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So helfen inhaftierte Hamas-Terroristen den israelischen Streitkräften auf dem Schlachtfeld

JERUSALEM, 18.09.2024 (NH) – Seit dem brutalen Überraschungsangriff der Hamas am 7. Oktober und dem Beginn des Krieges haben die israelischen Sicherheits- und Streitkräfte mehr als 3.000 palästinensische Terroristen aus dem Gazastreifen festgenommen. Einige der Terroristen waren aktiv am Massaker vom 7. Oktober beteiligt, andere wurden während der laufenden Bodenoffensive festgenommen. Tatsächlich haben die hochrangigen Hamas-Terroristen in ihren Verhören brisante und wichtige Informationen preisgegeben, die sogar zum Auffinden israelischer Geiseln in Gaza geführt haben. In einigen Fällen begleiteten die Sicherheitshäftlinge die israelischen Kämpfer sogar auf das Schlachtfeld.

Soldaten und Terroristen auf dem Kampffeld

Hamas-Terroristen und Terrorverdächtige werden in der Regel für ein bis zwei Wochen zum Vorverhör festgehalten und dann auf israelische Gefängnisse verteilt. Mehr als 1.300 der palästinensischen Gefangenen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.

1.612 der Terrorverdächtigen wurden in verschiedene Haftanstalten innerhalb Israels verlegt. Sie sind in den Gefängnissen als „illegale Kämpfer“ inhaftiert. Es gibt aber auch mehrere Dutzend Terroristen, die in speziellen Einrichtungen des Inlandsgeheimdienstes Shin Bet festgehalten werden. Bei den Gefangenen handelt es sich um Terroristen mit „hohem Geheimdienstwert“ und hochrangige Mitglieder der Terrororganisationen in Gaza.

Die Shin-Bet-Häftlinge haben dem Sicherheitssystem bereits wichtige Informationen geliefert, die zu den Terrortunneln führten, in denen israelische Geiseln festgehalten wurden oder in denen sich hochrangige Terroristen versteckten. In einigen Fällen begleiteten die Terroristen die Streitkräfte sogar in die Kampfgebiete.

Terroristen begleiten die Streitkräfte bei Einsätzen in Gaza. Foto: Inlandsgeheimdienst

Krankenhäuser in der Kritik

Der Inlandsgeheimdienst hat kürzlich Fotos von Armeetruppen bei einer Leichenbergung veröffentlicht. Auf den Fotos waren neben den Soldaten auch Terroristen mit blauen Schuhen und Handschellen zu sehen. Die Gefangenen führten die israelischen Truppen zum Fundort der Leichen.

Die medizinische Behandlung von palästinensischen Terroristen und Attentätern in israelischen Krankenhäusern wurde in der israelischen Öffentlichkeit immer wieder kritisiert. Doch seit dem Hamas-Massaker hat sich das Thema dramatisch zugespitzt. Jetzt hat Gesundheitsminister Uriel Busso die Bedeutung des Ärztekodexes betont und verraten, dass auch die Terroristen, die in medizinischen Einrichtungen behandelt werden, wichtige Informationen liefern: „Das System muss jeden behandeln, der eine Behandlung braucht. Einige der Terroristen, die wir behandelt haben, sind mit unseren Soldaten in die Tunnel im Gazastreifen eingedrungen und haben sie zu den Geiseln geführt“, sagte Busso. „Wir müssen sie behandeln, um sie zu stabilisieren, nicht um sie zu massieren“.

Titelbild: Mitarbeiter des israelischen Gefängnisdienstes bewachen Hamas-Terroristen, die während des Massakers vom 7. Oktober und der IDF-Operation im Gazastreifen gefangen genommen wurden. Foto: Chaim Goldberg/Flash90

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