Liebe Freunde,
Israel kommt einfach nicht zur Ruhe. Kaum waren die schweren Waldbrände in den Jerusalemer Bergen gelöscht, da elektrisierte eine andere Nachricht die Israelis: Am Ben Gurion-Flughafen ist eine Rakete der Huthis aus dem Jemen eingeschlagen. Es gab zwar keine Verletzten und nur geringen Schaden, aber der Schock über das Versagen der Luftabwehr sitzt tief. Zahlreiche ausländische Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa, stellten die Flüge nach Tel Aviv vorläufig ein. Tausende Israelis saßen im Ausland fest, Urlauber mussten ihre Israel-Pläne streichen.
Wenn ich wissen will, was die Israelis so denken, frage ich meinen Friseur. Shai hat sein Ohr nahe am Volk. „Was wollen die Huthies von uns? Wir haben mit denen nichts zu schaffen“, erklärt er mir. Dass die israelische Luftwaffe am Dienstag den Flughafen der jemenitischen Hauptstadt Sanaa bombardiert und weitgehend zerstört hat, ist seiner Ansicht nach völlig richtig. Israel habe mit einem einzigen Militärschlag mehr erreicht als die USA mit ihren wochenlangen Bombardements.
Wir berichten in diesem Newsletter über die jüngsten Ereignisse, auch im Gazastreifen und in Rom. Dort wird ein neuer Papst gewählt, ein Kardinal aus Jerusalem zählt zu den Favoriten.
In unserer neuen TV-Sendung geht es um Holocaust als Studienfach und Bierbrauen als Trauma-Therapie. Rabbiner Arik Speaker erklärt, was es mit dem „heiligen Volk“ auf sich hat. Zuschauen lohnt sich!
Herzliche Grüße aus Israel
Ihr Tommy Mueller
Leiter Fokus Jerusalem