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Wut in israelischen Krankenhäusern – Hamasterroristen werden neben Terroropfern behandelt

JERUSALEM, 12.10.2023 (NH) – Israel ist für seine Humanität selbst zu Kriegszeiten bekannt. In den Augen vieler Bürger ist das Land mit seiner Menschenfreundlichkeit jetzt jedoch zu weit gegangen. Neben Tausenden verwundeten Israelis, die bei der Terrorinvasion am Samstag verletzt wurden, wurden auch Hamas-Terroristen in Krankenhäuser im ganzen Land eingeliefert. Dabei wurde die medizinische Versorgung des Killerkommandos in staatlichen Kliniken zuvor von Israels Gesundheitsminister Moshe Arbel untersagt. Arbel hatte die medizinische Weiterbehandlung der Mörder in israelischen Gefängnissen und dafür vorgesehenen Einrichtungen angeordnet. Nach Bekanntgabe der Krankenhaus-Einweisung von Terroristen versuchten dutzende Aktivisten, die Notaufnahmen zu stürmen.

Mörder neben Verwundeten

Die Bilder von unmenschlichen Hamasterroristen an der Seite ihrer jüdischen Opfer auf staatlichen israelischen Krankenstationen rief gestern unbeschreibliche Emotionen bei vielen israelischen Bürgern hervor. In einem Hospital beschrieben Israelis, wie ein Krankenwagen des Sanitätskorps von starken Sicherheitskräften begleitet die Notaufnahme erreicht – es handelte sich um Soldaten, die einen verwundeten Hamas-Terroristen eskortierten.

Ein weiteres Video dokumentiert einen Terroristen, der von mehreren Soldaten bewacht, in Handschellen auf dem Krankenhausbett in einer der vielen medizinischen Einrichtungen des Landes liegt. Aufgebracht über die empörende Entdeckung, verflucht der zivile Kameramann den verletzten Terroristen lautstark.

In Sheba-Krankenhaus randalierten am Abend Dutzende Aktivisten der „La Familia“-Vereinigung des Jerusalemer Fußballklubs „Beitar Jerusalem“ und versuchten, gewaltsam in die Notaufnahme einzudringen. Die Polizei verhaftete einige der Demonstranten. 

Angst vor Lynchversuchen

 Die medizinische Behandlung palästinensischer Frauen- und Kindermörder brachte auch das Krankenhauspersonal an den Rand der Verzweiflung. Viele Krankenschwestern veröffentlichten dramatische Posts auf sozialen Medien. Der Ärzteschwur, der aus ethisch-moralischer Sicht auch das Pflegepersonal zu den zu übertragenden Verhaltensregeln verpflichtet, brachte die Mediziner in schwere emotionale und ethische Bredouille.

Sicherheitsbeauftragte des israelischen Gesundheitsministeriums wandten sich unterdessen an die Krankenhausleitung und warnten die Einrichtungen vor möglichen Lynchversuchen an den Terroristen durch aufgebrachte israelische Zivilisten.

Viele hochrangige Beamte des Gesundheitsministeriums zeigten sich äußerst empört über den Skandal: „Es ist eine unglückliche und unvernünftige Entscheidung, Terroristen neben ihren Opfern zu behandeln“, erklärten die Zuständigen gestern in den israelischen Medien. „Es mag in normalen Zeiten tolerierbar sein, ist aber unter den aktuellen Umständen völlig inakzeptabel.“.

Update: In den letzten Stunden sollen alle verletzten Terroristen in medizinische Unterkünfte des inländischen Geheimdienstes evakuiert worden sein.

Titelbild: Ein israelischer Soldat erreicht das Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem. Neben Tausenden verwundeten Terroropfern wurden jedoch auch verletzte Terroristen in die Hospitale evakuiert. Foto: Noam Revkin Fenton/Flash90

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