zurück zu Aktuelles

Lehrer an Schulen der UN verherrlichen die Hamas-Terroristen

JERUSALEM, 10.01.2024 (TPS) – Ein Telegram-Kanal mit mehr als 3.000 Mitgliedern enthält Nachrichten, die das Hamas-Massaker vom 7. Oktober verherrlichen und zur Tötung israelischer Geiseln aufrufen. Das ergab eine Untersuchung der in Genf ansässigen Menschenrechtsorganisation UN Watch. Der betroffene Telegram-Kanal bietet ein Forum für Lehrer, die im Gazastreifen für das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) arbeiten.„Dies ist die Hauptquelle für die Anstiftung zum Dschihad-Terrorismus durch UNRWA-Lehrer“, erklärte Hillel Neuer, Geschäftsführer von UN Watch.

Aufruf zum Töten

Neuer hat in einer Reihe von Tweets mit Pro-Hamas- und Pro-Terrorismus-Botschaften entlarvt und unter anderem den UNRWA-Lehrer Waseem Ula zitiert. Ula rief dazu auf, Israelis zu töten. Er verherrlichte einen Terroristen, der am Massaker vom 7. Oktober beteiligt war. Er teilte auch ein Video, in dem die Anschläge der Hamas gefeiert wurden, und postete das Bild einer mit Sprengstoff gefüllten Selbstmordweste mit der Bildunterschrift: „Wartet, Söhne des Judentums“.

Ein anderer UNRWA-Lehrer, Abdallah Mehjez, der früher für die BBC gearbeitet hat, fordert die Bewohner des Gazastreifens auf, menschliche Schutzschilde für die Hamas zu werden. In einem anderen Beispiel wünscht der UNRWA-Lehrer Shatha Husam Al Nawajha, „Allah“ möge den Hamas-Terroristen den Sieg schenken.

All diese Handlungen sind grobe Verstöße gegen den Verhaltenskodex der Vereinten Nationen. „Wir fordern die UN und die Mitgliedsstaaten auf, anzuerkennen, dass die UNRWA sich der Anstiftung zum Terror schuldig gemacht hat“, twitterte Neuer.

Ein Bericht, der im November vom Institute for Monitoring Peace and Cultural Tolerance in School Education (IMPACT-se) veröffentlicht wurde, enthüllte weitere Beweise für die Unterstützung des Massakers vom 7. Oktober durch UNRWA-Lehrer und andere Mitarbeiter.

Aus dem Bericht geht hervor, dass mindestens 14 Lehrer und Mitarbeiter von UNRWA-Schulen das Massaker der Hamas und andere Angriffe der Hamas auf ihren Social-Media-Accounts öffentlich gefeiert haben.

Das israelische Außenministerium hat einen als Verschlusssache eingestuften Bericht verfasst, in dem es den langfristigen Rückzug des UNRWA aus dem Gazastreifen fordert und feststellt, dass das UN-Hilfswerk gegen die Interessen Israels arbeitet.

Israel fordert Ende von UNRWA

Die Empfehlungen des Berichts sehen einen dreistufigen Prozess vor, um die UNRWA zu verkleinern und schließlich aus dem Gazastreifen abzuziehen: 1) Erstellung eines detaillierten Berichts über die Zusammenarbeit der UNRWA mit der Hamas; 2) Verkleinerung des Tätigkeitsbereichs der UNRWA und Suche nach Ersatzorganisationen; 3) Übertragung der Zuständigkeiten der UNRWA auf eine andere Organisation.

Die USA sind der größte Geldgeber des UNRWA und haben in den vergangenen fünf Jahren fast eine Milliarde Dollar an das Hilfswerk überwiesen, gefolgt von der Europäischen Union und anderen Ländern. Mehr als die Hälfte der 500.000 Schüler im Gazastreifen besuchen Schulen, die von der UNRWA betrieben werden. In diesen Schulen wird nach dem Lehrplan der Palästinensischen Autonomiebehörde unterrichtet, der von den USA und der Europäischen Union wegen der Aufstachelung zu Gewalt, Hass und Antisemitismus in den Schulbüchern verurteilt wurde.

Der Bericht von UN Watch folgt auf Diskussionen in der Knesset über die Zukunft der Beziehungen zwischen Israel und dem Hilfswerk der Vereinten Nationen.

Flüchtlinge“ mit Sonderstatus

Israel behauptet seit langem, dass die UNRWA gegründet wurde, um den Konflikt aufrechtzuerhalten, indem sie Palästinensern siebeneinhalb Jahrzehnte nach der Gründung des Staates Israel den Flüchtlingsstatus gewährt, obwohl niemand sonst auf der Welt unter den gleichen Umständen dazu berechtigt wäre.

Die UNRWA, die 1949 von den Vereinten Nationen gegründet wurde, um Hilfs- und Arbeitsprogramme für Hunderttausende von Arabern durchzuführen, die während des Unabhängigkeitskrieges 1948/49 aus ihrer Heimat geflohen waren, definiert Flüchtlinge nicht nur als Flüchtlinge selbst, sondern auch als deren Nachkommen, einschließlich derer, die die Staatsbürgerschaft anderer Länder besitzen. In der Folge stieg die Zahl der bei der Organisation registrierten palästinensischen „Flüchtlinge“ von 750.000 im Jahr 1950 auf heute fast sechs Millionen.

Bild: Das Gebäudes des Palästinenser-Hilfswerks der Vereinten Nationen (UNRWA) in Rafah im südlichen Gaza-Streifen. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

Weitere News aus dem Heiligen Land