
Dokument der Hamas enthüllt: So trainierte die Terrororganisation für den Gleitschirmangriff
JERUSALEM, 13.08.2024 (NH) – Gleitschirmflieger der Hamas haben am 7. Oktober zusammen mit tausenden Nukhba-Terroristen israelische Zivilisten und Soldaten überfallen. Ein besonderes Ziel der motorisierten Paraglider waren die Feiernden des Nova-Festivals. Wenige Minuten später wurde der Ort zum Schauplatz eines blutigen Massakers. Ein von Fox News veröffentlichtes Dokument zeigt nun, wie sich die Hamas schon lange vor dem „Schwarzen Schabbat“ darauf vorbereitete, die Gleitschirme in ihren Angriff auf den Süden Israels zu integrieren.
Luftwaffe des Terrors
Eines der erschreckenden Instrumente des mörderischen Terrorangriffs auf Grenzgemeinden, Militärstützpunkte und Festivals im Süden des Landes am 7. Oktober war ein ausgeklügeltes Paragliding-Programm. Die mörderische Organisation hatte vor ihrem Angriff ein systematisches Training entwickelt, um ihre Kämpfer im Gleitschirmfliegen auszubilden. Ein arabisches Dokument, das den Schlachtplan der Paraglider detailliert beschreibt, wurde von israelischen Soldaten während der Bodenoffensive im Gazastreifen beschlagnahmt. Das berichtete der US-Nachrichtensender Fox News. Der Plan wurde demnach von der Hamas in Zusammenarbeit mit Teheran erstellt und erklärt, wie Gleitschirme und der Sport selbst für terroristische Aktivitäten missbraucht werden können.
„Bereiche, in denen der Sport militärisch genutzt werden kann: Landung hinter feindlichen Linien und lautloses Überqueren von Grenzen mit dem Gleitschirm“, heißt es in dem Dokument. Weiter wird beschrieben, wie die Terroristen mit Hilfe der Gleitschirme in Gaza eine „militärische und zivile Luftwaffe im Dienste des Befreiungsprojekts“ aufbauten: „Die Vision ist die Schaffung einer Luftwaffe im Auftrag der Hamas. Das Problem ist, dass Israel diese militärische Einheit verhindern will und mit allen Mitteln dagegen vorgeht. Eine der Lösungen besteht darin, die militärischen Aktivitäten zu verbergen und sie in die Zivilgesellschaft des Gazastreifens zu integrieren, so dass der Feind sie weder erkennen noch zerstören kann“, so das Hamas-Exposé.
World Paragliding Federation als Terror-Tarnung
Zu den notwendigen „Schritten“, um Gleitschirmfliegen in Gaza zu etablieren, gehörten laut Terrorplan zunächst persönliche zivile Flugerfahrungen. Diese sollten in sozialen Medien veröffentlicht werden, um „die Aufmerksamkeit von abenteuerlustigen jungen Menschen zu erregen, die an solchen Sportarten teilnehmen möchten“. Es wird auch enthüllt, wie die Terrororganisation einen Paragliding-Club in Gaza gegründet hat, um den Wettbewerbsgeist zu fördern und jungen Palästinensern den Flugsport näher zu bringen. „Der Sport muss unterstützt und mit dem Weltverband FAI verbunden werden“, heißt es in dem Brief. Unter dem Deckmantel eines „Volkssports“ konnten die Terroristen so unbehelligt ihre terroristischen Absichten verwirklichen. Die Folgen des Terror-Sports: Dutzende Nukhba-Terroristen der Hamas überwanden am 7. Oktober mit ihren Gleitschirmen den milliardenteuren, hochtechnologischen Sicherheitszaun Israels und landeten direkt in Grenzkibbuzen und dem Nova-Festival in Re’im. Mehr als 1.200 Frauen, Männer und Kinder wurden bestialisch misshandelt, ermordet, vergewaltigt und entführt .
Anfang Juli zerstörten Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe ein Gleitschirm-Lager in Rafah. Die Schirme waren von Hamas-Terroristen am besagten Schwarzen Schabbat benutzt worden.
Titelbild: Motorisierte Gleitschirme der Hamas überqueren am 7. Oktober den israelischen Grenzzaun. Foto: Arabnetworks