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Nach Chameneis Beerdigung: Angriffe auf den Schiffsverkehr verschärfen die Krise – Washington antwortet mit massivem Bombardement

JERUSALEM, 12.07.2026 (NH) – Das iranische Regime hat sich nach der Ausschaltung seines langjährigen Oberhaupts Ali Chamenei in einem Zustand zwischen Paralyse und blinder Wut wiedergefunden. In einer über seinen Telegram-Kanal verbreiteten Botschaft erklärte sein Sohn und Nachfolger Mojtaba Chamenei, die Rache für seinen Vater sei der „Wille der Nation“ und werde „unvermeidlich bald“ erfolgen. Seit seiner Proklamation zum neuen „Obersten Führer“ ist Mojtaba Khamenei nicht mehr öffentlich aufgetreten. Berichte deuten darauf hin, dass er bei dem US-israelischen Luftangriff am 28. Februar, bei dem sein Vater getötet wurde, schwer verletzt worden sein könnte oder sich aus Angst vor weiteren israelischen Präzisionsschlägen verborgen hält.

Die Angst der Mullahs

Um von der eigenen Verwundbarkeit abzulenken, verbreiten staatliche Medien in Teheran aggressive Propaganda. Die Zeitung Hamshahri veröffentlichte eine „Abschussliste“, auf der neben Israels Premierminister Benjamin Netanjahu auch US-Präsident Donald Trump sowie zahlreiche westliche Verteidigungsminister und Generäle stehen. Mojtaba Chamenei erklärte, diese „Verbrecher“ würden den Wunsch nach einem friedlichen Tod im eigenen Bett „mit ins Grab nehmen“. Hinter der martialischen Rhetorik zeigen sich jedoch massive Sicherheitsbedenken innerhalb der iranischen Führung. Nach Berichten der Opposition untersagten Sicherheitskräfte Mojtaba Chamenei die Teilnahme an der Beerdigung seines Vaters in Maschhad, da befürchtet wurde, Israel könne ihn ebenfalls gezielt ausschalten.

Trump signalisiert Verhandlungsbereitschaft bei maximaler Abschreckung

US-Präsident Donald Trump reagierte mit scharfen Worten auf die iranischen Drohungen. Er erklärte, die Islamische Republik habe um eine Fortsetzung der Gespräche gebeten, und Washington habe dem grundsätzlich zugestimmt. Zugleich bekräftigte er das Ende der Waffenruhe. Trump bezeichnete die iranische Führung als „Abschaum“ und warnte Teheran davor, mutmaßliche Attentatsdrohungen gegen ihn umzusetzen. Für diesen Fall seien nach seinen Angaben 1.000 Raketen einsatzbereit, um iranische Ziele umfassend zu zerstören.

Ungeachtet dieser Drohungen setzte der Iran seine Angriffe fort. Neben einem Handelsschiff in der Straße von Hormus gerieten demnach auch Ziele in Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar unter Beschuss durch die iranischen Revolutionsgarden. Nach Angaben des US Central Command (CENTCOM) antworteten die USA in der Nacht mit einer dritten Angriffswelle auf 140 iranische Militärziele.

Die Straße von Hormus und Teherans doppeltes Spiel

Während die USA ihre militärische Überlegenheit unter anderem auch durch die Verlegung von F-22-Tarnkappenjets demonstrieren, verfolgt Teheran nach Einschätzung westlicher Beobachter ein doppeltes Spiel. Einerseits droht das Regime mit einer sofortigen Blockade von Hormus, andererseits nutzt es weiterhin diplomatische Kanäle über Katar und Oman, um den wirtschaftlichen Kollaps und weitere Sanktionen abzuwenden. Die USA verlangen eine öffentliche Erklärung Teherans, in der Angriffe auf die internationale Schifffahrt ausgeschlossen werden. Ohne diese Zusicherung und eine vollständige Offenlegung des iranischen Atomprogramms werde es keine Einigung geben, erklärten hochrangige US-Vertreter. Der Druck auf das Regime in Teheran ist damit so groß wie selten zuvor.

Israel hat zugleich klargemacht, dass Angriffe und Terrorakte künftig nicht unbeantwortet bleiben sollen.

Titelbild: Mitglieder der iranisch-jüdischen Gemeinde in Israel verbrennen während einer Demonstration zur Unterstützung des iranischen Volkes in der zentralisraelischen Stadt Holon am 14. Januar 2026 ein Bild des iranischen Obersten Führers Ali Chamenei. Foto: Chaim Goldberg/Flash90.

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