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Trump räumt Schwierigkeiten bei Iran-Verhandlungen ein und droht mit weiteren Schlägen – Teheran rüstet wieder auf

JERUSALEM 14.10.2026 (LS) – US-Präsident Donald Trump hat eingeräumt, dass die Angriffe auf die iranische Führung die Bemühungen um eine diplomatische Lösung erschweren. Parallel dazu deuten Satellitenbilder und Geheimdienstanalysen darauf hin, dass Teheran seine Verteidigungsanlagen verstärkt und sein Raketen- und Drohnenprogramm wieder aufbaut.

Tötung iranischer Führungskräfte erschwert Verhandlungen

Bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Bundesstaat Ohio erklärte Trump, die Tötung hochrangiger iranischer Führungskräfte habe die Suche nach geeigneten Gesprächspartnern erschwert. „Wir sind bei den Führungskräften möglicherweise zu weit gegangen, weil wir nicht mehr wissen, mit wem wir es überhaupt zu tun haben“, erklärte der US-Präsident.

Trump behauptete zudem, niemand wolle derzeit Präsident Irans werden. Gleichzeitig bekräftigte er, der Iran dürfe niemals Atomwaffen erhalten. Er bezeichnete das Land als weltweit wichtigsten staatlichen Unterstützer des Terrorismus und erklärte, die amerikanischen Streitkräfte hätten die iranische Luftwaffe und Marine weitgehend zerstört.

Am Dienstagabend schlug der US-Präsident bei einer Wahlkampfveranstaltung in Alaska jedoch wieder einen scharfen Ton an. „Wartet nur ab, was wir mit dem Iran machen werden. Wir werden ihnen einen ordentlichen Schlag versetzen. Wartet nur ab.“ Er erklärte weiterhin, Washington habe die Taktiken Teherans satt. Die Äußerungen erfolgen in einer Phase, in der die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Krieges und eine dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus weiterhin festgefahren sind.

Iran verstärkt Anlagen und baut militärische Fähigkeiten wieder auf

Satellitenaufnahmen deuten darauf hin, dass Iran seine Nuklearanlagen und weitere strategisch wichtige Einrichtungen gegen mögliche neue Angriffe absichert. Dazu gehören zusätzliche Schutzmaßnahmen rund um die Anlagen von Natanz und am sogenannten Pickaxe Mountain. Dort sollen Erdwälle und andere passive Verteidigungsmaßnahmen mögliche Angriffe erschweren.

Zugleich arbeitet Teheran daran, beschädigte Raketenstellungen wiederherzustellen und sein Drohnenarsenal auszubauen. Frühere amerikanische und israelische Angriffe hatten erhebliche Schäden verursacht. Dennoch zeigen die bisherigen Entwicklungen, dass Iran Teile seiner militärischen Infrastruktur reparieren und an neue Bedrohungen anpassen kann.

Die iranische Führung bereitet offenbar auch die Bevölkerung auf eine mögliche erneute Konfrontation vor. Berichten zufolge werden paramilitärische Kräfte mobilisiert, öffentliche Veranstaltungen zur Unterstützung des Regimes organisiert und militärische Ausbildungsangebote beworben.

Damit stehen Washington und Jerusalem vor einer strategischen Herausforderung: Selbst, wenn weitere Angriffe erhebliche Schäden verursachen, ist nicht gewährleistet, dass Iran seine militärischen Programme nicht erneut aufbauen kann.

Titelbild: US-Präsident Donald Trump. Foto: White House/Abe McNatt

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