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UN-Berichterstatterin behauptet, keine Beweise für sexuelle Übergriffe am 7. Oktober gefunden zu haben

JERUSALEM, 16.11.2025 (NH) – Die Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen über Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Reem Alsalem, hat fälschlicherweise behauptet, es gebe keine Studie, die beweise, dass Hamas-Terroristen während ihrer Terrorinvasion in den Süden Israels sexuelle Gewalt gegen Israelis angewendet haben. „Keine unabhängige Untersuchung hat ergeben, dass Vergewaltigungen am 7. Oktober stattgefunden haben”, veröffentlichte die Berichterstatterin am Freitag auf ihrem Social-Media-Account X (ehemals Twitter). Dies steht im Widerspruch zu einem UN-Bericht aus dem Jahr 2024, der die systematische Anwendung sexueller Gewalt durch die Hamas am 7. Oktober hervorhebt.

Es ist nicht die erste Blutverleumdung

Die jordanische Politologin und Menschenrechtsspezialistin Alsalem, die seit 2021 als UN-Sonderberichterstatterin zu Gewalt gegen Frauen, deren Gründe und Konsequenzen agiert, sorgt erneut für Furore. Mit ihrer jüngsten, empörenden Behauptung, es habe keine Untersuchung gegeben, die beweise, dass die Hamas für die Vergewaltigungen während ihres Amoklaufs in Israel im Jahr 2023 verantwortlich sei, reagierte die UN-Beamtin auf einen früheren Tweet, in dem sie auf die mutmaßlichen Misshandlungen eines Nukba-Terroristen im Jahr 2024 im israelischen Gefängnis Sde Teiman einging. In dem besagten Gefangenenlager sollen fünf Soldaten der israelischen Streitkräfte den Palästinenser, der an den blutigen Hamas-Massakern am 7. Oktober teilgenommen hatte, sexuell misshandelt haben. „Für diejenigen, die naiv glauben, dass israelische Täter sexueller Gewalt gegen Palästinenser jemals untersucht und strafrechtlich verfolgt werden, denken Sie noch einmal darüber nach”, so die Sonderberichterstatterin. Reem Alsalems Äußerungen widersprechen einem UN-Bericht von 2024, in dem „vernünftige Gründe” für die Annahme gefunden wurden, dass sexuelle Gewalt bei Angriffen der Hamas und insbesondere gegen Geiseln in Gaza stattgefunden hat.

Es ist nicht das erste Mal, dass Alsalem mit antiisraelischen Behauptungen auffällt. Während sie sich nicht für jüdische Opfer sexueller Gewalt einsetzt, scheint ihr Interesse an vermeintlichen palästinensischen Gewaltopfern umso größer zu sein. Im vergangenen Juli forderte Alsalem sofortige globale Maßnahmen, um den „Femi-Völkermord in Gaza” zu stoppen. Die UN-Berichterstatterin verbreitete die Blutverleumdung, israelische Streitkräfte würden absichtlich palästinensische Frauen und Mädchen töten, um den Fortbestand des palästinensischen Volkes zu zerstören. „Was den palästinensischen Frauen und Mädchen widerfährt, ist kein Kollateralschaden des Krieges”, so Alsalem. „Es ist die absichtliche Zerstörung ihres Lebens und ihrer Körper, weil sie Palästinenserinnen sind und weil sie Frauen sind.” Demnach sei der Schaden an der weiblichen Gesellschaft in der Enklave so extrem, dass die bestehenden rechtlichen und strafrechtlichen Konzepte sie nicht mehr angemessen beschreiben oder erfassen könnten.

Die UN reagierten acht Wochen zu spät

Die Vereinten Nationen stehen seit Langem in der israelischen Kritik, da sie zu schleppend auf die Vergewaltigungen und sexuellen Gewalttaten palästinensischer Terroristen während der Invasion der Hamas im Süden Israels reagierten. Tatsächlich vergingen fast zwei Monate, bis UN Women, eine Frauenrechtsgruppe unter der Aufsicht der Vereinten Nationen, die Angriffe verurteilte. Das Statement wurde kurz nach seiner Veröffentlichung sogar wieder gelöscht.

Erst im März 2024 stellte Pramila Patten, die Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für sexuelle Gewalt in Konflikten, einen 24-seitigen Bericht vor, der auf mehr als zweiwöchigen Treffen vor Ort basiert. Patten schreibt darin, es gebe „vernünftige Gründe” für die Annahme, dass die Hamas während ihres mörderischen Amoklaufs am 7. Oktober systematische sexuelle Gewalt begangen habe. Weiter deutete der Report darauf hin, dass es Hinweise darauf gebe, dass israelische Geiseln in Gefangenschaft vergewaltigt und sexuell missbraucht wurden.

Das UN-Team forderte zum damaligen Zeitpunkt jedoch eine „vollwertige Untersuchung, um das Gesamtausmaß, den Umfang und die spezifische Zuschreibung der sexuellen Gewalt zu ermitteln”. Bis heute, mehr als zwei Jahre nach den Gräueltaten des 7. Oktober 2023, wurden keine weiteren Ermittlungen zu diesem Thema eingeleitet.

Titelbild: Demonstranten versammeln sich am 4. Dezember 2023 vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York City, um gegen die Verbrechen und sexuelle Gewalt gegen Frauen während des Massakers vom 7. Oktober zu protestieren. Foto: Yakov Binyamin/Flash90

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