
Pogrom gegen Fans von Maccabi Tel Aviv in Amsterdam war mörderischer Terrorismus
JERUSALEM, 10.11.2024 (NH) – Tausende Muslime haben in den Straßen von Amsterdam ein schreckliches Progrom veranstaltet. Nach dem Fußballspiel zwischen Maccabi Tel Aviv und Ajax Amsterdam versuchten organisierte Gruppen, israelische Fußballfans zu überfahren, zu entführen, zu schlagen und sogar zu ermorden. Stolz dokumentierten die brutalen Angreifer ihre Judenjagd. In den sozialen Netzwerken kursierten erschreckende Videos, die zeigten, wie Israelis mit heftigen Schlägen zu pro-palästinensischen Parolen misshandelt wurden. Der barbarische Mob, der behauptet, es handele sich um einen Racheakt für die Toten in Gaza, machte auch vor Frauen, Kindern und älteren Israelis nicht halt. Die Angriffe an verschiedenen Orten der Stadt forderten zahlreiche Verletzte. Dramatische Berichte über Israelis, die sich auf Dachböden in der Stadt versteckten, erschütterten ganz Israel. Das Versprechen, das vielen israelischen Kindern in der Schule gegeben wird, dass sich die brutale Judenverfolgung vergangener dunkler Zeiten nicht wiederholen wird, wurde am vergangenen Donnerstag gebrochen.
Judenjagd mit Taxi-Falle
Israel, das noch immer mit den Traumata des 7. Oktober zu kämpfen hat, muss nun eine weitere Episode grausamen Antisemitismus verarbeiten. Am Donnerstag wurden israelische Staatsbürger in den Straßen von Amsterdam von organisierten muslimischen Angreifergruppen brutal attackiert. Die Terrorzellen warteten an großen Kreuzungen auf die israelischen Fans und starteten dann ihre geplante „Judenjagd“. Zeugenaussagen zeichnen ein erschreckendes antisemitisches Bild mangelnder Unterstützung durch Passanten und lokale Geschäftsleute. Demnach sollen die verzweifelten Maccabi-Fans in verschiedenen Geschäften um Hilfe gebeten, aber völlig ignoriert worden sein. Außerdem wurden sie gezwungen, Geschäfte, Hotels und sogar Taxis zu verlassen. Einige Israelis berichteten sogar, dass Taxifahrer mit den Angreifern kooperierten, um die jüdischen Touristen ausfindig zu machen. Viele Israelis berichteten, Blendgranaten seien auf ihre gemieteten Wohnungen geworfen worden.

Barrikaden in Hotels und Flughafen
Obwohl sich die Stimmung in der Stadt in den letzten zwei Tagen etwas beruhigt hatte, waren am Samstag immer noch viele israelische Fans auf der Suche nach einer Heimreise. Einige Fußballfans hatten es am Freitag nicht geschafft, einen Flug zu bekommen oder an Bord des israelischen Rettungsflugs zu kommen. Viele hatten Angst, ihre Hotels zu verlassen und verstecken sich weiterhin in ihren Zimmern. Einigen Israelis wurden sogar die Pässe gestohlen. Ein paar Fans entschieden sich, die Nacht auf dem Flughafen Schiphol zu verbringen, da die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Amsterdamer Flughafen immens verschärft wurden.

Holland ignoriert israelische Warnungen vor Fußballspiel
Die örtlichen Sicherheitsbehörden sind inzwischen für ihr klägliches Versagen kritisiert worden. Jerusalem kritisiert die mangelhafte Vorbereitung des Sportereignisses, die Sicherheitsvorkehrungen und die langsame Reaktion auf die brutalen Geschehnisse. Demnach habe Israel bereits im Vorfeld Warnsignale an die niederländische Regierung gegeben. Der Mossad habe den niederländischen Sicherheitsbehörden eine dringende Warnung übermittelt, pro-palästinensische Gruppen hätten in den niederländischen sozialen Netzwerken zu gewalttätigen Protesten in der Nähe des Stadions aufgerufen. Außerdem habe der Geheimdienst gefordert, die Sicherheit für Israelis in der Umgebung des Stadions und in der ganzen Stadt sofort und erheblich zu verstärken – mit besonderem Augenmerk auf Hotels, in denen sich bekanntermaßen Fans aufhalten. Eine öffentliche Warnung an die rund 3.000 angereisten Fans wurde jedoch nicht veröffentlicht. Holland steht auf der Liste des Nationalen Sicherheitsrates auf „Stufe 2“, was eine „potenzielle Bedrohung“ und die Notwendigkeit von „Vorsichtsmaßnahmen“ bedeutet.
Nationale Versicherung erklärt Judenjagd zu Terrorakt
Die Nationale Sozialversicherungsanstalt hat in einer Dringlichkeitssitzung beschlossen, das Amsterdamer-Progrom als Terrorakt anzuerkennen. Fußballfans, die bei den Ausschreitungen verletzt wurden, haben nun als „Opfer eines Terroranschlags“ Anspruch auf Soforthilfe durch die Sozialversicherung. Dies umfasst sowohl finanzielle als auch psychologische Unterstützung für die Betroffenen.
Titelbild: Israelis wurden in Amsterdam gejagt, geschlagen und misshandelt. Der Mob machte auch vor Frauen nicht halt. Foto: Soziale Netzwerke