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Israelische Armee findet mehr als 150 Hisbollah-Waffen in südlibanesischem Dorf – Terrortunnel zerstört

JERUSALEM 07.07.2026 (LS) – Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF), haben im südlibanesischen Dorf Hadatha umfangreiche Infrastruktur der Hisbollah zerstört. Nach Armeeangaben wurden dort in den vergangenen Wochen mehr als 150 Waffen gefunden.

Hisbollah-Stützpunkt in der Sicherheitszone

Hadatha liegt in der von Israel kontrollierten Sicherheitszone im Südlibanon und war nach Angaben der IDF ein zentraler Ort für Terroraktivitäten der Hisbollah. Soldaten der 401. Brigade operierten im vergangenen Monat in dem Dorf und stießen dort auf ein dichtes Netz militärischer Infrastruktur.

Nach Angaben der Armee wurden mehr als 90 Terrorstandorte zerstört. Außerdem töteten die israelischen Soldaten mehr als 20 Hisbollah-Terroristen. Bei den Durchsuchungen wurden über 150 Waffen sichergestellt. Zu den gefundenen Waffen gehörten Panzerfäuste, Panzerabwehrraketen sowie Maschinen- und Kalaschnikow-Gewehre. Die Funde zeigen, wie stark die Hisbollah auch nach Monaten israelischer Operationen in südlibanesischen Dörfern verankert ist.

Von israelischen Truppen gefundene Waffen der Hisbollah im Südlibanon. Foto: IDF SPOKESPERSON’S UNIT

Für Israel geht es bei diesen Einsätzen nicht nur um einzelne Waffenlager. Die IDF versucht, die militärische Präsenz der Hisbollah nahe der israelischen Grenze systematisch zu zerstören. Gerade Dörfer im Südlibanon wurden von der Terrororganisation über Jahre hinweg als Aufmarschgebiete, Waffenlager und Ausgangspunkte für Angriffe auf israelische Gemeinden genutzt.

Tunnel und Kommandozentren zerstört

Der Einsatz in Hadatha folgt auf weitere israelische Operationen gegen die Hisbollah im Südlibanon. Bereits in der vergangenen Woche hatte die IDF vier gezielte Angriffe gegen Hisbollah-Terroristen durchgeführt. Dabei wurden drei Kommandozentren der Terrorgruppe getroffen.

Zudem zerstörte die Armee einen unterirdischen Terrortunnel im Dorf Majdal Zoun. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz gaben am Sonntagabend bekannt, dass der rund 200 Meter lange Tunnel gesprengt worden sei. Nach israelischen Angaben lag der Tunnel mehr als 25 Meter unter der Erde. Er enthielt Hunderte Waffen sowie mehrere Schächte, aus denen Raketen auf Israel abgefeuert werden sollten. Die Zerstörung erfolgte durch Soldaten der 551. Brigade in Zusammenarbeit mit der Spezialeinheit „Yahalom“ des Pionierkorps.

Die IDF erklärte, der Tunnel habe nicht aus der Luft zerstört werden können. Deshalb mussten israelische Kräfte das unterirdische System zunächst einnehmen und anschließend von innen heraus sprengen. Bei den Kämpfen um den Tunnel wurden nach Angaben der Armee 20 Hisbollah-Terroristen getötet, darunter zehn Mitglieder der Radwan-Einheit.

Radwan gilt als Elite-Einheit der Hisbollah und war über Jahre darauf vorbereitet worden, in israelisches Gebiet einzudringen und Grenzorte anzugreifen. Für Israel ist die Zerstörung solcher Strukturen daher ein zentraler Bestandteil der Verteidigung des Nordens.

Titelbild: Von der IDF im Südlibanon gefundene Waffen der Terrororganisation Hisbollah. Foto: IDF SPOKESPERSON’S UNIT

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