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Hamas-Terror: Geldautomaten, Bargeld und humanitäre Hilfsgüter in Gewalt der Terroristen

JERUSALEM, 08.05.2024 (NH) – Israel befindet sich seit 214 Tagen im Krieg mit der Terrorregierung in Gaza. Medienberichten zufolge scheint die Kontrolle der amtierenden islamistischen Terrororganisation jedoch noch immer nicht gebrochen zu sein. Medienoffizielle der Palästinensischen Autonomiebehörde verwiesen darauf, dass die Terroristen in der Enklave die Geldautomaten sowie die humanitären Hilfsgüter kontrollieren, die in Gaza ankommen. Der palästinensischen Zivilbevölkerung fehle es daher nicht nur an Bargeld, sondern auch an lebenswichtigen Grundnahrungsmitteln.

Kein Bargeld um einzukaufen

Die Nichtregierungsorganisation „Palastinian Media Watch“ hat gestern einen erschütternden Bericht über die anhaltenden Machtdemonstrationen der Hamas in Gaza veröffentlicht. Die Medienüberwachungsgruppe analysierte Berichte palästinensischer Journalisten aus Gaza, die in den Medien der Palästinensischen Autonomiebehörde, kurz PA, ausgestrahlt werden. Demnach kontrolliere die Hamas sämtliche Geldautomaten im Gazastreifen, was zu fehlendem Bargeld führt. Die zurückgebliebene Zivilbevölkerung habe so keine Möglichkeiten, an vorhandene Lebensmittel zu kommen.

Ende April berichtete eine PA-Fernsehreporterin aus der Palästinenserstadt Deir Al-Balah über die katastrophale Thematik. „Wir als Angestellte der Palästinensischen Autonomiebehörde können unser Gehalt, das in den Banken angekommen ist, nicht erhalten, weil die Leute mit Einfluss so tun, als wären die Geldautomaten das Privateigentum ihrer Familie, und die bewaffneten Leute (Hamas) machen dasselbe“, informiert die Journalistin. „Wir haben keine Möglichkeit, die Geldautomaten zu erreichen. Es fehlt an Bargeld auf den Märkten. Es gibt Waren, die zu vernünftigen Preisen angeboten werden, aber es gibt kein Bargeld, um sie zu kaufen.“

Von 150 Hilfslastwagen erreichen nur 20 ihr Ziel

Weiter kontrollieren und beschlagnahmen Hamasanhänger noch immer die humanitären Hilfslieferungen, die Gaza erreichen. Den Medien-Berichtserstattungen der Palästinenischen Autonomiebehörde zufolge erreichen mehr als 150 Lastwagen pro Tag den Gazastreifen. Tatsächlich werden jedoch nur die Lebensmittel und lebensnotwendigen Gütern von etwa 20 Hilfslieferungen verteilt. Bereits vergangenen Monat alarmierte die PA-Journalistin die arabischen Medien über die gewaltsame Aneignung der Hilfsgüter durch die Hamas: „Einige der Machthaber im Gazastreifen kontrollieren die Anzahl der Lastwagen, das Ziel der Lastwagen und die Menschen, die den Inhalt dieser Lieferungen bekommen“. In den Augen internationaler humanitärer Quellen trägt Israel die Schuld für die fehlenden Hilfsgüter. Vergangenen März beschuldigten die Weltöffentlichkeit das israelische Militär, es habe an einem Verteilungspunkt für humanitäre Hilfsgüter im Norden des Gazastreifens auf palästinensische Zivilisten geschossen und dutzende von ihnen getötet. Nach einer Untersuchung der Armee, kurz IDF, hatten jedoch Hamasterroristen auf die Einwohner geschossen, um die Plünderung der Hilfsgüter zu unterbinden. Weitere Palästinenser wurden verletzt, als die LKW-Fahrer versuchten zu flüchten und die Menschenmenge zerquetschten.

Nach den Verleumdungsversuchen versicherte ein Sprecher des israelischen Militärs, die IDF unternehme große Anstrengungen, um Nahrungsmittel und humanitäre Hilfe an die Bewohner des Gazastreifens zu verteilen. „Wer den Bewohnern schadet, sind die Hamasterroristen, die Nahrungsmittel konfiszieren und Lügen verbreiten, um dem Staat Israel zu schaden und die Stimmung in anderen Arenen anzuheizen.“

Titelbild: Lastwagen mit humanitärer Hilfe kommen auf der palästinensischen Seite des Grenzübergangs Rafah im südlichen Gazastreifen an. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

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