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Arabische Steinewerfer attackieren jüdische Hirten in Judäa – schwere Auseinandersetzungen

JERUSALEM 13.07.2025 (LS) – Zwei jüdische Hirten sind bei einem gewaltsamen Angriff in der Nähe von Gush Etzion von maskierten arabischen Angreifern mit Steinen und Knüppeln attackiert worden. Einer der Hirten erlitt schwere Kopfverletzungen, wie Zeugenaussagen und Angaben aus Sicherheitskreisen bestätigen.

Bewaffnete Angreifer stürmen Weideland

Der Überfall ereignete sich, als die Hirten – Mitarbeiter der Kashuala-Farm – ihre Schafherde hüteten. Laut Augenzeugen versammelte sich eine Gruppe von 10 bis 15 Personen, die plötzlich mit Pflastersteinen und Holzlatten auf sie einschlug. Errichtete Barrikaden auf den Straßen erschwerten eine schnelle Ankunft der Sicherheitskräfte. Erst nach über einer Stunde traf die Polizei ein. Einer der 19-jährigen Hirten wurde mit schweren Kopfverletzungen in das Jerusalemer Krankenhaus Shaare Zedek eingeliefert. Ein zweiter Hirte erlitt leichte Verletzungen.

Bei den Angriffen wurden Geräte verbrannt und zerstört. Die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA berichtete, der Angriff sei im Voraus geplant gewesen und mit dem Ziel durchgeführt worden, die Farm zu zerstören.

Tendenz zur Gewalt – Forderung nach Schutz

Nach dem Steinwurf-Angriff eskalierten die Zusammenstöße, was zu Vandalismus an palästinensischem Eigentum, Brandstiftung, körperlichen Auseinandersetzungen und weiteren Steinwürfen führte.

Palästinensische Quellen berichteten von zwei Toten und mehreren Verletzten. Diese nicht verifizierten Angaben werden jedoch derzeit noch von den israelischen Streitkräften (IDF) überprüft.

Einheiten der IDF, der israelischen Polizei und der Grenzpolizei wurden zum Einsatzort beordert, um die Lage zu beruhigen.

Quellen zufolge hatten die Sicherheitskräfte mit mehreren improvisierten Sprengsätzen (IEDs) zu kämpfen, die in Steinbarrikaden versteckt waren, um Soldaten zu töten, die zum Einsatzort kamen. Bei den Explosionen gab es keine Opfer.

Die Angriffe fügen sich in eine längerfristige Serie tätlicher Übergriffe auf jüdische Landwirte in Judäa und Samaria ein. Berichte aus dem Februar bestätigen ähnliche Vorfälle in der Region des Jordantals. Sicherheitsorganisationen wie Hashomer HaYosh und COGAT verurteilen die Gewalt aufs Schärfste und rufen nach einer verstärkten Präsenz der Polizei und israelischen Armee.

Die Betroffenen warnen: „Wir können nicht weiter täglich um unser Überleben fürchten, während wir nur unseren Job machen.“ Ein wiederholtes Muster an Angriffen auf Hirten erschüttert nicht nur die landwirtschaftliche Tätigkeit, sondern lässt auch das Sicherheitsgefühl in den betroffenen Siedlungsrändern schwinden.

Titelbild: Jüdische Siedler werden wiederholt von Palästinensern angegriffen. Foto: Nati Shohat/Flash90

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