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Statistiken zum Jahrestag des Massakers: Israel hat schwere Verluste erlitten

JERUSALEM 07.10.2024 (LS) – Ein Jahr nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 hat die Sprechereinheit der israelischen Armee (IDF) aktualisierte Daten über die operativen Aktivitäten des vergangenen Jahres veröffentlicht.

Mit Stand vom 19. September 2024 sind seit Kriegsbeginn insgesamt etwa 300.000 Reservisten eingezogen worden. Ungefähr 18 % der Reservisten sind Frauen und ungefähr 82 % der Reservisten sind Männer.

Kriegsergebnisse

Den Angaben zufolge wurden seit Beginn des Krieges etwa 17.000 Hamas-Kämpfer und Mitglieder anderer Terrorgruppen von der IDF im Gazastreifen getötet, zusätzlich zu etwa 1.000 Terroristen innerhalb Israels am 7. Oktober, als Bewaffnete südliche Gemeinden überfielen und etwa 1.200 Menschen, meist Zivilisten, massakrierten und 251 nach Gaza entführten.

Im Norden wurden mehr als 800 Terroristen und etwa 90 Kommandeure ausgeschaltet. In der zentralen Region (Judäa und Samaria) wurden etwa 690 Terroristen eliminiert.

Seit Beginn des Krieges hat die Einheit 504 über 7.000 Verhöre durchgeführt. Viele der Verhörten wurden als Terroristen überführt und einige waren an dem Massaker vom 7. Oktober beteiligt. Personen, die nachweislich nicht in terroristische Aktivitäten verwickelt sind, werden so schnell wie möglich in das Gebiet des Gazastreifens an einen Ort entlassen, an dem sie nicht in Gefahr sind.

Verluste

Wie das Nationale Versicherungsinstitut (NII) am Sonntag mitteilte, kamen bei Terroranschlägen insgesamt 885 Zivilisten ums Leben. In der Gesamtzahl nicht enthalten sind Angehörige der Sicherheitskräfte und der Bereitschaftseinheiten für Notfälle. Erst letzte Woche kamen sieben Opfer des Terroranschlags in Jaffa hinzu, die in den Ergebnissen des NII nicht berücksichtigt wurden.

Seit Beginn des Krieges sind 921 Menschen zu Waisen geworden – 479 Männer und 442 Frauen. Davon sind 291 unter 18 Jahre alt.

Darüber hinaus sind 226 Frauen durch den derzeitigen Krieg zu Witwen geworden.

Aus dem NII-Bericht geht hervor, dass 1.078 Eltern ein Kind verloren haben, darunter 119 Eltern, die alle ihre Kinder verloren haben.

Seit Beginn des Krieges sind 726 Soldaten gefallen, deren Namen zur Veröffentlichung freigegeben wurden, davon 346 seit Beginn der Bodenoperationen am 27. Oktober 2023. Davon sind 56 durch Einsatzunfälle gefallen, 28 Personen wurden durch Eigenbeschuss getötet, fünf Personen durch irreguläres Feuer, 20 Personen durch Unfälle (Waffen- oder Autounfälle).

16 Personen befinden sich derzeit in einem leichten, 151 in einem mittelschweren und 29 in einem schweren Zustand im Krankenhaus.

Ungefähr 15.000 Soldaten leiden aufgrund des Krieges unter psychologischen Problemen, nachdem sie traumatischen Ereignissen ausgesetzt waren.

Ungefähr 82 % der Betroffenen sind in den Kampf zurückgekehrt.

Gedenken an das Massaker

Am heutigen 7. Oktober finden im ganzen Land Gedenkzeremonien statt. Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog begann um 6.29 Uhr an dem Ort, an dem ein Jahr zuvor das Nova-Musikfestival stattfand, seine Gedenkreise durch die Grenzgemeinden.

Er legte eine Schweigeminute zum Gedenken an die Männer und Frauen ein, die auf dem Festival ermordet wurden. Anschließend legte er einen Kranz nieder und zündete in Begleitung der Hinterbliebenen Gedenkkerzen zu Ehren der Opfer an. Tausende Israelis kamen ebenfalls am frühen Morgen am Ort des Festivalmassakers an.

Das israelische Parlament, die Knesset in Jerusalem, setzte die Nationalflaggen auf Halbmast. Bei Einbruch der Dunkelheit wird die Knesset blau-weiß beleuchtet und ein gelber Balken, der die Geiseln symbolisiert, darüber gestrahlt.

Titelbild: Bilder von israelischen Geiseln werden am Jahrestag des Massakers vom 7. Oktober an den Wänden der Jerusalemer Altstadt gezeigt. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

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