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Linksextremer israelischer Journalist verhaftet – er feierte den Tod von fünf israelischen Soldaten

JERUSALEM 10.07.2025 (LS) – Israel Frey, ein linksextremer, ultra‑orthodoxer Journalist, ist von der israelischen Polizei zunächst vorgeladen und dann verhaftet worden. Er soll auf X (ehemals Twitter) den Tod von fünf israelischen Soldaten gefeiert und sich damit strafbar gemacht haben.

Jubel über Soldatentod

Frey hatte in einem Post erklärt:

„Die Welt ist heute Morgen besser dran ohne die fünf jungen Männer, die an einem der brutalsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt waren. Leider reicht das für das Kind in Gaza, das gerade ohne Betäubung operiert wird, für das Mädchen, das verhungert, und für die Familie, die unter Bomben in einem Zelt zusammengepfercht ist, nicht aus. Dies ist ein Appell an alle israelischen Mütter: Seien Sie nicht die Nächste, die Ihren Sohn als Kriegsverbrecher in einem Sarg empfängt. Lehnen Sie das ab.“

Er bezeichnete palästinensische Angriffe auf IDF-Soldaten oder Siedler als heroische Befreiungsschläge. Nach entsprechenden Strafanzeigen bei der Polizei – unter anderem von der rechten Nichtregierungsorganisation Btsalmo – wurden Ermittlungen wegen Unterstützung von Terrorismus eingeleitet

Freys Beitrag löste eine Welle der Empörung in den sozialen Medien aus und rief scharfe Kritik seitens seiner politischen Gegner hervor, aber auch von anderen Linken, die zwar den Krieg vehement ablehnen, ihn jedoch dafür kritisierten, sich über das vergossene Blut zu freuen.

Die Polizei bat die Staatsanwaltschaft, den Strafverfolgungsbehörden die Erlaubnis zu erteilen, gegen Frey wegen Anstiftung zu Straftaten zu ermitteln. Der Antrag wurde bewilligt, woraufhin eine gemeinsame Untersuchung durch eine Task Force zur Bekämpfung von Aufwiegelung durch das Ministerium für Nationale Sicherheit und die Ermittlungs- und Nachrichtendienstabteilung der israelischen Polizei eingeleitet wurde.

„Noch würdig, einen israelischen Personalausweis zu besitzen?“

Freys Tweet wurde auch von Angehörigen von Terroropfern heftig kritisiert. Der Vater von Ella Hamoui, die am 7. Oktober auf dem Nova-Festival ermordet wurde, schrieb: „Ist jemand wie Israel Frey, der öffentlich den Tod von Soldaten der israelischen Streitkräfte feiert, die ihr Leben für die Verteidigung israelischer Bürger opferten, noch würdig, einen israelischen Personalausweis zu besitzen? Und gibt es nicht eine gesetzliche Regelung, insbesondere in Fällen von Aufstachelung, Unterstützung einer terroristischen Vereinigung oder Schändung von Toten, die es ermöglicht, ihn nicht aus Rache, sondern im Namen der Aufrechterhaltung der Grenzen der Vernunft, des Rechts und der Gesellschaft strafrechtlich zu verfolgen?“

Er fügte hinzu: „Es ist inakzeptabel, dass der Staat Israel einer Person weiterhin Bürgerrechte gewährt, die sich faktisch für das feindliche Lager entschieden hat, die Verteidiger des jüdischen Volkes verflucht und sich um das Schicksal derjenigen sorgt, die am 7. Oktober wahllos Familien, junge Menschen und ältere Menschen massakriert haben und immer noch Geiseln festhalten.“

Titelbild: Israel Frey protestiert vor der Hakirya-Basis in Tel Aviv für die Freilassung der im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

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