
Irans Terror-Zweigstellen sind erwacht: Hisbollah und Huthi drohen mit Krieg
JERUSALEM, 27.01.2026 (NH) – Im Schatten einer drohenden Eskalation im gesamten Nahen Osten sind die „Oktopustentakel” des Mullah-Regimes erwacht. Der Generalsekretär der irakischen Hisbollah-Brigaden hat in einer dramatischen Rede zu Kriegsvorbereitungen aufgerufen, um dem iranischen Regime im Falle einer Eskalation zur Seite zu stehen. Parallel zu den irakischen Kriegsparolen meldet sich nach einigen Monaten auch der Stellvertreter der Huthi wieder und veröffentlicht ein besonders bedrohliches Video mit der Bildunterschrift: „Bald”.
Die Hisbollah droht mit „Heiligem Krieg”
Es war zu erwarten, dass die Hisbollah, eine der vom Iran unterstützten Terrororganisationen, ihre Unterstützung im Falle eines Krieges bekundet. So veröffentlichte die libanesische Terrororganisation im Namen ihres Generalsekretärs Naim Qassem eine reißerische Botschaft: „Wir stehen vor einer großen Konfrontation, die vom amerikanischen Diktator angeführt wird, mit westlicher Mobilisierung und zionistischer Aggression.“
Auch die prominente Kataeb-Terrormiliz der Hisbollah im Irak bläst parallel zu Qassem ins Kriegshorn und hält ihre Anhänger dazu an, „sich auf einen umfassenden Krieg vorzubereiten”. In seiner Drohung versprach Kataeb-Anführer Abu Hussein al-Hamidawi, dass ein Krieg gegen den Iran „kein Spaziergang wird und der Feind alle Nuancen des Todes schmecken wird”.
Auf diese kulinarische Dschihad-Drohung folgte die Aufforderung, alle Hisbollah-Aktivisten sollen mental das „Niveau eines Selbstmordanschlags erreichen, um die Gläubigen des Islams in der Region zu schützen”. Zwar kam Kataeb-Hisbollah dem Mullah-Regime während des zwölftägigen Juni-Kriegs zwischen Israel und dem Iran nicht zu Hilfe, aber im Falle eines US-Angriffs würde „die Lage anders aussehen”.

Huthis nehmen Schiffsverkehr ins Visier
Es sei darauf hingewiesen, dass es die Kataeb-Rebellen waren, die die israelisch-russische Doktorandin Elizabeth Tsurkov zwei Jahre lang als Geisel hielten. Im vergangenen Jahr wurde die junge Frau freigelassen
Nach ihren Hisbollah-Kollegen trat auch die schiitische Terrorgruppe der Huthi erneut ins Rampenlicht. Die vom Iran unterstützten Rebellen drohen mit neuen Angriffen auf Schiffe, die durch den Korridor des Roten Meeres fahren, und untermauern ihre Entschlossenheit mit einem Video sowie mit zuvor veröffentlichten Bildern eines brennenden Schiffes. Während des Krieges zwischen der Terrororganisation Hamas und Israel in Gaza bombardierten die Huthi mehr als 100 Schiffe auf der besagten Route und griffen den jüdischen Staat „aus Solidarität mit dem palästinensischen Volk” mit ballistischen Raketen und Drohnen an.
Das kreative Huthi-Drohvideo wurde veröffentlicht, während sich der US-amerikanische Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln” mitsamt Lenkwaffenzerstörer der Region nähert. Washington ließ zwar verlauten, dass die Schiffe „nur für den Fall” verlegt würden, sollten sich die USA entscheiden, im Iran zu intervenieren.
Trump hatte zuvor Bedingungen festgelegt, die zu einem Angriff auf das iranische Regime führen könnten: die Tötung friedlicher Demonstranten sowie Massenhinrichtungen als Mittel zur Abschreckung und Niederschlagung der Demonstrationen.
Der Iran wird seit dem 28. Dezember 2025 von massiven Protesten gegen die amtierende Scharia-Diktatur erschüttert. In Teheran beschloss man, den Demonstranten brutal und skrupellos entgegenzutreten. Bis heute schätzen unterschiedliche Medienportale die Zahl der Todesopfer auf über 30.000, nicht bestätigte Quellen nennen erschreckende Zahlen von über 80.000 Toten.
Titelbild: Der jemenitische Terrorzweig droht mit Angriffen auf den Schiffsverkehr. Foto: Screenshot Huthi-Video