Liebe Freunde,
diese Woche war in Israel wieder viel von Unsicherheit geprägt. Vor allem der neue Iran-Deal sorgt für Diskussionen. US-Präsident Donald Trump erklärte das Abkommen mit Teheran für abgeschlossen. Doch in Israel bleiben viele Fragen offen: Was geschieht mit dem iranischen Atomprogramm? Was ist mit den Raketen? Und wie viel Spielraum bekommen Irans Verbündete in der Region?
Besonders heikel ist die Lage im Libanon. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stellte klar, dass Israel sich durch eine mögliche Libanon-Klausel nicht zum Rückzug aus dem Südlibanon verpflichtet sieht. Solange die Hisbollah weiter eine Gefahr für Israel darstellt, will die israelische Armee dort handlungsfähig bleiben.
Auch neue Hamas-Dokumente sorgten für Aufsehen. Demnach sollte der Terrorangriff vom 7. Oktober offenbar auch die Annäherung zwischen Israel und Saudi-Arabien verhindern. Das zeigt noch einmal, wie sehr die Hamas nicht nur Israel treffen wollte, sondern auch jede Hoffnung auf mehr Frieden in der Region.
Gleichzeitig macht ein UN-Bericht deutlich, wie brutal die Hamas auch gegen die eigene Bevölkerung in Gaza vorgeht. Berichtet wird von Folter, Einschüchterung und Hinrichtungen. Während Israel international oft im Mittelpunkt der Kritik steht, bleibt dieses Leid unter der Hamas-Herrschaft viel zu häufig im Hintergrund.
In unserer aktuellen Sendung zeigen wir eine andere, hoffnungsvolle Seite des Landes: Fische am Ufer des Toten Meeres, die viele an biblische Verheißungen erinnern, das traditionsreiche Restaurant Azura im Jerusalemer Markt und einen biblischen Impuls von Pfarrer Hans Scholz: Segnen statt klagen.
Danke, dass Sie Israel auch in dieser Woche im Gebet begleiten.
Herzliche Grüße
Ina Müller
Leiterin Social Media