Liebe Freunde,
diese Woche richtete sich der Blick vieler Israelis nach Rom. Dort sprachen Vertreter Israels und des Libanon unter Vermittlung der USA über die brüchige Waffenruhe und mögliche Schritte in Richtung eines dauerhaften Friedens. Doch schon während verhandelt wird, droht die Hisbollah mit neuer Eskalation. Genau das zeigt, wie schwer jeder diplomatische Fortschritt in dieser Region ist.
Für Israel geht es deshalb nicht nur um Gespräche, sondern auch um Vorbereitung. Die Regierung prüft langfristig den Aufbau eigener Tarnkappen-Kampfflugzeuge und autonomer Kampfflugzeuge. Hintergrund ist die Sorge, bei wichtigen Waffensystemen eines Tages nicht mehr vollständig auf andere Länder zählen zu können. Israel will unabhängiger werden, besonders in einer Zeit, in der sich Bedrohungen schnell verändern.
Auch im Alltag war die Anspannung spürbar. Ein großer Waldbrand im Ben-Shemen-Wald legte zeitweise wichtige Autobahnen im Zentrum Israels lahm. Starker Rauch, gesperrte Straßen und eine Hitzewelle erinnerten daran, dass das Land nicht nur militärisch gefordert ist. Auch Naturgefahren und extreme Temperaturen belasten die Menschen.
Trotzdem bleibt Israel ein Land voller Leben, Geschichte und Glauben. In unserer aktuellen Sendung nehmen wir Sie mit auf eine Segeljacht vor der Küste Israels, steigen hinab in den dunklen und spannenden Hiskija-Wassertunnel und hören bei „Frag den Rabbi“, wie Arik Speaker das Gebet in der Synagoge erklärt.
Danke, dass Sie Israel auch in dieser Woche mit Aufmerksamkeit und Gebet begleiten.
Herzliche Grüße
Ina Mueller
Leiterin Social Media