Liebe Freunde,
in Israel schaut man in diesen Tagen mit großer Sorge auf die Entwicklung rund um den Iran. Die Lage bleibt schwer einzuschätzen, denn fast täglich kommen neue Meldungen hinzu.
Am 29. Juli griffen die USA Ziele im Nordwesten des Iran an. Zuvor hatte das US-Militär mehrere ballistische Raketen abgefangen, die in Richtung amerikanischer Streitkräfte abgefeuert worden waren. Auch im Irak gingen die USA gemeinsam mit Saudi-Arabien gegen vom Iran unterstützte Milizen vor. Für Israel ist klar: Der Konflikt mit Teheran betrifft längst die ganze Region.
Auch an Israels Nordgrenze bleibt es gefährlich. In der Pufferzone im Südlibanon wurde ein Pionierfahrzeug der israelischen Armee mit einer Sprengstoff-Drohne angegriffen. Der Verdacht richtet sich gegen die Hisbollah. Solche Angriffe zeigen, wie zerbrechlich die Waffenruhe ist.
Politisch sorgte auch der Besuch von Benjamin Netanjahu im Weißen Haus für Aufmerksamkeit. Berichten zufolge gibt es zunehmende Spannungen mit Donald Trump im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran. Für Israel ist die enge Abstimmung mit den USA gerade jetzt besonders wichtig.
In unserer aktuellen Sendung geht es diesmal auch um eine Gefahr, über die selten gesprochen wird: schwere Erdbeben in Israel. Außerdem zeigen wir, wie Israelis und Deutsche gemeinsam eine antike griechische Stadt ausgraben. Den biblischen Impuls hält Pfarrer Johannes Luithle zum Thema Schofarhorn.
Danke, dass Sie Israel auch in dieser unruhigen Zeit im Gebet begleiten.
Herzliche Grüße
Ina Nadine Mueller
Leiterin Social Media