale Empörung zu erzeugen. Die IDF kündigte an, weiterhin jeden Akteur auszuschalten, der unter dem Deckmantel von Pressearbeit Terror unterstützt.

Titelbild: Palästinensischer Pressemitarbeiter im Gazastreifen. Foto: Ali Hassan/Flash90

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