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+++FREIGELASSEN+++ Die Gesichter & Geschichten hinter den Geiseln – Surasak Lamnau und Bannawat Seathao

JERUSALEM, 13.06.2024 (LS) – Wir wollen den Geiseln in Gaza ein Gesicht geben und ihre Geschichte erzählen. Wir wollen gemeinsam unseren Alltag für ein paar Minuten anhalten und für die Heimkehr eines jeden Einzelnen beten.

„Wer auch nur ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ (Mischna, Sanhedrin 4:5)

Surasak Lamnau und Bannawat Seathao

Surasak Lamnau und Bannawat Seathao waren bis zum 7. Oktober 2023 thailändische Arbeiter im Süden Israels. Seit dem Massaker der Hamas an jenem Schwarzen Schabbat wurden sie nicht mehr gesehen.

Einem Interview von Channel News Asia mit Surasaks Mutter, Kanmee Lamnau, zufolge fragte sie Freunde ihres Sohnes, die das Massaker überlebt hatten, ob sie ihn gesehen hätten. Doch keiner konnte ihr Informationen liefern.

Daraufhin postete sie im Internet über ihren ältesten Sohn und jemand erkannte Surasaks Bild.

Sie teilten der verzweifelten Mutter mit, Surasak sei zusammen mit seinem Arbeitgeber und anderen, insgesamt fünf Personen, entführt worden.

Die thailändischen Behörden erklärten jedoch, Surasak sei weder unter den thailändischen Geiseln, die noch im Gazastreifen festgehalten werden, noch unter den 39 thailändischen Staatsangehörigen, die bei dem Angriff ermordet wurden, und bezeichneten ihn als „vermisst“.

Über eine weitere bestätigte thailändische Geisel, Bannawat Seathao, gibt es keine Informationen.

Surasaks Mutter erklärte in dem Interview, sie gebe die Hoffnung nicht auf, ihren Sohn lebend wiederzusehen.

Surasak und Bannawat, wir beten für Eure Rückkehr.

+++UPDATE+++

Die fünf Thailänder Pongsak Tanna, Sathian Suwannakham, Watchara Sriaoun, Bannawat Seathao and Surasak Lamnau wurden zusammen mit den israelischen Geiseln Agam Berger, Arbel Yehud und Gadi Moses nach 482 Tagen Geiselhaft am 30. Januar 2025 freigelassen. Die Übergabe fand an zwei verschiedenen Orten im Gazastreifen statt. Agam musste in Jabaliya an einer Propagandashow der Terroristen mitwirken. Sie trug olivgrüne Kleidung, die wie eine Armee-Uniform aussehen sollte. Sie winkte der vor der Bühne versammelten Menge zu, bevor sie von bewaffneten Hamasterroristen den Vertretern des Roten Kreuzes übergeben wurde. Die fünf thailändischen Geiseln wurden zusammen mit Arbel und Gadi unter chaotischen und gefährlichen Umständen in Khan Yunis, vor dem zerstörten Haus des getöteten Hamas-Führers Yahya Sinwar, an das Rote Kreuz übergeben. Anschließend wurden sie von der israelischen Armee in das Shamir Medical Center geflogen. Willkommen!

Foto: Forum der Familien und Freunde von Hunderten von unschuldigen Entführten, die von der Hamas als Geiseln genommen wurden.

Titelbild: Surasak Lamnau. Foto: privat

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