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Arabischer Gefangener ruft „Allah Akbar“ und verbeißt sich in jüdischen Zelleninsassen

JERUSALEM, 23.01.2023 (NH) – Im Damon-Gefängnis im Norden Israels ist es zu einer brutalen Bissattacke unter Häftligen gekommen. Der jüdische Gefangene wurde von seinem arabischen Zellengenossen angegriffen, nachdem er während der Nachrichten seine Sympathie mit dem umstrittenen israelischen Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir bekundet hatte. Das Opfer musste zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Opfer verbüßt Gefängnisstrafe wegen Verkehrsdelikten

Wie jetzt veröffentlicht wurde, ereignete sich der kannibalische Vorfall bereits vor mehreren Tagen im Damon-Gefängnis im Norden des Landes. Das jüdische Opfer verbüßt seit einigen Monaten eine Strafe wegen Verkehrsdelikten. In der Gefängniszelle leben jüdische sowie arabische Gefangene friedlich zusammen. Die Einigkeit in der Zelle scheint jedoch mit der Inhaftierung eines neuen Verdächtigen aus dem arabischen Dorf Hura gekippt zu sein.

Berichten zufolge sahen die Zelleninsassen gemeinsam israelische Nachrichten, als das Opfer seine Sympathie mit dem Parteivorsitzenden der Otzma Yehudit, Itamar Ben-Gvir, bekundete. Das Opfer habe zu diesem Zeitpunkt bemerkt, dass der neue Insasse betete und das Badezimmer betrat. Ob es sich um eine rituelle Gebetsreinigung handelte, ist nicht bekannt.

Augenzeugenberichten zufolge soll der Verdächtige plötzlich „Allah Akbar“ gerufen haben und auf das Opfer zugestürmt sein. Der Angreifer verbiss sich in der Brust seines jüdischen Zellenkollegen und versuchte, ein Stück des Brustfleischs herauszureißen. Das Opfer stand zunächst unter Schock und erfasste das Ausmaß der Attacke zu dem Zeitpunkt noch nicht.

Ruft „Allah Akbar“ und verbeißt sich

Der Anwalt Haim Bleicher von der Organisation „Honenu“ vertritt das Opfer und fordert die Verhaftung des arabischen Angreifers. Die Honenu-Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Soldaten und Zivilisten rechtlich zu unterstützen, die aufgrund der Sicherheitslage in Israel in rechtliche Not geraten sind.

„Es dauerte eine Weile, bis mein Klient erkannte, dass sich der Angreifer in seiner Brust verbiss und versuchte, das Fleisch herauszureißen. Mein Mandant kämpfte minutenlang, um sich aus den Kiefern des Verdächtigen zu befreien“, beschreibt Bleicher das blutige Drama in der Gefängniszelle. Die anderen Insassen hätten ebenfalls mit aller Kraft versucht, das Opfer von seinem Angreifer zu befreien. Nach der makaberen Biss-Attacke wurde der Verletzte mit Blutungen in das Carmel-Krankenhaus gebracht, wo er mit einer schweren Infektion diagnostiziert wurde. Das Opfer erlitt schmerzhafte Hämatome im gesamten Brustbereich, die sich bis zu seinem Bauch ausbreiten. Der Verletzte wird derzeit mit massivem antibiotischem Pharmazeutikum behandelt.

„Aufgrund des Mangels an Arbeitskräften im Gefängnisdienst wurde mein Mandant in seine Zelle zurückgebracht und wird von Zeit zu Zeit ins Krankenhaus eingeliefert. Es wird überwacht, ob bei ihm eine Drainage gelegt werden muss, um eventuelle inneren Blutungen abzupumpen“, berichtet der Rechtsanwalt des Patienten.

Nicht die erste Beiß-Attacke

Bleicher weist darauf hin, der arabische Angreifer habe in der Vergangenheit bereits einen anderen jüdischen Gefangenen gebissen. Nach der vorherigen Attacke wurde der Verdächtige anscheinend in das Damon-Gefängnis verlegt.

Obwohl die Attacke innerhalb der Gefängnismauern stattgefunden hat, stellt der Übergriff für Haim Bleicher in jeder Hinsicht einen Terroranschlag dar. „Der Verdächtige stellt eine unmittelbare Gefahr für jeden israelischen Bürger dar. Ich möchte davor warnen, den Verdächtigen zusammen mit Juden in eine Zelle zu setzen“, untermauert Bleicher das gefährliche Aggressionspotential des arabischen Häftlings.

Titelbild: In der Gefängniszelle lebten Juden und Araber harmonisch zusammen. Ging es nach dem Rechtsanwalt des Opfers, sollte der makabere Angriff soll als Terrorattacke gelten. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

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