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Be’er Sheva kann sich freuen: Regierung genehmigt beispiellosen Finanzrahmen für den Ausbau der Stadt

BE’ER SHEVA, 10.11.2025 (NH) – Das israelische Verkehrsministerium hat beschlossen, ein neues Verkehrssystem in der südlichen Stadt Be’er Sheva zu fördern. Das groß angelegte Verkehrsprojekt soll eine Stadtbahn und einen Hochgeschwindigkeitszug umfassen, der die Wüstenstadt mit Tel Aviv mit einer Geschwindigkeit von 250 Stundenkilometern verbinden soll. Der Plan sieht zudem bequeme Umsteigemöglichkeiten vor und verbessert so die Verkehrsanbindung zwischen den Beschäftigungs- und Bevölkerungszentren der gesamten Region und dem Landeszentrum. Das Projekt ist Teil einer umfassenden Entscheidung, Be’er Sheva zu einer großen Metropole im Süden des Landes zu entwickeln. Initiiert wurde dieser Schritt von Verkehrsministerin Miri Regev.

Gute Nachrichten für Be’er Sheva und den Negev

Nach mehr als sechsmonatiger Arbeit am Haushalt hat die israelische Regierung gestern Morgen einen groß angelegten Etat für die Stadt Be’er Sheva verabschiedet. Das Budget erstreckt sich über drei Haushaltsjahre (2025 bis 2027) und umfasst 1,2 Milliarden Shekel, umgerechnet knapp 32 Millionen Euro. Darüber hinaus werden rund 90 Millionen Shekel, umgerechnet knapp 24 Millionen Euro, zugunsten des Bildungssystems der Stadt bereitgestellt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Finanzminister Bezalel Smotrich befürworten zudem die Verlegung von Militärstützpunkten in den Negev, um die Infrastruktur und die Lebensqualität für die Bewohner der Region sowie für Wehrdienstleistende und ihre Angehörigen zu verbessern.

Der größte historische Wandel bringt jedoch die Genehmigung zur Umsetzung eines groß angelegten Verkehrsprojekts mit sich. Das millionenteure Projekt sieht den weiteren Ausbau wichtiger Verkehrsinfrastrukturen vor und beinhaltet eine neue Bahnverbindung innerhalb der Stadt sowie ein Hochgeschwindigkeitszugprojekt, das die südliche Wüstenstadt endlich mit Tel Aviv verbinden soll. Darüber hinaus sind neue Autobahnkreuze geplant. Außerdem sollen Geh- und Radwege, Ampeln sowie wichtige Schnell- und Verbindungsstraßen angelegt und ausgebaut werden.

Hochgeschwindigkeitszüge, Stadtbahnen und neue Umsteigepunkte

Israels Verkehrsministerin Miri Regev erklärt, dieser Plan sei ein wichtiger Schritt des Verkehrsministeriums, um die Kluft zwischen der Peripherie und dem Landeszentrum zu verringern. Das Ministerium betont, dass dies einen „Sprung nach vorne bei den Verkehrsdienstleistungen im Süden darstellt, der die weitere Entwicklung der Stadt, das Bevölkerungswachstum und die Stärkung der Beschäftigungszentren unterstützen wird”.

Auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu äußerte sich zum Drei-Jahres-Haushalt der Wüstenstadt: „Heute legen wir der Regierung einen umfassenden Hilfsplan vor, um viele Bereiche zu stärken, die für die Bürger von Be’er Sheva wichtig sind: Stadtbahn, Cyber-Hilfe, Entwicklung und Lebensunterhalt. Unsere Maßnahmen werden die gesamte Negev-Region stärken.“

Bürgermeister Ruvik Danilovich begrüßt den Ausbau seiner Stadt: „Dies ist ein historischer Moment für Be’er Sheva und für alle Einwohner der südlichen Metropole. Der heute verabschiedete Beschluss ist nicht nur ein weiterer Plan auf dem Papier, sondern eine Infrastruktur für die Zukunft. Hochgeschwindigkeitszüge, Stadtbahnen, neue Umsteigepunkte und fortschrittliche Verkehrswege stehen im Einklang mit der Vision von Be’er Sheva als führende, vernetzte und anziehende Metropole, die Bevölkerung, Beschäftigung und Innovation anzieht.“

Titelbild: Die Skyline von Be’er Sheva aus der Vogelperspektive. Die Wüstenstadt soll zu einer Metropole im Süden des Landes ausgebaut werden. Foto: Flash90

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