
UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese gibt israelischen Gewaltopfern in Amsterdam die Schuld
JERUSALEM, 12.11.2024 (NH) – Francesca Albanese, Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen für die Menschenrechte der Palästinenser, hat eine Untersuchung der westlichen Medienberichterstattung über die „Zusammenstöße zwischen israelischen Fußballfans und ‚Einheimischen‘ in Amsterdam“ gefordert. Die als antisemitisch bekannte italienische Juristin kritisierte die Presse dafür, „israelische Aktionen heruntergespielt und israelische Funktionäre geschützt zu haben“. Gleichzeitig forderte Albanese „Verantwortlichkeit und eine wahrheitsgetreuere Darstellung des Konflikts“.
Berichterstatterin nennt Amsterdamer Progrom eine Lüge
Kaum eine UN-Sonderberichterstatterin sorgt weltweit für so viel Aufregung wie Francesca Albanese. Gerade dachte man, sie hätte alle ihre israelfeindlichen Thesen bereits von sich gegeben, da sorgt die Sonderberichterstatterin mit einem neuen judenfeindlichen Post in den sozialen Netzwerken für Aufregung. Nun hat Albanese die Weltmedien aufgefordert, die „Dinge zurechtzurücken“. Doch die „Richtigstellung der Ereignisse“ scheint ein unverhohlener Versuch der Sonderberichterstatterin zu sein, die Schuld für die immensen Gewaltausbrüche des muslimischen Mobs den jüdischen und israelischen Opfern des Pogroms in die Schuhe zu schieben.
So zitierte Albanese unverblümt einen antiisraelischen Beitrag auf X (früher Twitter), der die Judenjagd in Amsterdam schlicht als „Lüge“ bezeichnete. In dem Beitrag hieß es: „Die Staats- und Regierungschefs der Welt haben alle geschrien, um der ungeheuerlichen Lüge eines Pogroms zu folgen, die von einem Regime verbreitet wird, das Völkermord begeht“. Albanese meinte sarkastisch: „Im Westen können Israel und die Israelis niemals Unrecht haben“.
„In Palästina begehen israelische Vertreter, Soldaten und Siedler Verbrechen gegen Palästinenser, beschuldigen und verleumden sie; anderswo können sie provozieren, aufhetzen und vandalisieren und erhalten dennoch einen Freibrief für jede Gewalttat, die sie begehen oder verbergen. Dennoch sind es ‚andere‘ Gemeinschaften, in die sie kommen, die angeklagt, verleumdet und verhaftet werden“, schrieb die UN-Gesandte.
Reitet Albanese auf arabischer Lügenpresse?
Die 47-Jährige fügte hinzu, dass Medienvertreter, die falsche Nachrichten verbreiteten, „Komplizen von Israels Verbrechen sind und zur Rechenschaft gezogen werden sollten“. Es scheint, dass die judenfeindliche UN-Sonderbeauftragte wiederholt arabischen antiisraelischen Medien Gehör schenkt und deren falsche Theorien kolportiert.
Tatsächlich haben die arabischen Plattformen das Geschehen in Amsterdam ausführlich diskutiert. Auf der Website des iranischen Fernsehsenders PressTV mit Sitz in Teheran wurden die israelischen Sporttouristen als „Hooligans“ bezeichnet, „die sich als Fans des Fußballclubs Maccabi Tel Aviv ausgaben und in Amsterdam mit anti-palästinensischer Gewalt für Chaos und Vandalismus sorgten“. Die Gewalt führte laut PressTV „zu Zusammenstößen mit der lokalen niederländischen Bevölkerung“. In einem anderen Bericht werden die Maccabi-Fans gar als Soldaten dargestellt, die durch ihr rassistisches Verhalten die Unruhen in Amsterdam ausgelöst hätten.
Hunderte Fans der Fußballmannschaft Maccabi Tel Aviv sind in der Nacht zum Freitag in Amsterdam von einem arabischen Mob angegriffen worden. Die muslimischen Angreifer scheinen die Attacke im Vorfeld geplant zu haben. Dutzende Israelis wurden verletzt, als die Angreifer sie schlugen, traten und mit Privatautos überfuhren. Auch Hotels, in denen sich Israelis und Juden aufhielten, wurden angegriffen.
Titelbild: Francesca Albanese sorgt erneut für Schlagzeilen. Foto: Mohamed Mdalla / Anadolu via AFP