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Israels Außenminister klagt an: „Die Palästinensische Autonomiebehörde zahlt entgegen ihren Verpflichtungen weiterhin Millionen an Terroristen“

JERUSALEM, 28.10.2025 (NH) – Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar hat sich mit seinem ungarischen Amtskollegen Péter Szijjártó in der Puskás-Arena in Budapest getroffen. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz enthüllte Sa’ar, dass die Palästinensische Autonomiebehörde entgegen ihren Versprechungen weiterhin Gehälter an Terroristen transferiert. Seit 2004 erhalten Terroristen und ihre Familien für die Ermordung von Juden und Israelis hohe monatliche Zahlungen. Unter den Terror-Stipendien befinden sich auch Hamas-Mitglieder sowie Terroristen, die bei den jüngsten Abkommen freigelassen wurden. „Die PA hat nie aufgehört, Gehälter an Terroristen zu zahlen – sie hat nur das System verändert.“

Die Europäische Union belohnt Palästinensische Autonomiebehörde mit eigenem Terrorstaat

Das Treffen der beiden Außenminister in Budapest ist bereits die achte Zusammenkunft der Amtskollegen. Der israelische Minister wurde bei seinem jüngsten Besuch von der bisher größten Delegation von Geschäftsleuten begleitet, die jemals nach Ungarn aufgebrochen ist. In seiner auf Englisch gehaltenen Rede verwies Gideon Sa’ar auf den Betrug der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und erklärte: „Der 20-Punkte-Plan von Präsident Trump besagt klar: Ohne echte Reformen wird die PA nicht legitimiert werden. Er bezog sich dabei auf den „Deal des Jahrhunderts” von 2020, in dem es heißt: „Die Palästinensische Autonomiebehörde wird alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Zahlung von Gehältern an in Israel inhaftierte Terroristen und an die Familien der getöteten Terroristen sofort einzustellen.” Bisher hat die Palästinensische Autonomiebehörde die von Präsident Trump festgelegten Kriterien nicht erfüllt. Ich appelliere an die verantwortungsbewussten und moralischen europäischen Führer, dem Beispiel Ungarns zu folgen. Verfolgt die Palästinensische Autonomiebehörde! Hört jetzt auf, Gehälter an Terroristen zu zahlen!”

Sa’ar beschuldigte die EU, die blutigen Terrorstipendien zu ignorieren und „sie mit einem eigenen terroristischen Staat” gar zu den Morden zu ermutigen.

Am 13. Oktober 2025 werden in der Stadt Ramallah palästinensische Terroristen gefeiert, die im Rahmen des Geiselabkommens zwischen Israel und der Hamas freigelassen wurden. Viele von ihnen erhielten während ihrer Haft die berüchtigten „Pay-for-Slay”-Zahlungen. Foto: Flash90

160 millionenschwere palästinensische Terroristen in Freiheit

Ein Bericht der Medienüberwachungsorganisation „Palestinian Media Watch“ (PMW) lüftet nun das schockierende Geheimnis: Mindestens 160 der palästinensischen Terroristen, die im Rahmen des jüngsten Abkommens zwischen Israel und der Hamas freigelassen wurden, verließen die Gefängnisse als „terroristische Millionäre“. Demnach habe die Palästinensische Autonomiebehörde ihren Terroristen während ihrer langen Haft in israelischen Gefängnissen hohe monatliche Zuschüsse überwiesen.

Die Analyse von PMW legt offen, dass die „Pay-for-Slay“-Politik – Gehälter an Terroristen, die wegen Mordes, Entführung und Selbstmordattentaten verurteilt wurden – in manchen Fällen Zahlungen im Wert von über 500.000 Dollar (etwa 430.000 Euro) pro Terrorist überstiegen. „Die Palästinensische Autonomiebehörde gibt jedes Jahr Hunderte von Millionen Dollar für Zahlungen an Terroristen aus”, erklärt der PMW-Direktor Itamar Marcus. „In der Zwischenzeit zahlen die europäischen Geber andere Gehälter der Palästinensischen Autonomiebehörde und geben so effektiv Geld frei, das an inhaftierte Terroristen gezahlt wird.”

Mahmud Abbas findet immer neue Wege, seine Terroristen zu bezahlen, entgegen den  Auflagen und Versprechen gegenüber den USA und der EU. Foto: Flash90

Wird die EU trotzdem 150 Millionen Euro an die PA überweisen?

So wurden die Zahlungen von Terror-Stipendien an die Familien palästinensischer Terroristen trotz der Auflagen der USA fortgesetzt. Diesmal wurden sie über den palästinensischen Postdienst transferiert. Die Überweisung fand am vergangenen Samstag statt, nachdem sich die Familien der Terroristen bei der PA beschwert hatten, weil sie ihre Gehälter nicht ausgezahlt bekommen hatten. Tatsächlich hatten Mitarbeiter und Beamte der PA ihre Monatszahlungen bereits am 12. Oktober erhalten. Die Zahlungen für die Terroristen hielt die PA 13 Tage zurück, nachdem sie den Geberländern im September versprochen hatte, das Programm zur Terrorfinanzierung zu beenden. Die Medienüberwachungsorganisation „Palestinian Media Watch” legte in diesem Zusammenhang Beweise aus sozialen Netzwerken und den palästinensischen Medien, darunter auch Gehaltsabrechnungen, vor. Die Behauptung des israelischen Außenministers, die PA habe nie aufgehört, Gehälter an Terroristen zu bezahlen, sondern lediglich die Methode geändert, hat sich damit bewahrheitet.

Ob die Europäische Union ihre Entscheidung, der Palästinensischen Autonomiebehörde 150 Millionen Euro für die Erbringung öffentlicher Dienstleistungen und die Zahlung der Gehälter ihrer Beschäftigten zur Verfügung zu stellen, überdenken wird, bleibt abzuwarten.

Titelbild: Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar bei einer Pressekonferenz in Jerusalem. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

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