
Palästinenserkinder lernen Mathematik mit Mördern und „Märtyrern“ des 7. Oktober
JERUSALEM / RAMALLAH, 04.08.2026 (TM) – „Mindestens 150 Israelis wurden an einem Tag getötet. Wie hoch war die Zahl der Getöteten in neun Tagen?“ Das ist eine Aufgabe für palästinensische Drittklässler. Diese Kinder lernen Mathematik und werden gleichzeitig dazu angeleitet, das Hamas-Massaker des 7. Oktober positiv zu sehen. Ein weiteres Beispiel für eine Aufgabe aus dem Unterricht, das vom Jerusalemer Forschungsinstitut Palestinian Media Watch ausgewertet und übersetzt wurde: „Die Hamas hat 150 Dschihad-Kämpfer in [jede der] neun Siedlungen in Israel entsandt. Wie viele Dschihad-Kämpfer sind in [alle] Siedlungen eingedrungen?“
Stolz auf den 7. Oktober
Über 1.000 Tage sind seit den Gräueltaten der Hamas vergangen, und Palestinian Media Watch deckt nach wie vor Feierlichkeiten in Schulen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) auf, bei denen das schreckliche Massaker gefeiert wird. Es fanden Versammlungen statt, bei denen Kinder Texte und Gedichte vortrugen, die die Gräueltaten und Folter verherrlichten: „Nur Blut sehen wir als Verbündeten, und wir werden das Feuer in unserem Herzen mit den Körperteilen und den Schreien der Soldaten löschen.“ Die Schulen der PA feierten zudem den palästinensischen Stolz, die Ehre und die Freude des 7. Oktober: „Wir erwachten zu den Klängen des Gelächters … Wir hätten uns niemals solchen Stolz vorstellen können … Das Gefühl der Ehre ist unbeschreiblich.“
Nach dem Massaker hat eine Lehrerin der dritten Klasse erkannt, dass die Ereignisse vom 7. Oktober ein gutes Mittel zum Mathematikunterricht darstellten. Die folgende Aufgabe stellte sie den Kindern: „Formuliert eine mathematische Textaufgabe zum Krieg im Gazastreifen unter Verwendung der Zahlen 9 × 150.“ Sieben Antworten waren so gut, dass die Schule der Palästinensischen Autonomiebehörde beschloss, sie auf ihrer Facebook-Seite zu veröffentlichen. Vier der Beispiele der Kinder verherrlichten die Terroranschläge, und eines verherrlichte Mord.
Schülerbeitrag: „Mindestens 150 Israelis wurden an einem Tag getötet. Wie hoch war die Zahl der Getöteten in neun Tagen?“ „Lösung: 9 × 150 = 1.350 Getötete.“ Kommentar der Lehrerin: „Möge Allah dich beschützen! Ausgezeichnet!“
Schülerbeitrag: „Mindestens 150 Märtyrer wurden an einem Tag in Gaza getötet. Wie viele wurden in neun Tagen getötet?“ „9 × 150 = 1.350 Märtyrer.“ Kommentar der Lehrerin: „Ausgezeichnet! Ein Meister! Mögen unsere Segenswünsche in Erfüllung gehen! Barmherzigkeit und Vergebung für unsere Märtyrer!“
Schülerbeitrag: „Die Kassam-Brigaden der Hamas feuerten eine Stunde lang 150 Raketen auf Israel ab. Wie viele Raketen feuerten sie in neun Stunden ab?“ „Lösung: 9 × 150 = 1350 [Raketen].“ Kommentar der Lehrerin: „Ausgezeichnet! Möge Allah dich beschützen!“

Schüler lernen das Rechnen mit Textaufgaben, die sich mit dem Töten von Israelis und dem Heldentum der palästinensischen „Märtyrer“ beschäftigen. Foto: PMW
Schon kurz nach dem Hamas-Massaker, bei dem 1200 Menschen in Israel ermordet und 250 in den Gazastreifen verschleppt wurden, hatte die PA in ihren Schulen Freudenfeste veranstaltet. Auf den Facebook-Seiten der Schulen wurden besonders „gelungene“ Beiträge der Schüler veröffentlicht. Zum Beispiel dieser: „Die Revolution kommt, sie kommt. In Jerusalem werden wir eine Flagge hissen, und sie wird zu ihrem Volk zurückkehren. Die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden und der islamische Dschihad, Helden, die uns erheben. Gaza ist frei und ohne Sorgen, wir haben es in einem Blutstrom befreit. Gaza werde ich am Tag des Sieges singen, und ich werde ihm singen: Oh, Kugeln der Revolutionäre, jubelt über dem Land der Märtyrer und grüßt es [Gaza] mit Frieden. Die ganze Welt soll es hören: Gaza ist frei und wird nicht knien.“ (Deir Al-Sharaf Boys School, Facebook-Seite, 12. Oktober 2023)
Palestinian Media Watch ist ein 1996 von Itamar Marcus gegründetes, israelisches Non-Profit-Forschungsinstitut. Die unabhängige Nichtregierungsorganisation (NGO) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die palästinensische Gesellschaft durch die systematische Analyse arabischsprachiger Medien, Schulbücher und offizieller staatlicher Publikationen der Palästinensischen Autonomiebehörde sowie der Hamas und Fatah zu untersuchen.
„Westliche Länder ignorieren Beweise“
In Bezug auf den palästinensischen Schulunterricht kommt das Institut zu folgender Schlussfolgerung: „Die westlichen Länder, die beschlossen haben, einen palästinensischen Staat anzuerkennen, haben sich dafür entschieden, alle Beweise zu ignorieren, wonach die Palästinensische Autonomiebehörde und ihr Bildungsministerium grundsätzlich terrorfördernde und terrorverherrlichende Einrichtungen sind. Einige Länder haben den Forderungen nach Reformen nur Lippenbekenntnisse abgelegt, indem sie die PA aufforderten, ihre Schulbücher zu ändern. … Palestinian Media Watch hat dokumentiert, dass das gesamte Bildungsministerium der PA – seine Schulleiter und Lehrer sowie die Bildung durch die Fatah, die Hauptpartei der PA – sich schuldig gemacht haben, die Köpfe palästinensischer Kinder zu vergiften, indem sie Hass indoktrinieren, Israels Existenzrecht leugnen und Mord verherrlichen.“
Titelbild: Nach dem Waffenstillstand sind palästinensische Kinder in Gaza-Stadt in ihre Schule zurückgekehrt. Israel kritisiert, dass sowohl in den Schulen der Palästinensischen Autonomiebehörde als auch in den Schulen des Palästinenserhilfswerks UNRWA das Existenzrecht des jüdischen Staates geleugnet und Terror verherrlicht werde. Foto: Ali Hassan/Flash90