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Hunderte von Reservesoldaten wollen in die Grenzgemeinden ziehen, die sie im Krieg verteidigt haben

JERUSALEM, 16.12.2024 (NH) – Die Organisation „Israelische Reservisten – Generation des Sieges“ hat eine neue Initiative gestartet: Reservesoldaten, die in Gaza und im Libanon gekämpft haben, werden in die Grenzgemeinden ziehen, die sie bis vor kurzem mit ihrem Leben verteidigt haben. Die Idee wird von der Ministerin für Siedlungen und nationale Missionen, Orit Strock, und Minister Amichai Chikli unterstützt.

Patriotische Reservisten wollen Konfrontationslinie stärken

Mitglieder der Bewegung „Reservisten – Generation des Sieges“ haben vor kurzem damit begonnen, Gruppen ehemaliger Soldaten zu bilden, die in den letzten 14 Monaten im Norden und Süden für das Land gekämpft haben und nun in diese Gemeinden entlang der Konfrontationslinie ziehen wollen.

Mehr als 300 Kämpfer wollen sich in Ortschaften an der Nordgrenze, in Grenzgemeinden im Gazastreifen, in Galiläa, im Jordantal und im Negev niederlassen. Orit Strock, Ministerin für Siedlungswesen und nationale Missionen, erklärte: „Diese Gemeinden brauchen nicht nur dringend Rehabilitation, sondern auch einen enormen Wachstumsschub, sowohl im Norden als auch im Süden“. Strock sprach den „großartigen Reservisten“ ihren Dank aus – die Kämpfer hätten nicht nur mutig alle Grenzen des Landes verteidigt, sondern seien nun auch bereit, sich an einer weiteren wichtigen nationalen Mission zu beteiligen.

Die Folgen des Hamas-Angriffs auf den Kibbuz Kfar Aza, eine der am stärksten betroffenen Gemeinden des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023. Die Grenzgemeinden brauchen eine neue Vision – Reservesoldaten, die in den Kibbuzen gekämpft haben, wollen den Kibbuzen neues Leben einhauchen und selbst dort Wurzeln schlagen. Foto: Gili Yaari /Flash90

Pionierarbeit im Jahr 2024

Minister Amichai Chikli, der von der Regierung auch mit der Stärkung der israelischen Grenzgemeinden beauftragt wurde, fügte hinzu: „Wir brauchen viele junge Menschen, die helfen, die vom Krieg betroffenen Gebiete des Landes zu stärken und auf die nächsten Herausforderungen vorzubereiten. Wir brauchen junge Menschen, die in diesen Regionen Wurzeln schlagen und sich dort etablieren. In den letzten Monaten haben wir viele segensreiche Initiativen von Reservisten gesehen, die versuchen, Gruppen zu bilden, die bereit sind, sich niederzulassen, und wir bemühen uns, sie zu unterstützen – von den Ministerien bis zu den regionalen Behörden -, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen.“

Major a.D. Gilad Ach, Gründer und Vorsitzender der israelischen Reservisten, ist stolz auf seine Kämpfer: „Als ich die Reservisten um mich herum auf dem Schlachtfeld betrachtete – junge Menschen voller Werte und Zionismus – dachte ich: Sobald wir unsere Mission im Krieg beendet und die Sicherheit an den Fronten wiederhergestellt haben, werden wir die nächste Mission für Israel übernehmen – die Stärkung der Siedlungen im Norden des Landes und in den Grenzgemeinden zu Gaza.“

Der Weg zum Sieg, so der Major, führe nicht nur über das Halten von Gebieten im Libanon und im Gazastreifen: „Es geht vor allem um die Stärkung der bestehenden Siedlungen, die jetzt mehr denn je auf die Unterstützung unserer Kämpfer angewiesen sind.“

Titelbild: Nach 14 Monaten harter Kämpfe – 300 Reservisten wollen sich der Pionierarbeit verschreiben. Foto: IDF

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