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Israelischer Journalist feiert arabische Frau, die Chanukka-Kerzen ausbläst, als Heldin

JERUSALEM, 22.12.2025 (NH) – In Israel haben Sicherheitsaufnahmen des Weizmann-Einkaufszentrums in Tel Aviv für landesweite Aufregung gesorgt. In dem empörenden Filmmaterial, das letzte Woche veröffentlicht wurde, ist eine arabische Frau mit Hijab zu sehen, die die Chanukka-Kerzen eines riesigen Leuchters hinter einer Absperrung ohne ersichtlichen Grund ausbläst. Begleitet wurde die Frau von einem Mann, der enthusiastisch applaudierte. Bevor die Täterin das Einkaufszentrum verlässt, kehrt sie noch einmal zu dem Leuchter zurück, um sicherzustellen, dass die Kerzen tatsächlich gelöscht sind, und filmt die Tat mit ihrem Smartphone. Während die meisten Israelis in dieser Handlung einen antisemitischen Akt sehen und die israelische Polizei die strafrechtlichen Aspekte des Falls untersucht, lobte jetzt ein linksgerichteter israelischer Journalist die verwerfliche Tat und bezeichnete sie gar als „spektakuläre Protestaktion, die einen symbolischen Aufstand gegen die Lage in Gaza darstellt.“

Kerzen-Entweihung ist spektakuläre gewaltfreie Protestaktion

Nach der Veröffentlichung des Filmmaterials aus dem Weizmann-Einkaufszentrum in der Nähe des Ichilov-Krankenhauses entschied sich der linksradikale Journalist Gideon Levy, eine schockierende Kolumne zu veröffentlichen. Anstatt den Vorfall zu verurteilen, fand Levy lobende Worte und ideologische Rechtfertigungen. In seinem Artikel bezeichnete er die Täterin als „mutige Frau”, deren „Leben voller Leid ist”, und erklärte, die Entweihung der Chanukka-Kerzen sei eine natürliche Reaktion auf ihre Lebensrealität: „Es ist erlaubt, die Siegesfeierlichkeiten der Juden zu stören, solange in Gaza Hunger herrscht.“

Laut Levy essen Israelis zwar „feine Donuts”, aber in kurzer Entfernung in Gaza herrschen Kälte, Krankheit und Zerstörung. Daher sei es geradezu erlaubt und angemessen, den Juden ihre „Feier zu verderben”. Laut Levy sollte der Akt der israelischen Öffentlichkeit ins Gedächtnis rufen, dass in der „Enklave der Krieg und das Leid andauern und dass es nicht möglich ist, eine festliche Routine fortzusetzen, als wäre nichts geschehen.“

Die arabische Frau bläst grundlos die als heilig geltenden Kerzen des Chanukka-Leuchters aus. Foto: Screenshot aus einem Sicherheitskamera-Video

Yoseph Hadad kontert

In seiner Kolumne erwähnte der Haaretz-Journalist keineswegs, dass es sich um einen antisemitischen Akt handeln könnte, der aus purem Hass auf das Judentum und das Heilige Land begangen wurde.

Die bekannte arabische Medienpersönlichkeit Yoseph Hadad, der sich in den sozialen Medien und auf internationalen Reisen mutig für Israel einsetzt, veröffentlichte daraufhin einen Beitrag auf verschiedenen Medienplattformen: „Gideon Levy, der ‚Journalist‘, lobt die antisemitische und hässliche Tat derselben Frau, die dabei gefilmt wurde, wie sie Chanukka-Kerzen im Weizmann-Einkaufszentrum in Tel Aviv löschte. Das ist seine Heldin, weißt du? An dem Feiertag, an dem bei dem Massaker in Sydney 15 Juden ermordet wurden, lobt er eine abstoßende, antisemitische Frau! Wie tief kann man fallen?! Ekelhaft – sowohl sie als auch er!“

Titelbild:Der israelische Journalist Gideon Levy hält eine Rede auf der jährlichen Justizkonferenz in Airport City außerhalb von Tel Aviv. Foto: Tomer Neuberg/Flash90

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