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Pläne für neues Krankenhaus in Beerscheva genehmigt: „Erfüllung der zionistischen Vision“

BEERSCHEVA/JERUSALEM, 04.10.2024 (VCM) – Die israelische Regierung hat grünes Licht für den Bau eines neuen Krankenhauses in Beerscheva gegeben. Das sind wichtige Neuigkeiten für die Bewohner des Südens von Israel. Bisher gibt es im Negev nur ein Krankenhaus – das Soroka Medical Center. Das Prozedere um die Genehmigung eines weiteren Krankenhauses dauerte zehn Jahre.

Die Einrichtung des neuen Krankenhauses in Beerscheva soll die Qualität der Gesundheitsdienste für die Bewohner des Negev und des Südens von Israel erheblich verbessern und die kommunale Versorgung weiter vertiefen. Das Krankenhaus, das voraussichtlich 2028 eröffnet, wird rund 600 Betten umfassen.

Ein historischer Durchbruch“

„Dies ist ein historischer Moment. Das Gesundheitssystem im Negev wird sich dramatisch verändern. Die Bewohner des Negev verdienen eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung, und ich bin froh, dass der Kampf, den wir seit über einem Jahrzehnt mit Entschlossenheit führen, nun Früchte trägt“, unterstrich Beerschevas Bürgermeister Ruvik Danilovich.
„Das zweite medizinische Zentrum in Beerscheva wird sich auch auf die Beschäftigung auswirken, da es neben dem Biotech-Park und dem Logistikzentrum eingerichtet wird“ erklärte er weiter. „Für mich ist dies der Beginn eines Weges, der den Negev in den neuen israelischen Traum verwandeln wird; und so auch in den Bereichen Verkehr, Beschäftigung, Wissenschaft, Innovation und Technologie – in Kombination mit einem bahnbrechenden Bildungssystem. Die Zukunft ist schon da.“

Finanzminister Bezalel Smotrich erklärte: „Die israelische Regierung setzt sich für die Sicherheit und Gesundheit der Bürger des Negev ein. Die Förderung der Einrichtung des Krankenhauses ist ein wesentlicher Bestandteil der Erfüllung der zionistischen Vision.“

Beersheva: Großstadt umgeben von Wüstensand und Steinen. Foto: Flash90

Als Zionist war Staatsgründer David Ben Gurion davon überzeugt, dass die Zukunft Israels im Negev liegt. Die unwirtliche Sand- und Geröllwüste im Süden macht rund 60 Prozent des ganzen Staatsgebiets aus

Gesundheitsminister Uriel Busso äußerte sich ebenfalls zum bevorstehenden Krankenhaus-Bau: „Wir machen einen weiteren Schritt zur Verwirklichung der Vision, Lücken zwischen der Peripherie und dem Zentrum zu schließen und jedem Bürger in Israel gleiche Rechte für fortgeschrittene und professionelle Gesundheitsdienste zu gewähren, unabhängig von seinem Wohnort, seiner Zugehörigkeit zur Gemeinschaft oder seinem wirtschaftlichen Status. Dies ist eine historische Ankündigung, die das Gesicht unseres Gesundheitssystems für kommende Generationen verändern wird.“

Metropole des Südens

Beersheva, übersetzt „Brunnen der Sieben“, ist die Metropole des Südens. Die Universitätsstadt hat über 200.000 Einwohner und wächst weiter. Sie gilt im Alten Testament als die „Stadt der Patriarchen“, also als die Stadt, in der Abraham zeitweise gelebt hat. Das Soroka University Medical Center dient bislang als einziges zentrales Krankenhaus der Region und versorgt rund eine Million Einwohner des Südens, von Kiryat Gat und Ashckelon bis Eilat. Soroka verfügt über rund 1200 Krankenhausbetten.

Titelbild: Das Soroka-Universitätsklinikum ist bislang das einzige Hospital für die Bewohner im Großraum Beersheva. Foto: Miriam Alster / Flash 90

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