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Militär tötet hochrangigen Terroristenführer, der am Massaker vom 7. Oktober und zynischen Geiselfreilassungszeremonien beteiligt war

JERUSALEM, 16.04.2025 (NH) – Das israelische Militär und der Inlandsgeheimdienst haben die Tötung eines hochrangigen Anführers des mörderischen Nukhba-Kommandos bekanntgegeben. Der Terrorist Hamza A. hatte nicht nur ein Mordkommando am 7. Oktober angeführt, sondern auch an einer der jüngsten zynischen Freilassungszeremonien israelischer Geiseln teilgenommen. Im Zuge der wiederaufgeflammten Kämpfe mit der Hamas führen die israelischen Streitkräfte in Gaza eine der größten Anti-Terror-Operationen in der Geschichte des Militärs durch.

Gezielte Tötung eines Mörders und Folterers

Die israelische Armee gab am Dienstag bekannt, bei einem Luftangriff im zentralen Gazastreifen vor zwei Wochen den hochrangigen Nukhba-Terroristenführer Hamza A. getötet zu haben.

Hamza agierte als Anführer der Nukhba-Einheit im Deir al-Balah-Bataillon und war nicht nur aktiv an den Massakern vom 7. Oktober in Israel beteiligt, sondern später auch für die Bewachung der israelischen Geiseln im Gazastreifen verantwortlich. In seiner hohen Position war er auch an der brutalen und menschenverachtenden Propagandashow der Hamas zur Freilassung der Geiseln Eli Sharabi, Ohad Ben Ami und Or Levy beteiligt. Das Terrorspektakel am 8. Februar 2025 nach 491 Tagen Geiselhaft schockierte ein ganzes Land: Abgemagerte israelische Geiseln wurden von wohlgenährten Hamas-Terroristen und geschätzten 200 schwer bewaffneten Qassam-Mitgliedern in einer öffentlichen Propagandashow der jubelnden palästinensischen Zivilbevölkerung vorgeführt. Der getötete Terroristenführer stand während des Spektakels direkt neben Eli Sharabi.

Sharon Sharabi, Elis Brunder, berichtete nach der Veröffentlichung, dass der Getötete als Bataillonskommandeur fungierte und Teil eines „Teams war, das seinen Bruder schrecklichen Demütigungen und Misshandlungen aussetzte“. Sharon erklärte, dass jeder, „der an dem Massaker vom 7. Oktober beteiligt war, wissen sollte, dass Israel ihn zur Rechenschaft ziehen wird“. „Israel wird jeden erreichen, früher oder später. Sie müssen wissen, dass sie nicht überleben werden“, so Sharon.

Das zynische Terror-Spektakel mit Hunderten militanten Bewaffneten und drei abgemagerten Israelis schockierte nicht nur Israel, sondern die ganze Welt. Foto: Ali Hassan/Flash90

Größte Terrorrazzia in der israelischen Militärgeschichte

Seit Beginn der erneuten Operationen in Gaza hat die israelische Armee weitere tödliche Schläge in der Befehlskette der Hamas ausgeführt. Neben Dutzenden von Terrorzielen in der Enklave führt die israelische Luftwaffe in Zusammenarbeit mit dem Inlandsgeheimdienst die größte Anti-Terror-Operation in der Geschichte des Militärs in Gaza durch. Nach palästinensischen Angaben wurden bei einem israelischen Überraschungsangriff im vergangenen Monat innerhalb weniger Minuten mehr als 300 Terroristen getötet, darunter hochrangige Hamas-Funktionäre. Die Anti-Terror-Operation dauert an.

Das Militär teilte mit, vor dem gezielten Angriff hätten israelische Bodentruppen Maßnahmen ergriffen, um die Wahrscheinlichkeit ziviler Opfer zu verringern. In einer späteren Erklärung der Armee hieß es: „Die Terrororganisation Hamas verstößt weiterhin systematisch gegen internationales Recht, indem sie die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde für ihre Terrorakte missbraucht. Die Armee und der Inlandsgeheimdienst werden weiterhin gegen die Terrororganisation Hamas vorgehen, um den Staat Israel zu verteidigen“.

Titelbild: Al-Qassam-Brigaden übergeben die Geisel Eli Sharabi an das Rote Kreuz in Deir al Balah. Einer von Elis Peinigern wurde vor zwei Wochen getötet. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

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